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Nach Umbruch: Anna Gandler trainiert nicht mehr im ÖSV

Mit ihrer Entscheidung wandelt sie auf den Spuren von Lisa Hauser.

Nach Umbruch: Anna Gandler trainiert nicht mehr im ÖSV Foto: © GEPA

Im heimischen Biathlon-Team sollte nach den Umstrukturierungen unter der Feder von Wolfgang Pichler endlich Ruhe einkehren.

So ganz klappt das aber vorerst nicht: Wie Anna Gandler diesertags gegenüber dem "Nordic Magazine" erklärt, werde sie sich außerhalb des ÖSV-Teams auf die neue Saison vorbereiten und in Frankreich trainieren.

Keine große Freude mit dem Umbruch

Die Gründe dafür: Einerseits ist Gandler mit Frankreichs Weltcup-Athlet Emilien Claude liiert, plant mit ihm die gemeinsame Zukunft. "Wir wollen zusammenleben", verdeutlicht Gandler. Andererseits spielt auch der Umbruch im ÖSV-Biathlon eine maßgebliche Rolle.

Die Veränderungen im rot-weiß-roten Lager, "mit neuen Trainern und Betreuern, und das gefällt mir nicht besonders", so Gandler.

"Man wird mich wie alle anderen behandeln"

Im Zuge der Umstrukturierungen und der Ernennung Pichlers, der für die Trainingssteuerung der gesamten Mannschaft zuständig ist und auch auf die Bestellung der Trainerteams maßgeblichen Einfluss hat, trat der bisherige Cheftrainer der Frauen, Reinhard Gösweiner, zurück und wurde durch seinen Vorgänger Markus Fischer ersetzt.

Das ÖSV-Team zu verlassen und in Frankreich zu trainieren, habe sie schon länger im Sinn gehabt. Der ÖSV sei damit im Einklang. "Man wird mich gleich wie alle anderen Athletinnen behandeln", stellt Gandler klar.

Mit diesem Schritt wandelt sie auf den Spuren der zurückgetretenen Lisa Hauser, die es in der Vergangenheit ähnlich hielt und in der Schweiz trainierte.

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