Stolz auf "Eliasch Regel": FIS-Chef sieht Wildcard als Erfolg
Der FIS-Boss schwärmt von Lindsey Vonn, die davon profitiert: "Stärker als bei ihrem Olympia-Gold 2010." Mit dem Stand der Olympiavorbereitungen in Livigno ist er zufrieden.
Im Dezember noch hatte FIS-Präsident Johan Eliasch Kritik am Stand der Olympia-Vorbereitungen in Livigno geübt.
Mittlerweile sieht der FIS-Präsident die Planungen der am 6. Februar beginnenden Winterspiele im Plansoll. "Wir hatten viel Glück mit der Kälte, das hat die Schneeproduktion ermöglicht und wir haben alle Ziele erreicht. Es ist die typisch italienische Art: Alles zur Perfektion zu bringen, aber alles erst im letzten Moment."
Eliasch freut sich auf Vonn
Erst am Donnerstag habe er Livigno, wo die olympischen Snowboard- und Freestyle-Skibewerbe stattfinden, besucht, erklärte Eliasch am Rande der Hahnenkammrennen in Kitzbühel. "Es schaut sehr gut aus." Der FIS-Boss stellte "faszinierende 16 Tage, die die Welt in ihren Bann ziehen werden" in Aussicht.
"Die Männer-Abfahrt in Bormio wird sicher toll, auch die spektakuläre Abfahrt in Cortina mit Lindsey Vonn. Mit 41 Jahren und einem Knie aus Titan. Wer hätte das für möglich gehalten? Sie ist fitter und stärker als bei ihrem Olympia-Gold 2010 in Vancouver."
Wildcard-Regel alias "Eliasch-Regel"
Die vor zwei Jahren eingeführte Wildcard entpuppte sich Eliasch zufolge nicht zuletzt wegen Vonns Performance als voller Erfolg im Ski-Weltcup. "Diese Regel ist wichtig. Gäbe es diese Regel nicht, wäre Vonn nicht im Weltcup, ganz einfach. Und schauen Sie sich an, was sie alles ausgelöst hat. Ich sage: Ich wäre sogar stolz, wenn die Wildcard einmal 'Eliasch Regel' genannt werden würde."