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"Schönwetterfahrerin" Wolf will Slopestyle-Finale "genießen"

Im Slopestyle-Finale bei Olympia will sich die Tirolerin nicht verstecken: "Was Ausdruck und Style angeht, bin ich eine von den Besten".

"Schönwetterfahrerin" Wolf will Slopestyle-Finale "genießen" Foto: © GETTY

Mit der ersten Olympia-Finalteilnahme in der Tasche kann Ski-Freestylerin Lara Wolf in der Slopestyle-Entscheidung am Montag (12:30 Uhr/ORF 1) befreit auftricksen.

"Ich habe so viel dafür getan und kann das jetzt genießen", sagte die Tirolerin, nachdem sie die Qualifikation als Neunte gemeistert hatte.

Genau für solche emotionalen Momente hatte die 25-Jährige ihr Karriereende von 2023 noch einmal widerrufen. "Ich bin glücklich und froh, dass ich da bin."

"Muss vieles zusammenpassen"

Im 12er-Finale möchte Wolf im Snowpark von Livigno noch einen drauflegen, weiß aber, dass ihre Tricks über Rails (Geländer) und Kicker (Schanzen) von Juroren beurteilt werden.

"Es zählen Meinungen. Wenn es einem nicht gefällt, wirst du die Punkte einfach nicht kriegen. Es muss einfach vieles zusammenpassen." Die Topstars hätten diesbezüglich schon auch einen kleinen Bonus. "Bei uns merkt man schon, ob die Person einen Namen hat. Dann wird vielleicht einmal über kleine Fehler hinweggesehen."

Als Nachteil für sich selbst sieht sie das inzwischen nicht mehr. "Mittlerweile habe ich einen guten Namen in der Szene. Was Ausdruck und Style angeht, denke ich, bin ich eine von den Besten", sagte die Vizeweltmeisterin von 2025 selbstbewusst. Das Wetter dürfte ebenfalls mitspielen, Sonnenschein ist angesagt.

"Ich bin schon mehr eine Schönwetter-Skifahrerin." Im Finale wird sie sich mit Doppel-Weltmeisterin Mathilde Gremaud aus der Schweiz und nicht zuletzt Chinas Topstar Eileen Gu messen. Gremaud vor Gu lautete auch das Ergebnis in der Qualifikation.

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Verrat 2.0

Gremaud, die mit Mountainbike-Downhillerin Valentina Höll liiert ist, musste sich zuletzt wie in einem schlechten Film vorgekommen sein. Denn ihr Trainer Misra Noto wechselte wenige Tage vor Olympia ins Lager ihrer größten Konkurrentin Eileen Gu.

Pikant: Noto hatte die Schweizer mehrere Jahre lang betreut, ehe er vor den Olympischen Spielen 2022 in China schon einmal zu Gu gewechselt war.

"Einmal, okay - ich brauchte drei Jahre, um das zu verdauen. Aber zweimal, das ist jetzt genug", sagte Gremaud, die 2022 mit dem Olympiasieg vor Gu damals eine passende Antwort schaffte.

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