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Fourcade reagiert auf Vorwürfe
Ein Verein hatte den Franzosen davor aufgefordert, mutmaßliche Unterstützung für russische Athleten zu überdenken.
Frankreichs Biathlon-Ikone Martin Fourcade hat klargestellt, dass er sich nicht aktiv für eine Rückkehr der suspendierten Russen einsetzt. Er habe nie erklärt, als Mediator zu fungieren.
Er habe lediglich angeboten, in seiner Rolle als Mitglied der IOC-Athletenkommission einen Kontakt zu dieser herzustellen und eine Dialogaufnahme zu unterstützen, ließ Fourcade über den Biathlon-Weltverband ausrichten.
Zuvor hatte der Verein "Athletes for Ukraine" Fourcade mit Blick auf entsprechende Berichte aufgefordert, seine mutmaßliche Unterstützung für die Russen zu überdenken.
Seit 2022 suspendiert
Bereits eine Teilnahme russischer Sportler als "neutrale Athleten" unterstütze den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und verstoße somit gegen den Friedensauftrag des IOC, hieß es in einem Schreiben.
Im November hatte Wiktor Maigurow, Präsident des Russischen Biathlonverbandes (RBU), gesagt, dass er mit Fourcade in einer Videokonferenz über die Situation der seit drei Jahren ausgeschlossenen Russinnen und Russen gesprochen habe.
Dabei sei es auch um einen möglichen Status als neutrale Athleten gegangen. Der Biathlon-Weltverband IBU hatte die Verbände aus Russland und Belarus im März 2022 aufgrund des Angriffskrieges gegen die Ukraine suspendiert und hält weiter an seiner Position fest.