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Hemetsberger: "Recht viele haut es nicht so auf die Pappn"

Nach seinem kapitalen Trainingssturz am Donnerstag belegt Daniel Hemetsberger bei der Olympia-Abfahrt Platz sieben - und ist "quasi stolz".

Hemetsberger: "Recht viele haut es nicht so auf die Pappn" Foto: © GEPA

"Ich bin ganz zufrieden, weil vor zwei Tagen hätte ich nicht geglaubt, dass ich da noch einen Schwung runterfahre. Es ist ein Haufen richtig guter Athleten hinter mir", sagt Daniel Hemetsberger im Zielraum von Bormio.

Der Oberösterreicher hatte im Training am Donnerstag einen kapitalen Sturz gebaut, sich am Freitag in der Abschluss-Einheit wieder auf die Strecke gewagt und schloss die Olympia-Abfahrt schließlich u.a. mit leicht zugeschwollenem Auge mit nicht einmal einer Sekunde Rückstand auf Sieger Franjo von Allmen als Siebenter ab.

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"Ich war nicht weit genug vorne, um eine Medaille für unser Land zu holen, aber was soll ich mir vorwerfen? Ich bin quasi stolz", sagt Hemetsberger.

Recht viele haut es nicht so auf die Pappn und dann fahren sie noch.

Daniel Hemetsberger

Nicht zuletzt war der redselige ÖSV-Athlet nach "seinem" Olympia-Moment ein auch international enorm gefragter Interviewpartner.

"Recht viele haut es nicht so auf die Pappn und dann fahren sie noch. Ich wäre lieber nach der Abfahrt in aller Munde gewesen, weil ich gewonnen habe, nicht wegen meinem Sturz", meint Hemetsberger.

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