Tiebreak-Krimi! Rodionov zieht ins Madrid-Finale ein
Der Niederösterreicher ringt die ehemalige Nummer 16 der Welt in drei Sätzen nieder und spielt um seinen neunten Challenger-Titel.
Jurij Rodionov spielt beim ATP-Challenger in Madrid um seinen neunten Karriere-Titel im Einzel.
Der Niederösterreicher siegt im Halbfinale gegen den Chilenen Nicolas Jarry (ATP-156.) in einem wahren Krimi nach über drei Stunden Spielzeit mit 6:7 (6), 7:6 (4), 7:6 (4).
Die einzigen beiden Breaks des Spiels gibt es bereits im ersten Satz: Rodionov nimmt der ehemaligen Nummer 16 der ATP-Weltrangliste den Aufschlag zum 2:1 ab, Jarry schlägt zu Null postwendend zurück. Im Tiebreak hat der Chilene das bessere Ende für sich.
Vier Matchbälle abgewehrt
Im Tiebreak des zweiten Satzes zieht der Linkshänder rasch auf 4:1 davon, sichert sich bei Aufschlag Jarry einen Entscheidungssatz. Auch dieser geht ins Tiebreak, zuvor wehrt Rodionov bei 5:6 vier Matchbälle Jarrys ab.
Das Tiebreak fällt wieder zugunsten des 26-Jährigen aus, der sich erneut einen Drei-Punkte-Vorsprung erarbeitet und diesen auch nicht mehr hergibt.
Im Finale wartet der Ungar Zsombos Piros (ATP-161.), der heuer bereits ein Challenger-Turnier gewann. Anfang März bezwang der 26-Jährige Joel Schwärzler im Finale von Lugano in drei Sätzen.