Ruse, derzeit 61. der Weltrangliste, ist keine Unbekannte für Grabher. "Ich kenne meine Gegnerin, habe schon am Montag mit ihr trainiert. Ich weiß, was auf mich zukommt", meint Grabher.
"Sie hat natürlich sehr viel Selbstvertrauen, es bedeutet immer etwas, wenn man drei Spiele (in der Qualifikation, Anm.) gewinnt. Aber ich denke, dass ich meine Chancen habe, wenn ich das auf den Platz bringe, was ich im Training spiele."
Selbst wenn es sportlich nicht laufen sollte, ist der New-York-Trip für Grabher etwas Besonderes. "Ich genieße das auf jeden Fall, umso mehr, weil ich das in den letzten zwölf Monaten nicht so viel hatte", sagt die einstige WTA-54.
"Für mich ist das immer noch sehr, sehr aufregend. Speziell in solchen Städten wie in New York und bei so großen Turnieren. New York ist immer eine besondere Stadt mit viel Energie von den Zuschauern und sehr aufregend."
Angeschlagener Ofner bleibt angriffslustig
Ex-US-Open-Sieger Thiem trifft im Arthur Ashe Stadium, wo er am 13. September 2020 seinen größten Triumph gefeiert hat, um 18.00 Uhr auf US-Jungstar Shelton.
"Sportlich ist das richtig tough, eine sehr attraktive Auslosung, weil ich am Ashe spiele. Shelton ist einer der größten Stars bei dem Turnier, es wird eine richtig gute Show werden, ich freue mich extrem auf die Partie", meint der Niederösterreicher. Er werde sich einen Plan zurechtlegen.
Ofner bekommt es im dritten Spiel nach 17.00 Uhr mit dem Argentinier Cerundolo zu tun. "Ich habe heuer einmal gegen ihn in drei Sätzen verloren, ich weiß, was auf mich zukommt, es wird sicher ein toughes Match. Aber wenn ich gut spiele, ist sicher einiges drinnen."
Zu seiner körperlichen Verfassung und den Fersenproblemen meint der 28-Jährige, dass es definitiv besser gehe. "Es ist natürlich noch nicht weg, aber zumindest bin ich positiv darauf eingestimmt, dass ich das Match voll durchziehen kann."