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ÖHB-Frauen bereit für Revanche in EM-Quali gegen Spanien

Das Team hat bereits einen Plan, wie sie gegen die Spanierinnen punkten können.

ÖHB-Frauen bereit für Revanche in EM-Quali gegen Spanien Foto: © GEPA

Die österreichischen Handball-Frauen wollen im EM-Qualifikations-Rückspiel gegen Spanien am Samstag (19.30 Uhr) in Algeciras dort fortsetzen, wo sie am Mittwoch zur Pause aufgehört haben. Da lag die ÖHB-Auswahl in Wien mit 12:10 in Front, hatte dann allerdings einen Einbruch zu verzeichnen.

Am Ende stand eine 24:29-Pleite, das Hinspiel macht aber Hoffnung. Denn selbst eine neuerliche Niederlage wäre kein Beinbruch, schließlich ist Platz zwei in Gruppe 6 kaum in Gefahr.

Österreich liegt auf Rang zwei

Mit vier Punkten liegt Österreich aktuell hinter den makellosen Spanierinnen auf Platz zwei, dahinter rangieren die punktelosen Teams von Griechenland und Israel. Deren direkte Duelle am vergangenen Mittwoch und kommenden Sonntag wurden angesichts der Eskalation im Nahen Osten auf ein unbestimmtes Datum verschoben.

Neben den Top 2 der sechs Pools lösen auch die vier besten Gruppendritten das Ticket für die Endrunde in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei (3. bis 20. Dezember). Spanien wäre mit einem Sieg am Samstag bereits fix qualifiziert.

Reichert zuversichtlich: "Können noch Schippe drauflegen"

"Die 29 Gegentore sind okay, und ich hoffe, dass wir am Samstag an der ersten Halbzeit anknüpfen, unsere Chancen im Angriff nützen und auch Lena (Ivancok, Anm.) im Tor etwas mehr helfen", meinte ÖHB-Teamchefin Monique Tijsterman.

Die Niederländerin konnte mit der ersten Hälfte im Hinspiel hochzufrieden sein, übte aber Kritik am Auftritt danach. "Da haben wir uns nicht mehr ans Konzept gehalten", betonte die 56-Jährige.

Gleichzeitig war auch eine Leistungssteigerung aufseiten der Spanierinnen nicht zu übersehen. "Sie haben in der Deckung zum Ende der ersten Halbzeit hin bereits umgestellt. Mit der Variante, die sie gespielt haben, haben wir uns schwer getan", sagte Rückraumstütze Johanna Reichert.

Die Deutschland-Legionärin, die nach verpasster WM ihr Nationalteam-Comeback gegeben hatte, schätzte Spanien jedenfalls weiter als "schlagbar" ein. "Wenn wir das über 60 Minuten durchziehen, schaffen wir es vielleicht, auswärts zwei Punkte zu holen." Man könne gelassen in das Spiel gehen. "Ich hatte das Gefühl, dass Spanien an die Leistung der zweiten Halbzeit nicht mehr zulegen kann. Wir können aber definitiv noch eine Schippe drauflegen. Der Druck liegt bei ihnen."

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