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Stadlober hofft auf Top-Ten-Resultat

Die Salzburgerin fühlt sich gesundheitlich wieder fit und will im 10km-Einzelrennen ein gutes Ergebnis erzielen.

Stadlober hofft auf Top-Ten-Resultat Foto: © GEPA

Nach ihrem neunten Platz beim Olympia-Auftakt in Italien hofft Langläuferin Teresa Stadlober im Skating-Einzel über 10 km auf ein gutes Resultat.

Im Skiathlon am Samstag fühlte sich die Salzburgerin im Skating-Teil "sehr wohl", für das Einzelstartrennen am Donnerstag (13.00 Uhr) in Tesero nimmt sich die 33-Jährige eine Top-Ten-Platzierung vor.

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"Ich habe mich gut erholt und fühle mich gut. Gesundheitlich passt es wieder", erklärte Stadlober. Favoritinnen sind andere.

Olympiasiegerin als Goldanwerterin

Für Stadlober ist die überlegene schwedische Skiathlon-Olympiasiegerin Frida Karlsson erneut Goldanwärterin. Aber auch mit deren Landsfrau Ebba Andersson, Heidi Weng aus Norwegen und der US-Amerikanerin Jessie Diggins sei zu rechnen.

Edelmetall scheint für die rot-weiß-rote Hoffnungsträgerin außer Reichweite, die Radstädterin sammelte mit der fünftschnellsten Skating-Laufzeit im Skiathlon aber Selbstvertrauen. "Ich kann das hoffentlich wieder zeigen", sagte die Skiathlon-Bronzemedaillengewinnerin von 2022, die wegen einer Verkühlung im Vorfeld nicht mit der idealen Vorbereitung ins Rennen im Fleimstal gegangen war.

Herausforderung für Serviceteam

Stadlober erwartet wegen der warmen Temperaturen wieder eine tiefe Loipe, die Strecke sei technisch und konditionell sehr anspruchsvoll. "Das macht's jetzt nicht einfacher fürs Serviceteam", betonte die Radstädterin, die am Olympia-Abschlusstag (22. Februar) im 50-km-Rennen im klassischen Stil zuschlagen will.

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Im 10-km-Bewerb werden drei verschiedene Runden gelaufen, damit niemand einen Windschatten nutzen kann.

"Das ist im Weltcup eher unüblich, beim Großereignis kann das schon mal vorkommen", erklärte Stadlober, die bei den einzigen beiden 10-km-Skating-Bewerben des Weltcup-Winters die Plätze 14 und 17 belegt hatte. Bei der WM im Vorjahr in Trondheim war sie über 10 km klassisch Vierte.

Ihr Olympia-Debüt werden am Donnerstag die Tirolerinnen Lisa Achleitner und Katharina Brudermann feiern. Auch Magdalena Scherz wird an den Start gehen, die Burgenländerin verpasste im Klassik-Sprint am Dienstag als 35. knapp die angepeilte Qualifikation für die Finalläufe.

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