Stadlober bei Olympia-Generalprobe hauchdünn am Sieg vorbei
Das nächste Weltcuprennen wird sie auslassen und stattdessen in Österreich für die Winterspiele trainieren.
Langläuferin Teresa Stadlober hat bei ihrem einzigen Weltcup-Auftritt nach der Tour de Ski und vor den Olympischen Spielen den Sieg als Zweite um nur 0,7 Sekunden verfehlt.
Um einen Hauch besser als die auch bei der Tour zweitplatzierte Salzburgerin war am Sonntag in Oberhof über 10 km klassisch die Schwedin Moa Ilar. Dritte wurde 20,8 Sekunden zurück deren Landfrau Jonna Sundling.
Den vorletzten Weltcup vor den Olympischen Spielen bestritt aber nicht die gesamte Weltelite.
Training auf der Tauplitz statt Weltcup
Stadlober wird die letzte Station vor dem Saisonhöhepunkt kommendes Wochenende im schweizerischen Goms auslassen. Die Bronzemedaillengewinnerin von Peking will stattdessen unter anderem auf der Tauplitz für die Winterspiele trainieren.
Bei ihrer Generalprobe für Olympia legte sie im Einzelstartrennen einen Steigerungslauf hin und fing die bei allen Zwischenzeiten deutlich vor ihr führende Ilar beinahe noch ab.
Stadlober lobt ihr Finish und das Material
"Das war ein mega Rennen und es ist natürlich ein bisschen schade, dass sich mein erster Weltcupsieg am Ende so knapp nicht ausgegangen ist. Ich hatte ein super Finish, konnte auf den letzten Metern noch einige Zeit gutmachen und auch das Material war wieder richtig gut", sagte Stadlober.
Ihre Vorbereitung für Mailand/Cortina laufe nach Plan. "Ich konnte mich nach der Tour wieder sehr gut erholen und das war heute definitiv eine super Generalprobe in Hinblick auf die Olympischen Winterspiele."