Kitzbühel-Abfahrt: Das Sieger-Trio auf der Streif
Muzaton sorgt für die nächste Überraschung
Dass die Piste auch für hohe Nummern Topzeiten zulässt, beweist Maxence Muzaton. Der Franzose rast mit Startnummer 29 auf das Podest.
Bis zur vierten Zwischenzeit liegt Muzaton sogar über eine halbe Sekunde vor Franzoni, verliert aber im Schlussteil noch entscheidendes Tempo und landet mit 0,39 Sekunden Rückstand auf Rang drei.
Historische Pleite: Schlechtestes ÖSV-Ergebnis aller Zeiten
Während im Zielraum die internationale Konkurrenz jubelt, herrscht im Lager der Österreicher Schockstarre. Die ÖSV-Athleten sind auf der heimischen Streif völlig chancenlos und enttäuschen.
Als bester Österreicher landet Vincent Kriechmayr lediglich auf Rang zwölf (+1,48). Damit ist das historische Debakel perfekt: Es ist das schlechteste Abfahrtsergebnis für den ÖSV in der Geschichte von Kitzbühel.
Bisher datierte der Tiefpunkt aus dem Jahr 2017, als Matthias Mayer als Achter das Ziel erreichte.
Zweitbester Österreicher wird überraschend Manuel Tranninger, der mit hoher Nummer 53 auf Rang 23 fährt. Unmittelbar dahinter reiht sich Raphael Haaser auf Rang 24 ein.
Ein besseres Ergebnis vergibt der Tiroler mit einem Fehler nach der Hausbergkante. Daniel Hemetsberger scheidet nach guten Zwischenzeiten im Lärchenschuss aus.