Kraus, Sinja
KRA
Noha Akugue, Noma
NOH
Kraus nach Kraftakt in der dritten Quali-Runde der French Open
Die Österreicherin Sinja Kraus setzt sich in einem Dreisatz-Thriller gegen Noma Noha Akugue durch und steht damit in der finalen Qualifikationsrunde der French Open 2026.
Sinja Kraus steht bei den French Open 2026 in der dritten und entscheidenden Qualifikationsrunde.
Die 24-Jährige (WTA-101.) ringt die Deutsche Noma Noha Akugue (WTA-166) in einem äußerst spannenden Match mit 6:7 (5:7), 6:0 und 7:5 nieder.
Dabei entwickelt sich auf dem Court ein echtes Break-Festival. Kraus startet perfekt, nimmt ihrer Gegnerin gleich im ersten Game den Aufschlag ab, verliert jedoch unmittelbar wieder die Kontrolle und muss mehrere Serviceverluste hinnehmen.
Nach einem offenen Schlagabtausch mit zahlreichen Breaks und Re-Breaks rettet sich die Österreicherin zwar in den Tiebreak, diesen entscheidet Noha Akugue aber mit ihrem dritten Satzball für sich.
Kraus mit perfekter Antwort im zweiten Satz
Im zweiten Satz präsentiert sich Kraus dann wie ausgewechselt: Mit druckvollem Spiel dominiert sie die Deutsche klar, holt sich den Durchgang nach drei Breaks souverän mit 6:0 und stellt die Partie damit wieder auf Null.
Der Entscheidungssatz wird erneut zum Nervenspiel. Beide Spielerinnen schwanken zwischen starken Phasen und Eigenfehlern, mehrfach wechselt das Momentum.
Kraus kämpft sich nach einem frühen Break-Rückstand zurück, vergibt zunächst die Chance zur Führung nach Re-Break, bleibt aber im entscheidenden Moment stabiler.
Beim Stand von 5:5 nutzt sie schließlich ihre Gelegenheit, nimmt Noha Akugue erneut den Aufschlag ab und verwertet wenig später ihren zweiten Matchball zum 7:5.
Finale Quali-Hürde wartet
In der dritten und letzten Quali-Runde trifft Kraus nun auf die Deutsche Anna-Lena Friedsam (WTA-213). Dort geht es um den Einzug ins Hauptfeld der French Open 2026.
Mit Anastasia Potapova, Lilli Tagger und Julia Grabher haben drei Österreicherinnen ihren Platz im Hauptfeld der French Open bereits fix in der Tasche.