Tränen nach Olympia-Bronze: Biathlon-Star offenbart Seitensprung
Sturla Holm Laegreid gibt nach der Bronzemedaille im Einzel-Bewerb ein Geständnis ab.
Es waren keine Tränen der Freude, die Sturla Holm Laegreid nach dem Gewinn von Olympia-Bronze im Biathlon-Einzel über 20 Kilometer vergossen hat. Biathlon-Einzel: Medaille für Eder und Co. weit entfernt >>>
Der Norweger hat in der Stunde einer seiner größten Karriere-Erfolge live im TV gestanden, dass er seine Freundin betrogen habe.
"Vor einem halben Jahr habe ich die Liebe meines Lebens getroffen, die schönste und tollste Person der Welt", erzählt der 28-Jährige ungefragt dem norwegischen Rundfunk NRK.
Unter Tränen führt er fort: "Aber vor drei Monaten habe ich den größten Fehler meines Lebens begangen und war ihr untreu."
"Es war die schlimmste Woche meines Lebens"
Den Seitensprung hätte er vor einer Woche gestanden, die betrogene Frau trennte sich von ihm.
"Es war die schlimmste Woche meines Lebens", betont der Gesamtweltcup-Sieger 2024/25, der das Gefühl habe, die "Goldmedaille meines Lebens" verloren zu haben. "Ich wünschte, ich könnte das hier mit ihr teilen", sagt er.
Er sei noch nicht bereit, seine große Liebe aufzugeben, weshalb er mit dem Thema offen umgehen wolle, so Laegreid. "Ich trage die Konsequenzen für mein Handeln und bereue es von ganzem Herzen. Manchmal mache ich dumme Dinge."
Laegreid möchte Botn "nicht die Show stehlen"
Seinem Teamkollegen Johan-Olav Botn, der sich die Goldmedaille holte, möchte er "nicht die Show stehlen", erklärt Laegreid auf der Pressekonferenz nach dem Rennen. "Es tut mir leid, Johan. Aber heute wirst du für immer Olympiasieger sein."
Botn, der nach dem Tod seines Freunds Sivert Guttorm Bakken erst kurz vor Olympia wieder in den Weltcup eingestiegen war, reagiert gefasst: "Sturla kann in der Mixed Zone sagen, was er will, und entscheidet, worüber er redet."