Am Dienstag könnte sich die Zukunft des VSV entscheiden
Bei einer Krisensitzung im Rathaus soll die genaue finanzielle Situation aufgezeigt werden. Ein namhafter Unternehmer soll daran teilnehmen.
Dem VSV läuft die Zeit davon.
Am Freitag startet die neue Saison der win2day ICE Hockey League. Haben die Villacher bis Donnerstag keinen neuen Geschäftsführer bestellt, wird die Spielzeit ohne das Gründungsmitglied der Liga über die Bühne gehen.
Weitere Krisensitzung am Dienstag
Laut "ORF Kärnten" ist für Dienstag (14 Uhr) neuerlich eine Krisensitzung anberaumt worden.
Im Villacher Rathaus soll das Ausmaß der existenzbedrohenden finanziellen Situation offengelegt werden. Bekanntlich fordern das Finanzamt und die ÖGK eine Millionensumme vom VSV, auch Förderungen aus der Corona-Zeit müssen zurückgezahlt werden.
Der Verein schätzt zudem, dass etwa 500.000 bis 700.000 Euro für den laufenden Betrieb fehlen würden.
Milliarden-Unternehmer nimmt teil
An der Sitzung sollen dem Bericht zufolge neben Vertretern des VSV auch Liga-Vizepräsident Erich Falkensteiner (HC Pustertal) sowie der ehemalige Politiker und Unternehmer Hans-Peter Haselsteiner teilnehmen.
Bekannt wurde der 82-jährige Tiroler vor allem als langjähriger Chef des Baukonzerns STRABAG und als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der österreichischen Wirtschaft.
Das Vermögen von Haselsteiner und seiner Familie wird derzeit auf 3,9 Milliarden Euro geschätzt.
Bei Insolvenz keine Liga-Teilnahme?
Wird am Dienstag keine Lösung gefunden, müsste die EC VSV GmbH, die den Profi-Betrieb abwickelt, Insolvenz anmelden, berichtet der "ORF".
Sollte dieser Fall eintreten und in weiterer Folge eine neue GmbH gegründet werden, würde die neue Saison demnach trotzdem ohne den VSV stattfinden.