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NHL-Champion! Für Brind'Amour schließt sich ein Kreis

Einst führte er die Carolina Hurricanes als Spieler zum Stanley-Cup-Triumph, nun hat er es als Head Coach wiederholt.

NHL-Champion! Für Brind'Amour schließt sich ein Kreis Foto: © IMAGO / Newscom World

Rod Brind'Amour war bereits eine Legende der Carolina Hurricanes. Nun hat er als Cheftrainer den Stanley Cup gewonnen.

Ein Triumph als Spieler und Trainer

Das Bild von Rod Brind'Amour, wie er jubelnd den Stanley Cup als Kapitän der Carolina Hurricanes in die Höhe streckt, prägte die Franchise in den letzten zwei Jahrzehnten. Nun gibt es ein weiteres Bild:

Brind'Amour stemmt die Trophäe erneut, diesmal als Trainer der Hurricanes, und hat den sonnenverwöhnten südlichen Markt zu seiner langjährigen Heimat gemacht.

Die Hurricanes gewannen am Sonntagabend mit einem 3:0-Sieg gegen die Vegas Golden Knights ihre zweite Meisterschaft und schlossen damit eine Finalserie über sechs Spiele ab.

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"Wir wären heute nicht hier ohne (MVP) Jordan Staal"

"Ich weiß im Moment gar nicht, was ich sagen soll", sagte Brind'Amour.

Mit 37 Jahren hat Jordan Staal die Conn Smythe Trophy als MVP der NHL-Playoffs gewonnen und ist damit der älteste Spieler in der Geschichte, der diese Auszeichnung erhält.

Sein Coach Rod Brind'Amour, der selbst als Kapitän die Carolina Hurricanes zum Stanley Cup führte, lobte Staals unverzichtbare Rolle.

"Wir wären heute nicht hier ohne Jordan Staal", erklärte Brind'Amour. "Ich kann Ihnen das versichern. Wir sind sehr glücklich. Und als Trainer ist man überglücklich, einen solchen Mann als Anführer zu haben."

Lob für Bussi

Einen großen Anteil am Erfolg der Final-Serie hatte auch Brandon Bussi. Nachdem Frederik Andersen in den ersten drei Runden und zu Beginn des Finales jede Minute im Tor gestanden hatte, übernahm Bussi ab Spiel 3 und beendete die Serie.

Er parierte 81 der 87 Schüsse, die er gegen Vegas abwehren musste. Andersen, dessen Zustand in Mysterium gehüllt war, fiel ab Spiel 4 mit einer Knieverletzung aus, die erst nach Abschluss der Finalserie bekannt wurde.

"Freddie hat gekämpft", meinte Brind'Amour. "Er hat sich leicht verletzt und war nicht bei 100 Prozent. Ich hatte Mitleid mit ihm, aber er hat uns hierher gebracht, und dann hat Bus übernommen. Das ist ein Team."

Riesige Freude

Bussi und Andersen fielen sich nach dem entscheidenden Spiel 6 am Sonntagabend in die Arme. Andersen, mit 36 Jahren der zweitälteste Spieler im Team, war der erste, dem Kapitän und Playoff-MVP Jordan Staal nach dem Erhalt des Cups von Commissioner Gary Bettman die Trophäe reichte.

"Es ist unwirklich, wirklich", sagte Andersen. "Ich habe das nicht erwartet. Es hat alle Emotionen, die ich mir vorstellen kann, und die ich gefühlt habe, übertroffen."

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