Große Überraschung in Roland Garros!
Die Nummer eins der Welt muss bereits in Runde zwei die Segel streichen. Jannik Sinner scheitert in fünf Sätzen am Argentinier Juan Manuel Cerundolo (ATP-56.) mit 6:3, 6:2, 5:7, 1:6, 1:6.
Damit geht erstmals seit den US Open 2023 wieder ein Grand Slam weder an Sinner noch an Carlos Alcaraz, der wegen einer Handgelenksverletzung absagen musste. Damals gewann Novak Djokovic.
Hitze lässt Partie kippen
Dabei beginnt die Partie für den 24-jährigen Italiener eigentlich noch gut. Die ersten beiden Sätze gewinnt er noch klar mit 6:3 und 6:2. Im dritten Satz kippt die Partie jedoch komplett.
Sinner wirkt plötzlich von der Hitze in Paris sichtlich angeschlagen, hat Krämpfe und leistet sich in weiterer Folge zu viele Fehler. Der Argentinier nutzt das eiskalt aus, gewinnt Satz Nummer drei trotz klarem Rückstand knapp mit 7:5 und zieht in den nächsten beiden Sätzen das Tempo nochmal an.
Lange Serie endet
Am Ende findet Sinner keine Mittel mehr und muss sich nach 3:36 Stunden in fünf Sätzen geschlagen geben. Für die Nummer eins der Welt ist es die erste Niederlage nach zuletzt 30 Siegen en Suite.
Gleichzeitig öffnet sein Aus auch die Tür für andere Spieler. Vor allem Alexander Zverev und Novak Djokovic werden nun auf ihre Chance lauern.