Der Protest fand anlässlich der offiziellen Übergabe der Baustelle an die Firma Pizzarotti statt, die von der Regierung in Rom mit den 81 Millionen Euro teuren Arbeiten beauftragt ist. Diese müssen innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein.
Die Umweltaktivisten kritisierten, dass das Projekt den Bürgern von Cortina nie öffentlich vorgestellt wurde. Aus Sorge vor Anschlägen auf die Baustelle wurden die Sicherheitsvorkehrungen in Cortina verschärft.
Der Eiskanal soll 81,6 Millionen Euro kosten und bis März 2025 fertiggestellt werden. 90 Arbeiter werden sieben Tage die Woche daran arbeiten. Die Wettkampftests sind für die ersten beiden Monate des Jahres 2025 vorgesehen, also ein Jahr vor der Eröffnung der Winterspiele 2026.
SIMICO, die Gesellschaft, die für Infrastrukturprojekte im Zusammenhang mit den Spielen zuständig ist, hatte Anfang Februar Pizzarotti den Auftrag für die Bauarbeiten erteilt. Mit diesem Beschluss ist die Aussicht einer Austragung der Wettkämpfe in Innsbruck-Igls wohl endgültig vom Tisch.