Nach Overtime
2:1
0:0 , 0:1 , 1:0
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In der Overtime! Pustertal folgt Graz ins ICE-Finale

Olimpija Ljubljana stemmt sich lange gegen das Saisonende, in der Overtime setzen sich die "Wölfe" aus Bruneck aber doch durch. Sie stehen erstmals im Finale.

In der Overtime! Pustertal folgt Graz ins ICE-Finale Foto: © GEPA

Der HC Pustertal gewinnt Spiel 5 der Halbfinal-Serie gegen Olimpija Ljubljana mit 2:1 nach Verlängerung. Die Best-of-Seven-Serie geht daher mit 4:1 an die Südtiroler, die ihren ersten Finaleinzug in der win2day ICE Hockey League feiern.

Dort kommt es zum Aufeinandertreffen mit den Graz99ers, die den Grunddurchgang gewinnen konnten und in der bisherigen Postseason ungeschlagen sind. Beide Teams stehen erstmals im Finale, das am 15. April mit Spiel 1 in Graz beginnt.

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Enge Affäre

Dem Spielgeschehen ist der Ernst der Playoff-Lage anzusehen. Niemand will Fehler machen, die beiden Mannschaften bekriegen einander mit viel Physis und wenigen Torszenen.

Das ändert sich erst im zweiten Durchgang: Pustertal-Verteidiger Adam Almquist eröffnet das Mitteldrittel mit einem krachenden Schuss an die Querlatte, das Spiel nimmt mehr Fahrt auf.

Nach einigen Strafen auf beiden Seiten gegen Ende des zweiten Drittels gelingt den "Grünen Drachen" in Überzahl der erste Treffer: Jan Drozgs Schuss aus spitzem Winkel rutscht Pustertal-Goalie Eddie Pasquale durch, Nicolai Meyer kann die Scheibe hinter dem Rücken des Schlussmannes ins Tor kehren. Ljubljana führt nach 39 gespielten Minuten.

Die Overtime bringt den Halbfinal-Triumph

Den Pusterern fällt es im Schlussdrittel zunächst schwer, den Druck zu erhöhen, Ljubljana spielt die Zeit geschickt von der Uhr.

Erst der aufgerückte Verteidiger Austin Osmanski erlöst die "Wölfe" in Spielminute 53, sein Schuss rutscht Olimpija-Schlussmann Dustin Tokarski durch das "Five-Hole" durch und kullert ins Tor.

Die wilde Schlussoffensive der Pustertaler Wölfe bringt keinen weiteren Treffer, wie schon am Sonntag in Ljubljana muss der Sieger in der Overtime ermittelt werden.

Diesmal dauert die Verlängerung nicht so lange. Etwas mehr als eine Minute ist gespielt, als mit Rok Ticar ausgerechnet der Slowene im Pustertal-Jersey die Scheibe unhaltbar ins Tor abfälscht (62.).

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