Hintergrund

So viel bezahlst du für ein Saison-Abo bei den ICE-Klubs

Was kostet eine Dauerkarte bei den 14 Vereinen? LAOLA1 zeigt, wo Fans am meisten und am wenigsten bezahlen.

So viel bezahlst du für ein Saison-Abo bei den ICE-Klubs Foto: © GEPA

Die neue Saison der win2day ICE Hockey League steht in den Startlöchern.

Sollte dem finanziell schwer gebeutelten VSV noch die Rettung gelingen, nehmen erstmals seit der Spielzeit 2021/22 wieder 14 Teams an der Liga teil. Damals sind die Bratislava Capitals während der Saison allerdings ausgestiegen.

Für jede Mannschaft stehen 52 Begegnungen im Grunddurchgang auf dem Programm, 26 davon werden als Heimspiel bestritten. Für die Fans bedeutet das: Zwei zusätzliche Gelegenheiten, ihren Klub anzufeuern.

Für eingefleischte Anhänger ist eine Dauerkarte Pflicht. Doch wo ist das Abo am teuersten - und wo am günstigsten?

LAOLA1 hat sich die Preise genauer angesehen und zeigt dir, wie viel du bei jedem Verein für ein Saison-Ticket bezahlst:

Anmerkung: Gereiht wird nach den Preisen der günstigsten Stehplatz-Abos, Vollpreis ohne Ermäßigungen. Wird kein Stehplatz-Abo angeboten, wird der Preis für das Sitzplatz-Abo herangezogen. Die Preise beziehen sich auf das Abo für den Grunddurchgang.

14. Black Wings Linz

14. Black Wings Linz
Foto: ©GEPA

Das teuerste Stehplatz-Abo der Liga bieten die Black Wings Linz an: 497 Euro müssen über den Tisch wandern. Zusätzlich zu den 26 Regular-Season-Heimspielen sind die Pre-Playoffs inkludiert.

Träumen die Linzer Fans groß, können sie sich das "Dream Big Abo" zulegen. Hier sind alle Playoff-Spiele bis zu einem möglichen Finale dabei. Für einen Steher werden 680 Euro verlangt.

Ein Sitzplatz-Abo in der niedrigsten Kategorie kostet im Grunddurchgang 572 Euro, inklusive aller Playoff-Partien 782 Euro.

13. KAC

13. KAC
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Auch beim KAC muss für ein Stehplatz-Abo tief in die Tasche gegriffen werden: 495 Euro verlangen die Rotjacken, ab der 2. Reihe 460 Euro. Für einen reservierten Stehplatz werden sogar 650 Euro fällig.

Wer sitzen will, darf sich von satten 925 Euro nicht vom Hocker hauen lassen. Wer sich einen Platz in der Galerie der Heidi-Horten-Arena aussucht, muss überhaupt 1.125 Euro abtreten.

Bei sämtlichen Varianten nicht inkludiert sind Heimspiele in den Pre-Playoffs und Playoffs.

12. VSV

12. VSV
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Vorausgesetzt, der VSV kann an der kommenden Saison teilnehmen, können seine Fans den Klub auch finanziell unterstützen.

Für eine Steher-Dauerkarte sind 490 Euro zu bezahlen. Vor dem 1. Juni wurde man um 470 Euro ärmer. Wer daran glaubt, dass die "Adler" nicht nur die Spielzeit bestreiten, sondern es auch ins Playoff schaffen, kann sich ein "Zocker-Abo" um 610 Euro ergattern.

Als Sitzer werden 740 Euro fällig, vor dem 1. Juni waren es 710 Euro. Hier kostet das "Zocker-Abo" 940 Euro.

Bei den gewöhnlichen Abos sind alle Heimspiele im Grunddurchgang und Pre-Playoff inbegriffen.

11. Vienna Capitals

11. Vienna Capitals
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Das Stehplatz-Abo bei den Vienna Capitals ist ebenfalls im oberen Preissegment angesiedelt. Wer sich einen Stehplatz für den gesamten Grunddurchgang sichern will, bezahlt dafür 469 Euro.

Die Dauerkarte in der günstigsten Sitzplatz-Kategorie ist hingegen vergleichsweise günstig: Dafür müssen nur 50 Euro mehr, also 519 Euro, entrichtet werden.

Die Pre-Playoffs und Playoffs sind in keinem Paket enthalten.

10. Graz99ers

10. Graz99ers
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Gemma Meister schauen!

Wer das über die gesamte Saison machen und dabei stehen will, muss 449 Euro von seinem Konto abzwacken. Geht man von einem ähnlichen Playoff-Run wie in der letzten Spielzeit aus, kann man sich für 678 Euro zusätzlich die Postseason sichern.

Ein Sitzplatz-Saisonticket bekommt man im 2. Rang des Bunkers bereits um 569 Euro, inklusive Playoffs werden 878 Euro fällig.

9. EC Red Bull Salzburg

9. EC Red Bull Salzburg
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Mit einem Saison-Abo in der Mozartstadt bekommt man mitunter am meisten für sein Geld geboten.

Bei den Salzburgern erhält man Zutritt zu sämtlichen Heimspielen im Grunddurchgang, den Playoffs sowie den Heim-Auftritten der Red Bull Hockey Juniors in der Alps Hockey League. Da fallen die 445 Euro (Stehplatz) bzw. 665 Euro (Sitzplatz) nicht schwer ins Gewicht.

Zusätzlich bieten die Red Bulls drei Familienpakete an. Hier liegt die Range zwischen 722 Euro und 1.080 Euro bei den Stehern sowie 1.047 Euro und 1.604 Euro bei den Sitzern.

8. HC Pustertal

8. HC Pustertal
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Der HC Pustertal ist das erste Team, das ein Stehplatz-Abo für unter 400 Euro anbietet.

Konkret darf man für 390 Euro die gesamte Saison über in der Rienzkurve stehen. Vertraut man darauf, dass die Wölfe auch heuer wieder die Playoffs erreichen, können sich für 500 Euro alle Postseason-Heimspiele gesichert werden.

Wer einen Sitzplatz bevorzugt, überweist in der günstigsten Kategorie 580 Euro auf das Konto der Brunecker. Einschließlich aller Playoff-Heimspiele steigt der Preis auf 730 Euro.

6. Pioneers Vorarlberg und HC Bozen

6. Pioneers Vorarlberg und HC Bozen
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Einen Paarlauf veranstalten die Pioneers Vorarlberg und der HC Bozen.

Für ein Stehplatz-Saisonticket werden bei beiden Klubs jeweils 380 Euro fällig. Etwaige Pre-Playoff-Heimspiele sind inkludiert. Für 480 Euro hat man in Bozen seinen Stehplatz auch in den Playoffs sicher.

Sitzer-Abos werden für je 465 Euro angeboten. Bei den "Foxes" gibt es für 610 Euro die Postseason-Heimspiele inklusive.

5. Olimpija Ljubljana

5. Olimpija Ljubljana
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Eine Besonderheit gibt es in der slowenischen Hauptstadt: In der Hala Tivoli werden offiziell keine Stehplatz-Tickets, dementsprechend auch keine Abos angeboten.

Dauerkarten gibt es somit ausschließlich für Sitzplätze. Dafür müssen 380 Euro hingeblättert werden. Für eine physische PVC-Karte wird zusätzlich ein Euro verrechnet.

Das Saisonticket berechtigt nicht nur zum Besuch der 26 Grunddurchgangs-Heimspiele samt Playoffs in der ICE Hockey League, sondern auch zu allen Heim-Begegnungen in der slowenischen Meisterschaft.

4. Milano HC

4. Milano HC
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Beim Liga-Neuling hat sich die Führung bewusst dazu entschieden, die Preise klein zu halten.

290 Euro bringen einem bereits ein Stehplatz-Abo für den gesamten Grunddurchgang. Wer lieber sitzen will, wird für 350 Euro fündig.

In den Saisontickets sind die Pre-Playoffs und Playoffs nicht inkludiert, dafür soll es für Abonnenten exklusive Vorteile im Falle des Erreichens der Postseason geben.

3. HC Innsbruck

3. HC Innsbruck
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Die günstigsten Abos in Österreich werden in der Landeshauptstadt Tirols angeboten.

Lediglich 285 Euro werden für einen Stehplatz in der TIWAG Arena eingefordert. Eine Saisonkarte für den Allerwertesten kann ab 390 Euro ergattert werden.

Mit eingeschlossen sind alle Heimspiele im Grunddurchgang und den Pre-Playoffs.

1. Fehervar AV19 und FTC-Telekom

1. Fehervar AV19 und FTC-Telekom
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Die günstigsten Dauerkarten in der win2day ICE Hockey League können in Ungarn gekauft werden. Fehervar AV19 und FTC-Telekom verlangen jeweils 60.000 Forint, also rund 165 Euro, für ein Saisonticket.

Beide Klubs bieten Stehplatz-Abos nicht explizit an, in gewissen Sektoren dürfen die Spiele allerdings im Stehen verfolgt werden. Die Abo-Preise beziehen sich deshalb auf Sitzplätze.

Einen Unterschied gibt es zwischen den Teams: Bei FTC sind im Abonnement die Playoffs inkludiert, in Szekesfehervar nicht.

Sie haben die meisten Playoff-Einsätze der ICE-Geschichte

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