Chwalinska, Maja CHW
Andreeva, Mirra AND
Endstand
0:2
3:6 , 2:6
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Andreevas Dank an sich selbst: "Habe Dämonen in mir bekämpft"

Die 19-Jährige holt bei den French Open ihren ersten Sieg auf Major-Ebene, der Dank danach richtet sich nicht nur an ihr Team.

Andreevas Dank an sich selbst: "Habe Dämonen in mir bekämpft" Foto: © IMAGO / Anadolu Agency

Es ist vollbracht! Mirra Andreeva holte bei den French Open ihren ersten Major-Titel.

Die 19-Jährige setzte sich im Finale gegen die Polin Maja Chwalinska mit 6:3, 6:2 durch (zum Spielbericht >>>).

In einem anfangs ausgeglichenen Spiel kann sich die Russin, die auch das Turnier in Linz gewann, ab dem 3:3 im ersten Satz absetzen. Ihre Gegnerin fand kaum mehr Mittel, um das Spiel noch zu drehen. Nach 83 Minuten war der Titel in Paris vergeben.

Paris als spezieller Ort für ihren ersten Grand-Slam-Sieg

Dennoch findet die 19-Jährige lobende Worte für ihre Konkurrentin, die den Sprung von der Qualifikation bis ins Finale schaffte: "Gratuliere zu den tollen drei Wochen, du bist so eine clevere Spielerin", sagt sie nach dem Finale.

Es sei sehr speziell, dieses Turnier zu gewinnen. "Schon als ich sehr jung war, habe ich die French Open im TV geschaut. Es ist ein großer Traum von mir gewesen, dieses Turnier zu gewinnen. Ich kann es nicht glauben, dass ich diesen Pokal jetzt halte", betont Andreeva.

Nach der Danksagung an ihr Team und ihre Familie sagt sie: "Ich möchte auch mir selbst danken. Dafür, dass ich immer an mich geglaubt habe, dass ich immer 100 Prozent gegeben habe, auch wenn es schwierig war. Ich habe viele Dämonen in mir bekämpft."

Paris werde einen speziellen Platz in ihrem Herzen haben. Sie ist die vierte Russin, die sich über den Sieg in Paris freuen darf. Zuletzt gewann Maria Sharapova 2014.

Mit dem Sieg holt sie sich ein Preisgeld von 2,8 Mio. Euro, zudem scheint sie nach dem Turnier auf dem sechsten Platz der Weltrangliste auf. Im WTA-Race liegt sie sogar an erster Stelle.

"Mirra war einfach zu stark"

Für Chwalinska hat es nach neun Siegen in Folge nicht für den Titel gereicht, dennoch kann sie zufrieden sein. "Ich wünschte, ihr hättet ein besseres Spiel gesehen, aber Mirra (Anm. Andreeva) war einfach zu stark für mich, es tut mir leid", sagt sie nach dem Finale zum Publikum.

Dazu ergänzt sie: "Ich werde versuchen, mein Bestes zu geben und weiterzumachen."

Auch die 24-Jährige macht in der Weltrangliste einen großen Sprung. Sie verbessert sich von Rang 114 auf den 21. Platz.

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