ÖEHV-Team kassiert Revanche von Deutschland

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Österreichs Eishockey-Nationalteam unterliegt Deutschland im zweiten Duell binnen 48 Stunden mit 1:5.

Lange liefern die ÖEHV-Herren dem großen Nachbarn einen harten Kampf. Lukas Haudum sorgt in der 24. Minute im Powerplay sogar für die Führung.

Nach einer fragwürdigen Strafe gegen Ganahl leitet Leo Pföderl (27.) die Wende für Deutschland ein. Kurz danach hat NHL-Star Leon Draisaitl mit einem Volleytreffer seinen ersten großen Auftritt. Der Crack der Edmonton Oilers lässt danach noch zwei weitere Treffer folgen (48., 57.), Lean Bergmann (51.) trifft ebenfalls noch.

Dem DEB-Team gelingt damit die Revanche für die 2:3-Niederlage von Donnerstag.

Österreich testet vor Beginn der A-Weltmeisterschaft in der Slowakei (10. Mai) noch in Wien gegen Dänemark (5. Mai, 16:15 Uhr) und Kanada (7. Mai, 19:15 Uhr).

Gute Leistung von Kickert

Teamchef Roger Bader nahm einige Umstellungen vor, unter anderem erhielt David Kickert im Tor den Vorzug und machte wie zuletzt auch Lukas Herzog seine Sache gut.

Im Vergleich zum Sieg vor zwei Tagen verteidigten die Österreicher gegen die mit drei NHL-Spielern angetretenen Gastgeber am Beginn besser, hatten bei einem Stangenschuss aber auch Glück (4.). Im Mitteldrittel gelang sogar die Führung. Im ersten rot-weiß-roten Powerplay versenkte Lukas Haudum die Scheibe im Kreuzeck (24.).

Traumtor von Draisaitl

Doch auch die Deutschen nutzten ihr erstes Überzahlspiel, allerdings nach einer ungerechtfertigten Strafe für Manuel Ganahl. Leonhard Pföderl traf zum 1:1 (27.), danach folgte der große Auftritt von Edmonton-Stürmer Draisaitl. Der zweitbeste NHL-Torschütze dieser Saison nahm den Puck volley aus der Luft und brachte die Deutschen mit diesem Traumtor 2:1 voran (31.).

Der 23-Jährige legte in der 48. Minute das dritte Tor nach, nach dem 4:1 durch Lean Bergmann (51.) setzte Draisaitl auch den Schlusspunkt (57.).

Nach einem freien Wochenende versammelt Teamchef Bader sein Team ab Mittwoch in Wien zum finalen WM-Vorbereitungscamp. Der Schweizer wird dann das komplette WM-Team zur Verfügung haben, also auch NHL-Stürmer Michael Raffl sowie rund ein halbes Dutzend Spieler der beiden EBEL-Finalisten KAC und Vienna Capitals.


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Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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