NEWS

Wieder Silber! Lamparter schnappt sich die nächste Medaille

Der Tiroler darf sich über das nächste Edelmetall freuen. Wie schon auf der Normalschanze heißt der Olympiasieger Jens Luraas Oftebro.

Wieder Silber! Lamparter schnappt sich die nächste Medaille Foto: © GEPA

Johannes Lamparter holt im Großschanzen-Bewerb der Nordischen Kombinierer wieder Silber!

Der Tiroler muss sich wie schon im Normalschanzen-Einzel dem Norweger Jens Luraas Oftebro geschlagen geben, der sich zum ersten Doppel-Olympiasieger in der Kombination seit Samppa Lajunen (FIN) 2002 in Salt Lake City kürt. Lamparter fehlen 5,9 Sekunden auf Gold.

Bronze geht mit Ilkka Herola (+14,8 Sekunden) erneut an einen Finnen.

Olympia 2026 - alle Medaillen für Österreich im Überblick >>>

Lamparter startet schnell

Lamparter startet schnell und schnappt sich Sprung-Sieger Ryota Yamamoto (JPN), der acht Sekunden vor ihm gestartet war, bereits auf dem ersten Kilometer.

Danach schlägt der Tiroler ein hohes Tempo an und erarbeitet sich ein Polster von rund 18 Sekunden auf die Konkurrenz.

Der Vorsprung verschwindet jedoch im Laufe der zweiten Runde, als die Verfolgergruppe um Normalschanzen-Olympiasieger Jens Luraas Oftebro investiert. Kurz vor der 5-km-Marke schaffen Oftebro, Andreas Skoglund (beide NOR) und Ilkka Herola (FIN) den Anschluss.

Skoglund, eigentlich der stärkste Läufer des Quartetts, verliert in der dritten Runde wertvolle Zeit. Das Trio Lamparter, Oftebro und Herola kristallisiert sich als heißeste Medaillen-Anwärter heraus.

Oftebro lanciert finalen Angriff erfolgreich

Die letzten 2,5 Kilometer sind zunächst taktisch geprägt, bis Oftebro und Lamparter in einem Anstieg einen Angriff lancieren und Herola stehen lassen. Der Finne arbeitet sich kurz darauf jedoch in den Kampf um Gold zurück.

Im letzten Anstieg zieht Oftebro das Tempo nochmal mächtig an, zu Lamparter reißt ein Loch auf, dass der Gesamtweltcup-Leader nicht mehr schließen kann.

Schließlich muss sich der 24-Jährige geschlagen geben, darf sich aber über seine zweite Silberne bei den Winterspielen freuen. Stefan Rettenegger kommt als einsamer Achter ins Ziel, sein Bruder Thomas wird Elfter.

Im Teamsprint am Donnerstag bietet sich eine letzte Chance auf Gold.

Olympia 2026 - Medaillenspiegel >>>

Kommentare