"Bedingungen sind perfekt für mich"
Und auch die Tatsache, dass er sich in der Höhenlage in Madrid besonders wohlfühlt. "Die Bedingungen hier sind perfekt für mich. Deshalb habe ich auch letztes Jahr mein erstes Masters-Finale hier gespielt und vor vier Jahren Stan Wawrinka hier geschlagen, also ich fühle mich extrem wohl hier. Dem Rafa, glaube ich, taugt es auf Seehöhe ein bisserl mehr als hier", sah Thiem einen weiteren Grund für seinen aktuellen Höhenflug.
Das Halbfinale gegen den Aufschlag-Riesen Kevin Anderson wird freilich ein völlig anderes Match. "Die 0:6-Bilanz ist natürlich nicht ideal, aber es wird das erste Match auf Sand sein. Das ist natürlich ein Unterschied, auch wenn es für ihn wegen der Höhenlage hier besser ist. Sein Aufschlag springt natürlich verrückt weg da."
Fokus auf Halbfinale
Thiem möchte mit der derselben Einstellung, Aggressivität, aber auch Sicherheit in den Schlägen ins Halbfinale gehen. Grundsätzlich habe er gespielt, was er kann. "Es ist nicht außergewöhnlich, nur bringe ich es viel zu selten in Matches. Da hat man auch in den letzten zwei Tagen gesehen, das war wie Tag und Nacht im Gegensatz zu heute. Ich kann es, ich könnte es auch jeden Tag, aber ich muss es halt umsetzen."
Druck hat Thiem jedenfalls gegen Nadal genügend verspürt, und daran ändert sich nun auch nichts. "Es geht um Top Ten und ziemlich viel bei mir. Es ist ja auch wichtig für die Setzung in Paris."