Österreichs Frauen enttäuschen im Skicross
Katrin Ofner schafft es bis ins Viertelfinale, für Födermayr und Gigler setzt es bereits im Achtelfinale das Out.
Österreichs Ski-Cross-Frauen schaffen am Freitag in Livigno das erhoffte Spitzenresultat nicht.
Katrin Ofner scheitert bei ihren fünften Olympischen Spielen im Viertelfinale, für Christina Födermayr und Sonja Gigler kommt bereits im Achtelfinale das Aus. Damit ruhen die Hoffnungen auf eine ÖOC-Medaille in dieser Disziplin auf den Männern, die am Samstag starten.
Gold holt sich die Deutsche Daniela Maier vor Fanny Smith aus der Schweiz und der Schwedin Sandra Näslund.
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"Bitter, es zipft mich an. Ich möchte jetzt noch nicht dastehen, ich wollte jetzt auf dem Weg ins Finale sein. Es ist nicht aufgegangen, schade. Es haben sich alle den Arsch aufgerissen, daher tut es noch mehr weh", sagt Ofner nach ihrem neunten Platz bei ihrem fünften und letzten Olympia-Auftritt.
Ofner hat als letzte ÖOC-Hoffnung sicher als Lauf-Zweite die nächste Phase erreicht. Sie muss sich im Achtelfinale nur der Italienerin Jole Galli beugen und diese gewinnt das neuerliche Duell um Rang zwei im Viertelfinale gegen die 35-jährige Steirerin. "Sie wohnt da in der Nähe und kennt die Bedingungen", erklärt Ofner. Galli scheitert danach aber im Semifinale und stürzt im kleinen Finale.
Ofner: "Es braucht vielleicht drei, vier Bier"
Ofner versuchte auch, ihre gesamte Olympia-Erfahrung positiv zu sehen. "Es gibt andere Werte, die die Spiele auch transportieren sollen. Fünf Mal dabei sein in der Sportart ist sicher auch eine Leistung und erfüllt mich schon mit Stolz." Die Enttäuschung werde sie mit ihrer Familie verarbeiten. "Es braucht vielleicht, drei, vier Bier und dann geht's wieder."
Es war sicher ihr letzter Olympia-Auftritt, ob sie kommendes Jahr bei der Heim-WM im Montafon noch einmal antritt, will Ofner nach so einem Rennen nicht beantworten. Sie werde die Saison im Sommer Revue passieren lassen und dann entscheiden.
Für die beiden 24-Jährigen im ÖOC-Trio ist der erste Ausscheidungslauf schon der letzte. Sowohl Födermayr (22.) als auch Gigler (17.) scheitern jeweils als Dritte in ihren Achtelfinali. "Ich hab mir gedacht, vielleicht geht der 'Klick' auf, den ich unbedingt brauche in dieser Saison. Das war nicht der Fall, das war vielleicht auch nicht gerade mein Kurs", sagte die Oberösterreicherin Födermayr zur APA. Sie schaffe es einfach nicht, ohne Fehler durchzukommen. "Und mit meinem Gewicht brauchst du das da aber einfach."
Gigler monierte mentale Schwäche
Ihre Vorarlberger Teamkollegin ist ähnlich enttäuscht.
"Ich bin leider mental zu schwach gewesen, hab mich am Start zu viel ablenken lassen. Zum da eine Medaille holen, darf das nicht passieren. Du musst positiv denken. Die letzte Woche war nicht einfach, das hab ich leider versemmelt", erklärt Gigler, die im Jänner im Weltcup in Veysonnaz einen dritten Rang geschafft hatte.
Eine Magen-Darm-Erkrankung habe sie zudem zurückgeworfen.