ÖEHV installiert einen neuen Geschäftsführer

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Der im österreichischen Sport bislang völlig unbekannte Friedrich Nikolaus ist neuer Geschäftsführer des ÖEHV und tritt damit im Eishockeyverband (ÖEHV) die Nachfolge des gekündigten Christian Hartl an.

Klaus Hartmann, der neu installierte Präsident, meint über seinen neuen Geschäftsführer: "Am Ende müssen wir den Verband wie ein Wirtschaftsunternehmen, das effektiv und effizient sowie service- und kundenorientiert operiert, führen. Mit der Bestellung von Friedrich Nikolaus zum neuen Geschäftsführer haben wir einen ersten Schritt getan, um in den nächsten Jahren einen soliden wirtschaftlichen Weg zu gehen."

Mit dem 60-jährigen Nikolaus, der auf eine langjährige Tätigkeit im österreichischen Banken-Sektor (u.a. von 2009 bis 2019 Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank Burgenland) zurückblicken kann, steht dem ÖEHV laut Presseaussendung des Verbandes ab sofort ein echter Finanz- und Management-Profi zur Seite.

Unternehmensberater Friedrich Nikolaus

Die berechtigte Frage, warum die Geschäftsführung jemand übernimmt, der auf gut österreichisch "keine Ahnung" vom Eishockey hat, beantwortet Präsident Hartmann wie folgt: "Zur Führung eines Wirtschaftsbetriebes sind andere Anforderungen als zur Führung einer Eishockeymannschaft erforderlich. Durch das Engagement im Vorstand bei verschiedenen Banken hat Nikolaus die berufliche Erfahrung, die dem ÖEHV gefehlt hat und wir als Verantwortliche im Verband gesucht haben."

Friedrich Nikolaus startet sein Amt mit dem Budgetplan für 2021

Als erstes wird der neue Geschäftsführer den Budgetplan für das Jahr 2021 erstellen und eine Analyse der derzeitigen organisatorischen wie personellen Aufstellung der Geschäftsstelle vornehmen sowie den Kontakt zu den Landesverbänden, Klubs, Ligen und öffentlichen Stellen suchen.

Nikolaus, Vater von drei Kindern und wohnhaft in Niederösterreich, geht neutral und unvoreingenommen in seine neue Tätigkeit: "Ich freue mich darauf, meine bisherige Erfahrung für das österreichische Eishockey einzusetzen. Meine Devise ist immer: Es ist besser miteinander zu reden als übereinander."

Textquelle: © LAOLA1.at

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