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KAC kehrt in die Alps Hockey League zurück

Nach zweijähriger Unterbrechung stellen die Rotjacken wieder ein Team in der multinationalen Liga.

KAC kehrt in die Alps Hockey League zurück Foto: © GEPA

Der KAC stellt nach zwei Jahren Unterbrechung wieder ein Team in der Alps Hockey League.

Die Rotjacken steigen mit ihrer U20-Mannschaft in die multinationale Liga ein, wo sie bereits zwischen 2016 und 2024 mit einem Future Team gespielt haben.

Gleichzeitig verlässt man die internationale U20-Meisterschaft, die sich einer Reform unterzieht.

Alternativloser Schritt

Dort wird die Anzahl an kompetitiven Begegnungen weiter reduziert, was die "Perspektiven für fordernde und wettbewerbsorientierte Ausbildung und Entwicklung", die der KAC anstrebt, zusätzlich einschränke, heißt es.

Für den Klub ist eine auf adäquatem sportlichem Niveau operierende Schnittstelle am Übergang vom Nachwuchs- zum Erwachseneneishockey hingegen unerlässlich.

Der Rückzug aus der U20-Meisterschaft und Wechsel des Future Teams zurück in die Alps Hockey League sei deshalb im Sinne der mittel- und langfristigen Vereinsphilosophie alternativlos, schreibt der KAC auf seiner Website.

"Talent muss gefördert werden"

Peter Kasper, der als Assistant Coach gemeinsam mit Head Coach Roger Öhman das Projekt des Wiedereinstiegs in die Alps Hockey League forciert hat, erklärt: "Wir sehen im aktuellen U20-Team deutlich mehr individuelles Talent als in den Future Teams der Vergangenheit, dieses muss für die mittelfristig gedeihliche Entwicklung des Unterbaus unserer Kampfmannschaft gefördert werden."

"Unser Ziel ist es, dass wir die am unangenehmsten zu bespielende Mannschaft in der Alps Hockey League sind, weil wir über 60 Minuten hinweg mit viel Tempo und Physis auftreten, niemals aufhören, uns zu bewegen. Wenn wir dies mit unserem hohen Skill-Level in Einklang bringen, werden wir in diesem Bewerb eine gute Rolle spielen", sagt der Vater von NHL-Legionär Marco Kasper.

Neuer Ansatz

Präsident Johannes Schwaiger erläutert: "Wir lassen in das neuerliche AHL-Engagement die Learnings aus den bisherigen acht Jahren unserer Beteiligung an diesem Bewerb einfließen. In der Vergangenheit entwickelten wir im Future Team zahlreiche Spieler, die dadurch später eine Profikarriere einschlagen konnten."

"Der neue Ansatz sieht vor, dass unsere Talente auch lernen und darauf vorbereitet werden, Führungsspieler zu werden, beispielsweise mit der Übernahme von Verantwortung in entscheidenden Spielphasen oder Special Team-Situationen, was damals meist die routinierten Kräfte im Team beanspruchten", so Schwaiger.

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