Da kannst du nicht wirklich studieren, welche Linie du fährst, sondern die muss immer passieren.
"Es ist eine sehr spannende Kurve. Es hängt ein bisschen und man muss einfach ein bisschen abwarten, bis der Druck zusammenkommt. Beim Rennen willst du nicht zurückziehen, da gibst du einfach Vollgas und dann kann es sein, dass genau zum falschen Moment der Druck zusammenkommt, wenn du in die Kompression reinfährst. Dann drückt es dich nochmal drüber und dann kommt aber das Tor. Da hast du nur kurz Zeit zum Umlegen", erklärt die Vorarlbergerin. "Da kannst du auch nicht wirklich studieren, welche Linie du fährst, sondern die muss immer passieren. Da muss man einfach abwarten, bis man den richtigen Druck hat."
Österreichs Abfahrerinnen sprachen Vonn allesamt ihre Genesungswünsche aus. Jede einzelne kann nachvollziehen, welches Risiko es braucht, wenn man in einer Olympia-Abfahrt vorne mitfahren will.
"Lindsey ist sich bewusst gewesen, welches Risiko sie eingeht. Deshalb tut es mir leid für sie, dass es so geendet hat. Aber wenn man sich bewusst ist, was man macht, muss man sich solcher Konsequenzen auch bewusst sein. Dass es heute ins Negative gegangen ist, tut mir unheimlich leid für sie", sagt Cornelia Hütter.