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NEWS
Nur mit ein paar Leiberl ans andere Ende Österreichs
Sehr kurzfristig wurde der Wechsel des Pioneers-Duos Schnetzer/Macierzynski nach Wien fixiert. Für einen der Beiden ist es eine Art späte Heimkehr.
Textquelle: © LAOLA1
Wenn die Vienna Capitals am Mittwochabend gegen Fehervar ins erste Spiel der Pre-Playoffs der win2day ICE Hockey League gehen (ab 19:15 Uhr im LIVE-Ticker>>>), ist auch ein Duo dabei, das vor einer Woche gedanklich vielleicht schon beim Urlaub war: Ramon Schnetzer und Kevin Macierzynski.
Nach dem Saisonende ihrer Pioneers Vorarlberg wurden die Beiden allerdings vom Hauptstadt-Klub angeheuert, um im Duell mit den Magyaren ihren Beitrag zu leisten - und vielleicht darüber hinaus, sollte die Hürde genommen werden.
Vor allem für Schnetzer eine spannende Sache: Zwar in Feldkirch geboren, hat er Teile seines Großwerdens dennoch in Wien verbracht und kommt nun endlich zu einem "zweiten Heimspiel".
"Es war doch sehr kurzfristig. Samstag ist alles finalisiert worden, Sonntag hatten wir offensichtlich nicht viel Zeit, um Sachen zu packen, da wir ja noch gespielt haben. Aber ich brauche auch nicht viel, ein paar Leiberl - und am Montag ist es weitergegangen nach Wien", berichtet der 29-Jährige nach seinem ersten Caps-Training gegenüber LAOLA1.
Eine Kindheit in Wien
Auch die Verbundenheit mit der Bundeshauptstadt ist schnell erklärt: "Meine Mama hat zu jener Zeit, in der ich auf die Welt gekommen bin, in Wien gelebt. Bis ich acht Jahre alt war, war ich eigentlich durchgehend hier. Geboren wurde ich in Feldkirch, dann ging es gleich zurück."
Der Wechsel passierte auch vor der Perspektive Eishockey-WM: "Speziell für mich ist es wichtig, in Game-Shape zu bleiben. Darum haben wir offen kommuniziert, dass es wichtig wäre, weiterzuspielen und die Form über den Monat nicht zu verlieren, der dann Pause gewesen wäre. Wir haben Gespräche mit einigen Teams geführt."
Ein längerer Verbleib ist irgendwo im Hinterkopf als Chance - oder zumindest eine Empfehlung an andere Teams: "Ich bin nächste Saison noch vertragslos. Also geht es in jedem Spiel um einen Kontrakt", so Schnetzer.
Die Familie kam einfach mit
Während Schnetzer bereits einige Locker Rooms von innen kennt, ist Macierzynski bislang ein ziemliches "Ländle"-Urgestein gewesen: Mit Ausnahme dreier Lehrjahre bei den Black Wings Linz gleich zum Einstieg in die höchste Eishockey-Liga Österreichs war er durchgehend in Vorarlberg engagiert - bei der VEU, den Dornbirn Bulldogs und eben den Pioneers.
Nach der guten Saison des erst zum Kapitän aufgestiegenen Wingers war ein Wechsel aber schon länger Thema. Nach dem Wechsel zu den Capitals sprang auch die Familie gleich mit in den Zug, möchte möglichst lange etwas von Wien haben - ergo einen "Run" in die Playoffs.
Er möchte dafür das Kämpferische bereitstellen, denn "ich bin definitiv ein Kämpfertyp, der über den Kampfgeist reinkommt". Und vielleicht auch Treffer - bis dato zwölf sind mehr, als Macierzynski je zuvor im Profi-Bereich in einer Saison scorte.
Ein Umzug ans andere Ende des Landes würde sich ja auch erst nach mehr als zwei bis drei Spielen auszahlen...