Red Bull Salzburg trennt sich von seinem Cheftrainer
Nach dem blamablen Viertelfinal-Aus gegen den HC Pustertal ziehen die Red Bulls - entgegen erster Aussagen - die Reißleine.
Nach dem Viertelfinal-Aus in den Playoffs der win2day ICE Hockey League zieht der EC Red Bull Salzburg doch die Reißleine.
Entgegen erster Aussagen von General Manager Helmut Schlögl trennt sich der entthronte Serienmeister von Head Coach Manny Viveiros. Schlögl hatte Viveiros erst vergangenen Freitag gegenüber der "Krone" in seinem Amt bestätigt.
"Der Prozess, in dem wir sind und der Spiegel, den wir uns vorhalten, macht uns zuversichtlich, dass wir zu alter Stärke zurückfinden", sagte er.
Sportliche Zielsetzungen nicht erreicht
Nun erklärt Schlögl in einer Klub-Aussendung, dass man sich die Entscheidung nicht leichtgemacht habe.
"Nach den gezeigten Leistungen der unserer Meinung nach topbesetzten Mannschaft in der letzten Saison und einer eingehenden Analyse sind wir aber zu dem Schluss gekommen, die Zusammenarbeit mit unserem Head Coach Manny Viveiros zu beenden."
Die sportlichen Zielsetzungen konnten in dieser Spielzeit nicht erreicht werden, weshalb man sich zu diesem Schritt gezwungen sah.
Erstmals gesweept, CHL verpasst
Red Bull Salzburg beendete den ICE-Grunddurchgang hinter den Graz99ers und dem KAC auf dem dritten Platz. In den Playoffs schieden die Mozartstädter gegen den HC Pustertal glatt mit vier Niederlagen aus.
Erst zum zweiten Mal in ihrer Vereinshistorie verpassten die Mozartstädter das Liga-Halbfinale, erstmals überhaupt wurden die Red Bulls in einer Playoff-Serie gesweept. Salzburg hatte damit auch endgültig die Qualifikation für die Champions Hockey League verpasst.
Viveiros wurde erst im letzten Sommer als Nachfolger des zu Red Bull München abgewanderten Oliver David angeheurt, der Salzburg in den letzten beiden Spielzeiten jeweils zum Meistertitel geführt hat.