Ganahl: "Wir starten am Nullpunkt"
"Ich hatte schon 6 großartige Jahre in Graz, denke gerne an diese Zeit zurück. Ich habe damals sehr viele, wichtige Personen kennengelernt, die mir sehr viel weitergeholfen haben. Ich denke, ich habe mich sehr gut entwickelt und im Grazer-Umfeld immer sehr wohl gefühlt. Sportlich gesehen ist es eine große Herausforderung und das macht es auch gleichzeitig so spannend", sagt Ganahl zu seiner Heimkehr.
Bei den 99ers soll er einer der Führungsspieler werden, wie auch beim KAC, den er zwei Jahre lang als Kapitän aufs Eis führte. Ganahl ist bereits hochmotiviert: "Wir starten am Nullpunkt und es liegt jetzt an uns, eine Struktur zu schaffen und als Mannschaft zusammen zu kommen bzw. eine richtig starke Einheit zu bilden. Wir wollen Ziele formulieren und dann Tag für Tag auf diese Ziele hinarbeiten. Es wird nur über harte Arbeit funktionieren und es wird auch etwas Zeit benötigen. Somit wird es Zeit, dass wir die Ärmel hochkrempeln und richtig Gas geben."
Pinter freut sich auf "Vorbild" Ganahl
Auch Sportdirektor Philipp Pinter freut sich über den Coup: "Manuel ist quasi in Graz 'groß' geworden und hat sich über die letzten Jahre hervorragend entwickelt und kehrt nun als absoluter Führungsspieler und Vollprofi zurück zu den 99ers. Er brennt nach wie vor für das Hockey und bringt dementsprechend viel Energie und Leidenschaft auf das Eis."
Genau dieses Hockey wolle man auch in Graz spielen, so Pinter. "Mit seinen Führungsqualitäten sowohl am Eis, aber auch abseits davon, wird er der neuen Mannschaft enorm weiterhelfen und viel Qualität bringen. Manuel wird gleichzeitig auch eine Vorbildwirkung für viele, junge österreichische Eishockeyspieler in Graz einnehmen. Er hat noch viel im Tank, deswegen sind wir auch sehr froh, dass er wieder 'heimkehrt'", so Pinter abschließend.