Was ihm zumindest viele aus dem ÖSV-Team voraus haben: Sie haben schon einmal ein Rennen in Kitzbühel bestritten. Feurstein machte im Abfahrts-Training zum ersten Mal die Bekanntschaft mit der Streif.
"Die erste Besichtigung war ok, da war das Gefühl noch ganz gut. Am Start eigentlich auch noch, bis ich dann beim Tor vorne gestanden bin, da bin ich kurz schon recht nervös geworden", gibt der Kitz-Neuling zu.
Die Streif sei "sehr speziell", "ganz was anders, als ich bisher im Weltcup gefahren bin".
Dass er die Strecke noch nicht so gut kennt, sieht Feurstein, der mit Startnummer eins das Rennen eröffnen wird, nicht als Nachteil: "Ich werde immer volles Risiko gehen, egal ob ich die Strecke kenne oder nicht. Wenn ich am Start stehe, heißt es Vollgas geben. Ich werde mein Limit beim Rennfahren immer suchen."
Sein Saisonziel, konstant in die Top 15 zu fahren, gilt auch in Kitzbühel. "Natürlich will ich vorne mitfahren. Aber das Niveau ist aktuell extrem hoch, das muss alles zusammenpassen, dass das funktioniert."
Belastungstest bestanden: Haaser gibt Comeback
In Kitzbühel auch wieder mit dabei ist Raphael Haaser, nachdem er sich bei seinem Ausfall im Riesentorlauf von Val d'Isere Mitte Dezember ein Kreuzband stark überdehnt hatte.
Ein Training am Donnerstag hat den Ausschlag gegeben. "Es war die Frage, wie das Knie auf die Belastung reagiert. Ich habe keine Probleme und schaue positiv in Richtung Rennen. Das Vertrauen ist auf jeden Fall da."
Mit Kitzbühel, Schladming und Garmisch warten noch einige Rennen vor der WM, bei der der Tiroler zum Vielstarter werden könnte.