Potapova, Anastasia POT
Rybakina, Elena RYB
Endstand
2:0
7:6 , 6:4
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Potapova schaltet in Madrid Nummer zwei der Welt aus!

Die österreichische Tennis-Spielerin setzt ihren Lauf beim WTA-1000-Turnier fort und steht nach einem der größten Siege ihrer Karriere im Viertelfinale.

Potapova schaltet in Madrid Nummer zwei der Welt aus! Foto: © GEPA

Anastasia Potapova hat beim WTA-Masters in Madrid tatsächlich den Sprung ins Viertelfinale geschafft.

Die 25-jährige Österreicherin setzt sich am Montagabend in ihrer Achtelfinal-Partie gegen die Kasachin Elena Rybakina, Nummer zwei der WTA-Weltrangliste (!), mit 7:6 (8), 6:4 durch.

Für Potapova, die seit einigen Monaten über die österreichische Staatsbürgerschaft verfügt, ist es das bereits vierte Mal in ihrer Karriere, dass sie es bis ins Viertelfinale eines 1000er-Turniers schafft.

Dass das aber ausgerechnet diese Woche in Madrid passiert, das war nicht abzusehen - immerhin scheiterte Potapova vergangene Woche in der Qualifikation an ihrer Landsfrau Sinja Kraus und schaffte es nur als Lucky Loserin in den Hauptbewerb.

Im Viertelfinale wartet Karolina Pliskova

Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale bekommt es Potapova am kommenden Mittwoch mit Karolina Pliskova zu tun. Die 34-jährige Tschechin, die in Runde eins des Turniers Sinja Kraus ausschaltete, besiegt die Argentinierin Solana Sierra (WTA-88.) im Achtelfinale 6:4, 6:3.

Pliskova war 2017 einst Nummer eins der WTA-Weltrangliste, mittlerweile liegt sie aber nur mehr auf Platz 197.

Rybakina war in starker Form

Potapova startet gegen Rybakina, die als Turniersiegerin von Stuttgart nach Madrid gereist war, mit einem Break, gerät nach 3:1-Führung aber mit 3:5 in Rückstand. Die 25-Jährige kämpft sich zurück und ins Tie-Break, in dem sie einen Satzball von Rybakina abwehrt und ihren dritten verwertet.

Im zweiten Satz gerät Potapova mit einem Break 2:3 in Rückstand, schafft das Re-Break zum 4:4 und verwandelt nach 1:53 Stunden ihren zweiten Matchball zu einem ihrer größten Erfolge.

"Bin glücklich, dass ich die Chance nutzen konnte"

"Ich hatte Glück, dass ich eine zweite Chance bekommen habe und bin glücklich, dass ich sie nutzen konnte", erklärt Potapova nach Spielende.

Somit steht auch so gut wie fest, dass Österreichs aktuelle Nummer eins im Frauen-Tennis wieder in die Top 50 der WTA-Weltrangliste zurückkehren wird. Im Live-Ranking nimmt sie aktuell Platz 50 ein. Potapovas Career-High ist Rang 21 - erreicht im Juni 2023.

Sabalenka weiter, Gauff out

Weltranglisten-Erste und Titelverteidigerin Aryna Sabalenka gibt gegen Naomi Osaka den ersten Satz ab, siegt aber noch klar mit 6:7(1), 6:3, 6:2.

Ausgeschieden ist dagegen auch die Nummer drei des Turniers. Die US-Amerikanerin Coco Gauff unterliegt der Tschechin Linda Noskova 4:6, 6:1, 6:7(5).

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