ÖEHV-Team: Die Vorzeichen für die Generalprobe

ÖEHV-Team: Die Vorzeichen für die Generalprobe Foto: © GEPA
 

Letzte Generalproben für das ÖEHV-Team: Am Wochenende stehen in Wien Tests gegen Ungarn (Samstag, ab 16:30 Uhr im LIVE-Stream) und Italien (Sonntag, ab 16:30 Uhr im LIVE-Stream) an, bevor am Donnerstag das Olympia-Qualifikationsturnier beginnt.

Montag traf sich das Team in Wien, Teamchef Roger Bader berief gleich 29 Spieler ein.

Um die Länge des Trainingslagers gab es natürlich über Monate ein Gerangel mit den ICE-Teams – verständlicherweise, müssen diese doch in der Vorbereitung zwei Wochen auf ihre einheimischen Stützen verzichten.

Wie verhält es sich da bei den drei Gruppengegnern?

Österreich - Ungarn: Samstag, ab 16:30 Uhr im LIVE-Stream>>>

Österreich - Italien: Sonntag, ab 16:30 Uhr im LIVE-Stream>>>

VIDEO - Marco Rossi, das Allround-Paket auf dem Eis

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Slowakei: Coach Craig Ramsey ist überhaupt erst am Donnerstag aus den USA angekommen. Das Team trifft erstmals am Sonntag zusammen, Testspiele stehen keine an. Ein reichlich fragwürdiges Vorbereitungsprogramm für ein Team, das ohnehin nur auf fünf aktuelle NHLer zurückgreifen kann.

Belarus: Coach Craig Woodcroft, der nach der jämmerlichen WM (letzter Gruppenplatz) von Mikhail Zakharov übernahm, konnte am gleichen Tag wie Österreich 28 Spieler begrüßen. Allerdings muss sich der finale Kader nicht unbedingt aus dieser Gruppe rekrutieren. Woodcroft und sein prominenter Assistant Coach, Ex-NHLer Mikakhail Grabovski, hoffen noch auf Spieler wie Shance Prince und Geoff Platt, die von ihren KHL-Teams noch keine Freigabe erhalten haben. Das Team bangt auch noch um Starting Goalie Alexei Kolosov, der nach einer Trainingsverletzung vor Wochen höchstens zum Turnierstart fit wird.

Das Nationalteam absolviert(e) zwei Testspiele gegen das KHL-Team von Barys Astana. Das erste Spiel gewann die Woodcroft-Truppe mit 2:1.

Polen: Das Team von Robert Kalaber traf sich am Mittwoch in Jastrzebie, wo heute und Sonntag noch zwei Testspiele gegen Oswiecim und das dortige Heimteam anstehen. Trotz des sensationellen Erfolgs in der Vorqualifikation mit einem 3:2-Sieg gegen Gastgeber Kasachstan wäre alles andere als ein letzter Platz in Bratislava eine Riesenüberraschung.

Österreich mit umfangreichster Vorbereitung

Mit anderen Worten: Kein anderes Team hat eine derart umfangreiche Vorbereitung wie Österreich. Nicht nur (gemeinsam mit Belarus) vom Umfang her, sondern auch als einziges Team mit zwei Länderspielen.

Bader muss nächste Woche seinen Kader noch um sieben Spieler ausdünnen. Für die Olympia-Qualifikation sind zwei Torhüter und 20 Feldspieler zugelassen. Dazustoßen wird niemand mehr, Bader verzichtete etwa auf Defender Thimo Nickl, dessen Klubteam Rögle sich auf die IIHF-Abstellungsfrist von 72 Stunden vor Turnierbeginn versteifte.

Mit Ungarn und Italien stehen in den Tests zwei altbekannte Gegner an. Beide Teams proben ebenfalls für die Olympiaqualifikation, in der sie in Riga auf Gastgeber Lettland und Frankreich treffen.

Das ist von Ungarn zu erwarten

Ungarn, das sich in der Vorgruppe gegen Großbritannien, Estland und Rumänien durchsetzte, wartet natürlich mit einigen altbekannten ICE-Namen auf. Im 25-Mann-Kader finden sich gleich neun Fehervar-Spieler wieder, allerdings auch zehn Cracks aus der rumänisch-ungarischen Erste Liga. Die Goalieposition ist schon seit langem ein Problem, Miklos Rajna und Zoltan Hetenyi verkörpern eher biedere Qualität.

Janos Vas ist auch mit 37 noch dabei
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In der Abwehr sieht's nicht viel besser aus, das Fehervar-Duo Bence Stipsicz und Daniel Szabo wird sicher die Hauptlast schultern müssen. Istvan Bartalis und Janos Hari sind mit Finnland-Legionär Balazs Sebök die schnittigsten Offensivwaffen. Dass der 37-jährige Janos Vas immer noch dabei ist, beweist, dass die Nachwuchsproduktion in Ungarn trotz guter Mittel auch nichts so recht Brauchbares hervorbringt. Istvan Sofron, der sich mittlerweile in Rumänien verdingt, ist ebenfalls noch mit von der Partie.

Teamchef ist mittlerweile Sean Simpson, der sich mit seinem Verhalten zum Ende seiner Zeit in Mannheim viele Türen zu besseren Arbeitgebern zugeschlagen hat.

Das ist von Italien zu erwarten

Greg Ireland flog Anfang der letzten Woche nach Italien, fand aber in den Verhandlungen mit seinem ehemaligen Arbeitgeber HCB Südtirol keine Übereinkunft.

Jetzt coacht er eben nur das Nationalteam. Die Azzurri traten bereits am letzten Wochenende beim Dolomiten-Cup in Neumarkt an, die Erfolge waren überschaubar: Jeweils 1:4-Niederlagen gegen die Klubteams der Augsburger Panther und Eisbären Berlin.

Zum Team in Neumarkt kommen noch sechs Spieler hinzu, darunter Peter Hochkofler, Alex Petan und Mannheim-Legionär Thomas Larkin. Im vorläufigen Kader finden sich gleich 14 ICE-Spieler, darunter jeweils sechs aus Bozen und Liganeuling Pustertal. Auch der VSV (Goalie Andreas Bernard) und Fehervar (Alex Petan) müssen in der Saisonvorbereitung auf Stützen verzichten.

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Österreich - Italien: Sonntag, ab 16:30 Uhr im LIVE-Stream>>>


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