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ÖHB hatte Interesse an DHB-Teamspieler

Ex-Teamchef Pajovic habe beim in Bregenz geborenen Schluroff angefragt. Im März 2025 hat er nun aber sein Debüt für Deutschland gefeiert.

ÖHB hatte Interesse an DHB-Teamspieler Foto: © GETTY

Handball-Nationalspieler Miro Schluroff gibt am bei der EM in Herning sein Turnier-Debüt für die deutsche Mannschaft.

Vor dem brisanten Auftaktmatch am Donnerstag gegen Österreich (um 20:30 Uhr im LIVE-Ticker >>>) verriet der 25-Jährige, dass er vor Jahren eine Anfrage vom österreichischen Verband (ÖHB) gehabt habe - vom damaligen Teamchef: "Ich bekam vor ein paar Jahren einen Anruf von Ales Pajovic. Es ging um das Thema, ob ich mir nicht vorstellen könnte, für Österreich zu spielen."

Schluroff: "Fühle mich als Deutscher"

Schluroff wurde in Bregenz geboren, da sein Vater Lars Unger von 1999 bis 2003 für SW Bregenz in der Fußball-Bundesliga aktiv war. Für den Sohn war ein Antreten für Rot-Weiß-Rot aber kein Thema.

"Ich wollte mich damals eher auf den Vereinshandball konzentrieren und ich fühle mich auch als Deutscher." Im Alter von drei Jahren ging es mit dem dann bei Werder engagierten Vater nach Bremen. "Ich habe kaum noch Erinnerungen an Österreich", berichtete der vielseitig einsetzbare Rückraumspieler, früher als Innenverteidiger selbst im Fußball aktiv.

Feierte im März Debüt für Deutschland

Pajovic' Anruf sei in seiner Zeit beim Handball-Bundesligisten GWD Minden gekommen, bei dem Schluroff in den Jahren 2021 und 2022 aktiv war.

Danach ging es zum VfL Gummersbach, im vergangenen März feierte er ausgerechnet beim 26:26-Remis der Deutschen in der EM-Qualifikation in Wien gegen Österreich sein Debüt im deutschen Nationalteam.

Den jüngsten Aussagen von DHB-Goalie Andreas Wolff, u.a. dass die Österreicher einen Anti-Handball spielen, pflichtete Schluroff indirekt bei: "Ich würde ihm nicht völlig widersprechen, hätte es aber anders gesagt."

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