Tschechien bei Führungstreffer mit einem Mann zu viel auf dem Eis
Beim dramatischen Olympia-Viertelfinale zwischen Tschechien und Kanada blieb ein Wechselfehler unbeachtet. Das zwischenzeitliche 3:2 der Tschechen hätte gar nicht zählen dürfen.
Im olympischen Viertelfinale beim Eishockey schnupperte Tschechien gegen Kanada an der Sensation. Der Treffer von Ondrej Palat zum 3:2 ließ den Underdog vom Halbfinale träumen.
Doch der Treffer hätte nicht zählen dürfen. Tschechien hatte den Puck zuvor regelwidrig erobert - mit ingesamt sechs Feldspielern plus Goalie auf dem Eis. Laut den offiziellen Regeln darf eine Mannschaft neben dem Torhüter lediglich fünf Feldspieler gleichzeitig einsetzen.
Weil sich die Situation nicht im Rahmen eines Wechsels abspielte, lag ein Wechselfehler vor, der mit einer Bankstrafe hätte geahndet werden müssen.
Demnach wäre der Ausgleich durch Nick Suzuki (57.) bereits der 2:3-Knockout gewesen. Doch der Fauxpas war weder den Schiedsrichtern auf dem Eis noch den Spielern oder Verantwortlichen in der Halle aufgefallen. Erst in den Sozialen Medien wurde die Situation aufgelöst.
In der Overtime sicherte sich Kanada dann doch noch den Sieg - Zum Nachlesen >>>