Starker Rauch verzögert Qualifikations-Partien

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Die anhaltenden Brände in Australien bekommen nun auch die Australian Open zu spüren.

Aufgrund der starken Rauchbelastung verzögern sich am Mittwoch die Spiele der Qualifikationsrunde. Erst am Vortag musste eine Tennisspielerin nach einem Hustenanfall von einer Betreuerin vom Platz geführt werden. (Hier nachlesen >>>)

In Melbourne erreichte die Luftqualität rekordverdächtig miese Werte: Nach Angaben der zuständigen Gesundheitsbehörde wurden am Dienstag nirgendwo sonst in der Welt schlechtere Luftwerte gemessen. Aktuell wird die Luftqualität als "mäßig" bewertet.

Organisatoren kontrollieren Luftbedienungen

Laut dem Wetteramt würden Gewitter gegen den Rauch in Melbourne helfen, aber sie könnten in den abgebrannten Gebieten auch Erdrutsche auslösen.

Seit Monaten wüten vor allem im Südosten Australiens heftige Buschbrände, nach Angaben der Regierung starben 28 Menschen. Allein im Bundesstaat Victoria, dessen Hauptstadt Melbourne ist, sind noch 1.500 Feuerwehrleute im Einsatz.

Beim Tennisturnier in Melbourne versicherten die Organisatoren, die Luftbedingungen würden laufend kontrolliert. Weitere Entscheidungen würden nach Rücksprache mit Medizinern, Wetterexperten und Umweltschutzbehörden getroffen.

Das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres soll am 20. Jänner beginnen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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