Ich hätte gerne den Schädel von Marco Odermatt. Wenn der will, kann er so dermaßen am Limit fahren.
"Es sind so viele Athleten so dermaßen gnadenlos am Limit - wenn du da ein bisschen zurückziehst, wirst du einfach durchgereicht", sagt Kriechmayr.
Im Skirennsport wird gerade auf höchster Ebene, wo es oft um Hundertstel und Zentimeter geht, vieles im Kopf entschieden.
"Ich hätte gerne den Schädel von Marco Odermatt. Wenn der will, kann er so dermaßen am Limit fahren, das ist schon eine sehr gute Eigenschaft", so Kriechmayr.
Hermann Maier - der Super-G-Kaiser von Kitzbühel
"Das war im Nachhinein eine Schnapsidee"
Köpfchen und Mut werden auch am Freitag und Samstag in Kitzbühel wieder gefragt sein. Zuerst im Super-G, dann in der Abfahrt (alle Rennen im LIVE-Ticker). Beides hat Kriechmayr in seiner Karriere schon gewonnen.
Im Vorjahr war der Oberösterreicher auf der Streif nicht am Start, musste nach seinem Sturz in Wengen kurz vor dem Super-G doch noch zurückziehen.
"Das war die erste kleinere Verletzung in meiner Karriere. Ich wollte damals starten, weil ich in der Super-G-Wertung nur 20 Punkte hinten war. Vor dem Start habe ich eine Kniebeuge gemacht und mir gedacht, das geht schon. Das war im Nachhinein eine Schnapsidee. Ich bin halt auch nicht der Gscheiteste in der Schule gewesen", blickt Kriechmayr mit einem Grinser zurück.
2026 geht er wieder als einer der Mitfavoriten an den Start. Es könnte sein letztes Mal in Kitzbühel sein...