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"Ziemlich enttäuscht"! ÖLV-Rekordmann Gruen bei VCM-Debüt out

Bereits vor der Streckenhälfte musste der ÖLV-Rekordhalter aufgeben.

"Ziemlich enttäuscht"! ÖLV-Rekordmann Gruen bei VCM-Debüt out Foto: © GEPA

Sein erster Vienna City Marathon ist für Aaron Gruen gründlich danebengegangen.

Der mit großen Ambitionen angetretene ÖLV-Rekordhalter musste am Sonntag bereits vor der Streckenhälfte aufgeben.

Der in den USA lebende 27-Jährige hatte eine Verbesserung seiner im Vorjahr aufgestellten Bestmarke von 2:09:53 Stunden geplant gehabt.

Das Rennen des Harvard-Medizinstudenten verlief dann aber überhaupt nicht nach Wunsch, nach etwas mehr als 20 Kilometern stieg er aus.

Neuer Versuch im nächsten Jahr

"Natürlich bin ich ziemlich enttäuscht, aber ich weiß auch, das gehört zum Marathon dazu. Man kann alles planen, bis auf den Marathon selber", verlautbarte Gruen in einer Videobotschaft.

Für Interviews im Zielraum stand der im Jänner in den Vereinigten Staaten noch zum österreichischen Halbmarathonrekord von 61:14 gestürmte WM-Teilnehmer des Vorjahres nicht zur Verfügung.

Gleichzeitig kündigte der seit Mitte 2024 für Österreich laufende Gruen an, kommendes Jahr wieder antreten zu wollen.

"Es war nicht mein Tag, aber Wien gibt es nächstes Jahr wieder."

Enttäuschung für Gruen, Vojta baut auf den Rekordmann

Zuvor hatte er sich in einer schriftlichen Stellungnahme folgendermaßen geäußert: "Ich habe schon am Start gespürt, dass es schwer wird. Ab Kilometer 15 war es mein Eindruck, als wären die Beine nicht da. Da wusste ich, dass ich es nicht ins Ziel schaffe, daher habe ich das Rennen aufgegeben. Es war körperlich und mental sehr schwierig."

Der in 2:15:07 als bester Österreicher eingelaufene Andreas Vojta bedauerte das Aus des rot-weiß-roten Hoffnungsträgers.

"Ich hätte uns allen gewünscht, dass er einen geilen Rekord läuft, aber so ist der Marathon. Mir tut es für jeden leid, für den es heute nicht nach Wunsch funktioniert hat", sagte der 36-jährige Vojta im APA-Gespräch.

Gruen werde noch viele Gelegenheiten bekommen, um zu glänzen.

"Er ist noch jung und hat schon unglaubliche Leistungen gezeigt. Mit dem, was er im Frühjahr gelaufen ist, wird von ihm noch viel kommen. Es wird für ihn ein Rückschlag sein, der im Marathonlauf dazugehört. Zeiten von 2:09, 2:08 werden schon noch kommen, da mache ich mir keine Sorgen."

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