Sinner nach Paris-Schlappe zurück: "Haben Veränderungen gemacht"
Der Italiener geht in Wimbledon als Favorit an den Start. Nach seinem frühen Aus bei den French Open fühlt sich der Weltranglistenerste wieder besser.
Nach seiner sensationellen Zweitrunden-Niederlage in Paris fühlt sich Jannik Sinner unmittelbar vor dem Wimbledonstart wieder besser.
Der Weltranglistenerste ist in London Titelverteidiger und sieht sich auf eventuelle Hitze nun besser vorbereitet als zuletzt in Roland Garros.
"Wir haben ein paar Veränderungen gemacht, aber es ist ein langer Prozess. Da steckt keine Magie dahinter", sagte Sinner am Samstag bei einem Medientermin.
Umfassende Stellungnahmen zu den laufenden Preisgeld-Protesten blockte er ab (alle Infos >>>).
Kämpfte in Paris mit der Hitze
Der Italiener hatte in Paris gegen den Argentinier Juan Manuel Cerundolo 6:3,6:2,5:1 geführt, ehe er mit der Hitze überhaupt nicht mehr klarkam und noch in fünf Sätzen verlor. Die Folge waren u.a. intensive medizinische Tests.
"Die Tests waren alle sehr gut, auch wenn wir sicher sind, dass wir unter heißen Bedingungen trainieren müssen. Es wird jedes Jahr wärmer, also ist es ein sehr wichtiges Thema", ist sich der Südtiroler bewusst.
Man könne im Training aber nicht alles simulieren, schon gar nicht die Anspannung.
"Aber wir tun so viel wie wir können. Ich bin sehr glücklich mit der Arbeit in den vergangenen zweieinhalb Wochen", versicherte der vierfache Grand-Slam-Sieger, der unter normalen Umständen haushoher Favorit auf den Titel ist.
Sinners erster Gegner am Montag ist der Serbe Miomir Kecmanovic.