Triumph und Drama für Red Bull bei der Tour de France
Remco Evenepoel stellt seine Vormachtstellung bei Zeitfahren neuerlich unter Beweis. Co-Kapitän Florian Lipowitz gibt die Tour nach einem schweren Sturz auf.
Die 16. Etappe der Tour de France endet für Red Bull-Bora-hansgrohe mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Remco Evenepoel gewinnt das Zeitfahren am Ufer des Genfer Sees und feiert seinen zweiten Etappensieg in Folge.
Der belgische Zeitfahr-Weltmeister und -Olympiasieger verweist den immer noch überlegenen Gesamtführenden Tadej Pogacar (+28 Sek.) auf Platz zwei.
Platz drei zum Auftakt der letzten Tour-Woche holt der Däne Matthias Skjelmose mit 1:04 Min. Rückstand. Felix Großschartner wird 2:07 Min. zurück 13.
Lipowitz gibt nach Sturz auf
Für Evenepoels Co-Kapitän Florian Lipowitz ist die Tour dagegen vorzeitig vorbei.
Der Deutsche rutscht in einer Kurve weg und stürzte schwer auf die linke Schulter. Wie schon Jonas Vingegaard am Sonntag muss auch Lipowitz aufgeben. Die Frankreich-Rundfahrt muss damit in der letzten Woche ohne den Vorjahres-Zweiten und -Dritten auskommen.
In derselben Kurve hatte indes auch Pogacar Mühe, einen Sturz zu verhindern - schaffte dies aber erfolgreich. In der Gesamtwertung liegt der Slowene 4:32 Minuten vor Evenepoel. Pogacars UAE-Teamkollege Isaac Del Toro nimmt weiter den dritten Rang ein.
Am Mittwoch sind keine großen Sprünge im Gesamtklassement zu erwarten. Es wartet nach Anstiegen zu Beginn ein vorwiegend flaches Teilstück über 174,7 Kilometer von Chambery nach Voiron.