Entscheidung um Medvescak Zagreb gefallen

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Medvescak Zagreb wird die EBEL-Saison ungewöhnlich früh beenden: Nämlich bereits nach den 44 Runden des Grunddurchgangs.

Das Problemkind der Liga, zuletzt nur mehr Schießbude, wird nicht an der Qualifikationsrunde der sechs schlechter platzierten Teams teilnehmen, die um die verbleibenden beiden Playoff-Tickets kämpfen. Das wird auf der Liga-Generalversammlung, wie bereits zuvor vermutet, fixiert.

Aufgrund anhaltender finanzieller Probleme fiel der Kader der Kroaten auseinander, zuletzt brachte man nur mehr elf Feldspieler auf das Eis. Alle Legionäre verließen die kroatische Hauptstadt, die EBEL machte bereits eine Ausnahmegenehmigung, nach der beliebig viele einheimische Spieler in den Kader aufgenommen werden konnten.

Medvescak Zagreb ist mit nur sechs Siegen aus den 41 bisherigen Spielen und einer Tordifferenz von -153 abgeschlagen Schlusslicht. Die letzten 23 Partien gingen allesamt verloren.

Bis zum Ende des Grunddurchgangs stehen für die "Bären" noch das Nachtragsspiel bei Red Bull Salzburg (Di., ab 19:15 Uhr im LIVE-Ticker), das Gastspiel bei den Black Wings Linz (1.2.) und das Heimspiel gegen den HC Znojmo (3.2.) an.

Feldkirch wird unter die Lupe genommen

"Diese Entscheidung ist aufgrund mehrerer Faktoren zustande gekommen. Auf der einen Seite steht der Dom Sportova (die Halle in Zagreb, Anm.) in der zweiten Hälfte der Qualification Round nicht zur Verfügung, was die Planung noch weiter erschwert hätte. Und natürlich ist die sportliche Situation zuletzt nicht das gewesen, was wir von Zagreb kennen. Es wurde auf eine faire Art diskutiert und beschlossen, dass es für alle Beteiligten besser ist, wenn Zagreb nicht an der Qualification Round teilnimmt", erklärt EBEL-Geschäftsführer Christian Feichtinger die Entscheidung.

Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass Zagreb in der kommenden Saison nicht mehr teilnehmen wird. Die Nennfrist für die Saison 2019/20 läuft bis 15. Februar.

Gute Nachrichten gibt es indes in Sachen VEU Feldkirch: Nach der fristgerechten Interessensbekundung einer EBEL-Teilnahme wird es eine Besichtigung und Prüfungen der Infrastruktur geben.

"Nachdem Feldkirch Interesse an einer Liga-Teilnahme bekundet hat, wurden die Aufnahmebedingungen übermittelt. Bevor nächste Schritte gegangen werden können, geht es darum die Halle zu checken, das wird zeitnah erfolgen. Es ergeht ein Bericht sowohl an das Liga-Präsidium als auch an die Vereine und dann werden Entscheidungen getroffen", fasst Feichtinger zusammen.

Anpassung des Punktesystems kommt

Als weiteres Ergebnis der Generalversammlung wird eine Anpassung des Punktesystems beschlossen.

Mit der Saison 2019/20 dürfen für Transferkartenspieler maximal 44 Punkte aufgewendet werden. Das alternative Punktesystem kommt auch nationalen Spielern entgegen, die in die Alterskategorie U25 wechseln.

In weiteren Schritten soll diese Punkteanzahl weiter reduziert werden: Ab 2020/21 sind es nur mehr 40, ab 2022/23 gar nur mehr 36 Punkte.

Textquelle: © LAOLA1.at

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