Shaun White schreibt Geschichte

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Shaun White schreibt ein weiteres Kapitel der Snowboard-Geschichte. Der US-Amerikaner gewinnt den Halfpipe-Bewerb bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang und gewinnt seine dritte Olympia-Goldmedaille.

Damit ist er der erste Snowboarder, der bei Olympia drei Goldmedaillen gewinnt.

In einer spannenden Entscheidung setzt sich der Superstar erst im letzten Run gegen Ayumu Hirano (JPN) und Scotty James (AUS) durch.

Hirano hatte nach dem 2. Lauf geführt, White kontert aber als letzter Boarder und sichert sich mit 97,75 Punkten Gold. Hirano belegt mit 95,25 Punkten Silber.

White gewann bereits 2006 und 2010 den Halfpipe-Bewerb bei Olympia, in Sotschi ging er als Vierter hingegen leer aus.

Zudem ist es die 100. Goldmedaille für die USA bei Olympischen Winterspielen - ewiger Medaillenspiegel>>>

Spannende Entscheidung

In einem hochklassigen Finale trieben sich die Athleten zu immer besseren Leistungen an. Superstar White legte vor knapp 5.000 Zusehern mit 94,25 Punkten vor und übernahm die Führung.

Mit seinem Lauf mit zwei 1440-Grad-Sprüngen nacheinander, Sprüngen mit jeweils vierfacher Umdrehung, übernahm der 19-jährige Japaner nach dem zweiten Durchgang die Führung und verlangte White in seinem letzten Versuch alles ab.

Angst nach Gesichtsverletzungen

Für White war der dritte Olympia-Sieg ein ganz spezieller. "Diese Medaille bedeutet mir fast mehr als alle anderen. Ich werde auch älter und musste mit vielen Herausforderungen kämpfen", sagte der Superstar im ORF-Siegerinterview.

"Nach meiner Gesichtsverletzung hatte ich einige Zeit Angst diese Tricks zu machen", erinnerte White an seine im September erlittene Verletzung. "Ich weiß, dass ich der Beste in diesem Sport bin - aber ich muss Scotty und Ayumu auch erstmal besiegen."

Angesprochen auf sein Training in Österreich meint White: "Ich liebe Österreich. In Österreich habe ich mein erstes Training nach der Verletzung absolviert, es war super. Es war genau, was ich nach dem Sturz gebraucht habe."

Schreckmoment nach schwerem Sturz

Für einen Schreckmoment sorgte der Japaner Yuto Totsuka. Der 16-Jährige stürzte in seinem zweiten Lauf auf die Kante der Halfpipe.

Totsuka blieb zunächst in der Eisröhre sitzen, ehe die Rettungskräfte kamen und ihn mit einem Rettungsschlitten abtransportierten. Der 16-Jährige sei bei Bewusstsein und werde mit Schmerzen im Hüftbereich zu Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht, teilte das japanische Team mit.

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