ÖOC-Team geht mit fast gleicher Bilanz wie 2022 in Olympia-Finale
Verglichen mit Olympia 2022 macht zum jetzigen Stand nur eine Bronze-Medaille den Unterschied.
Österreichs Olympia-Team in Mailand/Cortina hält vor der Schlusswoche der Spiele bei vier Gold-, sechs Silber- und drei Bronzemedaillen. Damit liegt fast die exakt gleiche Bilanz wie zum gleichen Zeitpunkt 2022 in Peking vor.
Vor vier Jahren lautete diese Zwischenbilanz 4/6/4. Am Ende stand 7/7/4 im Medaillenspiegel, es kamen also noch vier Medaillen dazu. Mehr als diese gesamt 18 gab es in der ÖOC-Geschichte nur 2006 in Turin mit 23 Medaillen, jedoch bei nur 84 Bewerben.
Rekord durch fulminanten Endspurt
Damals gab es im Gegensatz zu vor vier Jahren einen fulminanten Endspurt in Rot-Weiß-Rot. Vor der finalen Woche schnitt die ÖOC-Equipe mit 4/5/1 bei freilich bis dahin nur 49 Bewerben schwächer als aktuell ab, ließ dann aber auf die ÖOC-Rekordmarke von 9/7/7 bei fünfmal Gold noch 15 Medaillen folgen.
2018 in Pyeongchang (am Ende 5/3/6) kamen in der Finalwoche vier Medaillen dazu, 2014 in Sotschi (4/8/5) gleich zehn. 2010 in Vancouver hatte es vor den letzten sieben Tagen mit acht erst die Hälfte der Endausbeute von 4/6/6 gegeben.