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Buhrufe? Tour-Dominator Pogacar lässt das kalt

Der Slowene zieht den Vergleich mit dem serbischen Tennis-Star Djokovic: "Ich lasse mich von ihm inspirieren."

Buhrufe? Tour-Dominator Pogacar lässt das kalt Foto: © IMAGO / Belga

Lance Armstrong hat es einst erlebt, auch Chris Froome musste sich mit Anfeindungen auseinandersetzen - und plötzlich gibt es auch Buhrufe für Superstar Tadej Pogacar bei der Tour de France.

Die Dominanz des slowenischen Weltmeisters scheint so manchen Zuschauer am Straßenrand zu stören. Auch "UAE Mafia" war während der Frankreich-Rundfahrt auf Spruchbändern bereits zu lesen. Pogacar nimmt die neue Erfahrung aber gelassen hin.

"Ich denke dabei immer an Tennis - an Novak Djokovic und seine mentale Stärke, die er hat. Er hatte in dieser Hinsicht eine der schwierigsten Karrieren und musste viele Pfiffe ertragen, manchmal ohne ersichtlichen Grund, obwohl er einer der Größten aller Zeiten ist. Wenn mich also jemand ausbuht, denke ich an Novak Djokovic und lasse mich von ihm inspirieren", sagte der überlegene Tour-Spitzenreiter aus dem Emirates-Rennstall.

Bislang vier Gesamtsiege

Der Slowene hat in den vergangenen Jahren den Radsport dominiert, wie vor ihm wohl nur Eddy Merckx. Vier Gesamtsiege bei der Tour, 24 Etappensiege, zwei Weltmeistertitel und auch bei den Klassikern lässt der Ausnahmekönner seinen Rivalen kaum mehr etwas übrig.

Auch die Tour 2026 scheint bereits vor den großen Alpenetappen entschieden zu sein. Bei der Frankreich-Rundfahrt hat letztmals Froome mit vier Siegen in fünf Jahren ähnlich dominiert. Armstrong wurden einst die sieben Siege in Serie wegen Dopings nachträglich aberkannt. Beide erlebten auch unangenehme Erfahrungen am Straßenrand.

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