Das große Ranking aller Super-Bowl-Quarterbacks

Aufmacherbild Foto: © getty
 

Super Bowl LIII steht vor der Tür und wie so oft stehen wieder einmal die New England Patriots im größten Spiel des Jahres.

Patriots-Quarterback Tom Brady spielt am 4. Februar (0:30 Uhr) seine sage und schreibe neunte Super Bowl. Fünfmal konnten er und seine Patriots bereits die berühmte Vince-Lombardi-Trophy mit nach Hause nehmen.

Doch was Tom Brady und Langzeit-Coach Bill Belichick schon so oft geschafft haben, nämlich überhaupt erst in die Super Bowl einzuziehen, davon können einige Spieler nur träumen.

Jared Goff, Spielmacher der Los Angeles Rams, bestreitet diese Jahr seine erste Super Bowl. Der 24-Jährige hat gerade einmal drei Saisonen auf dem Buckel und ist im Vergleich zu seinem Gegenüber, dem 41-jährigen Brady, natürlich nicht mal halb so profiliert.

Doch wo rankt Jared Goff in der Rangliste aller 61 Quarterbacks, die sich bereits auf der größten Bühne, der Super Bowl, beweisen duften? LAOLA1 versucht sich an einem Ranking, welches alle Spielmacher nach ihren Karriere-Erfolgen reihen soll.

Wie diese Quarterbacks in der Super Bowl performt haben, wird natürlich in die Entscheidungen, wer sich wo platziert, miteinbezogen, ist aber nicht der entscheidende Faktor für das Ranking.

DAZN zeigt die Super Bowl LIVE! Hol dir jetzt dein kostenloses Probemonat >>>

Das große LAOLA1-Ranking aller 61 Quarterbacks, welche die Ehre hatten, mindestens eine Super Bowl zu bestreiten:

Bild 1 von 62 | © getty

61. Rex Grossmann - Chicago Bears

Grossmann hatte in seiner NFL-Karriere nur drei Jahre, in denen er mehr als drei Spiele starten durfte. Grossmann war den größten Teil seiner Karriere Backup-QB. Immerhin durfte sich "Sexy Rexy" über eine solide Saison freuen, in der ihn die Bears-Defense in die Super Bowl (2007) schleppte, doch Peyton Manning und die Colts waren definitiv eine Stufe zu groß.

Bild 2 von 62

60. David Woodley - Miami Dolphins

Woodley ist wohl eher dafür bekannt, die Brücke zwischen den Spielzeiten der Hall-of-Fame-Quarterbacks Bob Griese und Dan Marino bei den Miami Dolpins gewesen zu sein. In diesen Jahren erreichte er, natürlich auch dank der Leitung des legendären Coaches Don Shula, einmal die Super Bowl (1983), unterlag allerdings den Washington Redskins.

Bild 3 von 62 | © getty

59. Tony Eason - New England Patriots

Eason entspringt aus der gleichen Draft-Class wie John Elway, Jim Kelly und Dan Marino. Seine Zeit in der NFL war allerdings deutlich kürzer. Zwischen 1984 und 1986 war er der Starting-QB der Patriots - 1986 erreichte er sogar die Super Bowl. Allerdings wurden die Träume von einem Super-Bowl-Ring durch eine der besten Defenses aller Zeiten, die der Chicago Bears, jäh zerschlagen.

Bild 4 von 62

58. Vince Ferragamo - Los Angeles Rams

Ferragamo erreichte 1980 mit den Rams die Super Bowl. Es war die erste Saison, in der der Quarterback starten durfte. Allerdings konnten die Rams den letzten Schritt nicht mehr gehen - man unterlag den Steelers klar. Ferragamo hatte statistisch gesehen einige gute Jahre in der NFL, allerdings auf zu kurzem Zeitraum.

Bild 5 von 62

57. Trent Dilfer - Baltimore Ravens

Dilfer darf sich als erster QB in dieser Liste Super-Bowl-Champion nennen, hatte im Jahr 2001 allerdings große Hilfe von seiner Defense. Dilfer wurde im Jahr 1994 hoch gedraftet, konnte jedoch den Erwartungen in Tampa nicht gerecht werden. Auch nach dem Triumph mit den Ravens, bei denen Dilfer eigentlich bloß als Backup eingeplant war, bekam er nie wieder einen Job als Starter.

Bild 6 von 62

56. Stan Humphries - San Diego Chargers

Humphries konnte in den fünf Jahren als Starting-Quarterback der Chargers durchaus auf sich aufmerksam machen. Die Chargers konnten einige Male in die Playoffs einziehen, dies gipfelfte im Jahr 1995 mit einer Super-Bowl-Teilnahme - der einzigen in der Geschichte der Chargers. Diese sollte jedoch mit 26:49 gegen San Francisco verloren gehen. Humphries musste aufgrund von einigen Kopfverletzungen bereits zwei Jahre später zurücktreten.

Bild 7 von 62

55. Joe Kapp - Minnesota Vikings

Kapps Zeit in der NFL war eine sehr kurze. Lediglich vier Jahre spielte Kapp für die Minnesota Vikings und die Boston Patriots. Kapp wusste in seinen wenigen Jahren dennoch zu überzeugen und führte die Vikings in deren erste Super Bowl (1970). Dort mussten sich die Vikings allerdings den Kansas City Chiefs geschlagen geben. Kapp kehrte nach einem Vertragsstreit 1970 nicht mehr in die NFL zurück.

Bild 8 von 62

54. Jim McMahon - Chicago Bears

McMahon verbrachte 15 Jahre als NFL-Quarterback. Die ersten sieben davon waren mit Abstand seine erfolgreichsten. Als Bears-Quarterback hatte es McMahon in den 1980ern leicht, Spiele zu gewinnen, immerhin hatte er Hall of Famer Walter Payton im Backfield und eine Monster-Defense im Rücken. Dies führte u.a. zum Super-Bowl-Shootout im Jahr 1986, als die Bears die Patriots vernichtend schlugen.

Bild 9 von 62

53. Doug Williams - Washington Redskins

Doug Williams schrieb im Jahr 1988 Geschichte, als er als erster afroamerikansischer Quarterback in einer Super Bowl starten durfte. Williams, der die meiste Zeit bei den Redskins als Backup verbrachte, nützte die Gunst der Stunde und zeigte eine der besten Super-Bowl-Performances aller Zeiten, welche ihm die Ehre des Super-Bowl-MVP's einbrachte.

Bild 10 von 62

52. Jake Delhomme - Carolina Panthers

Der ungedraftete Delhomme ging einen ungewöhnlichen Karriereweg über die Niederlande und Deutschland (NFL Europe), um im Jahr 2004 plötzlich Starter in einer Super Bowl zu sein. Diese ging allerdings in letzter Sekunde gegen die New England Patriots verloren. Delhomme hielt sich noch einige Jahre in der NFL und startete sieben Spielzeiten für die Carolina Panthers, die er leider nicht immer gesund überstehen konnte.

Bild 11 von 62

51. Colin Kaepernick - San Francisco 49ers

Kaepernick wurde im Jahr 2011 von den 49ers gedraftet und entwickelte sich vor allem zu Fuß zu einem der gefährlichsten NFL-Spielmacher. Er hält mit 181 Yards u.a. auch den Rekord für die meisten Rushings-Yards in einem Spiel. 2013 führte er San Francisco sogar in die Super Bowl, wo man allerdings den Baltimore Ravens unterlag. Zurzeit befindet sich der 31-Jährige auf der Suche nach einem Team.

Bild 12 von 62

50. Neil O'Donnell - Pittsburgh Steelers

O'Donnell wurde im Jahr 1990 von den Steelers gedraftet - ein Jahr später durfte er erstmals starten. In den darauffolgenden Jahren führte er die Steelers zweimal in die Playoffs, im Jahr 1996 sogar in die Super Bowl, welche allerdings gegen die Dallas Cowboys verloren ging. O'Donnell startete im Jahr darauf zwar nochmal für die New York Jets, doch verblasste bald darauf zu einem Backup.

Bild 13 von 62 | © getty

49. Nick Foles - Philadelphia Eagles

Nick Foles war die Cinderella-Story des vergangenen Jahres. Der eigentliche Eagles-Quarterback Carson Wentz hatte eine MVP-Kaliber-Saison. Die Eagles wären mit Wentz der haushohe Favorit auf die Super Bowl gewesen, doch Wentz verletzt sich gegen Ende der regulären Saison und der Rest ist Geschichte: Nick Foles führt die Eagles zum Titel. Der Backup kürte sich dank einer herausragenden Leistung gegen New England nicht nur zum Super-Bowl-Champion, sondern auch zum MVP.

Bild 14 von 62

48. Jeff Hostetler - New York Giants

Hostetler war ein weiterer Backup-QB, der von einer Verletzung eines Starters profitiert hatte. Als Phil Simms mit einer Fußverletzung ausfiel, wurden die Schlüssel an Jeff Hostetler weitergereicht, der die Giants sensationell zum SB-Triumph über die Buffalo Bills führte (1991). Danach musste er den Job als Starter allerdings wieder Simms überlassen. In den Jahren darauf durfte er sich bei den Raiders und Redskins als Starter beweisen - mit mäßigem Erfolg.

Bild 15 von 62

47. Joe Flacco - Baltimore Ravens

Flacco dürfte wohl der beste Quarterback in der Franchise-Geschichte der Ravens sein, immerhin führte er Baltimore 2013 zum Super-Bowl-Triumph über San Francisco und erreichte fünf weitere Male die Playoffs. Dennoch hat man das Gefühl, als ob Flacco aus seinem Talent, oder dem Talent seines Teams, einfach zu wenig herausholt. Bleibt abzuwarten, ob Flacco noch weitere Chancen in der NFL erhält. Heuer hat er seinen Starting-Job ja bekanntlich an Lamar Jackson verloren.

Bild 16 von 62

46. Mark Rypien - Washington Redskins

Rypien war der erste Kanadier, der die Position des Quarterbacks in der NFL bekleidete. Der in Calgary geborene Spielmacher war für seinen starken Arm bekannt, der die Redskins im Jahr 1992 auch zu einem Super-Bowl-Sieg über die Buffalo Bills führte. Rypien hatte nach dem SB-Triumph immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, die ihn davon abhielten Full-Time-Starter zu sein.

Bild 17 von 62

45. Brad Johnson - Tampa Bay Buccaneers

Johnson wurde 1994 spät von den Minnesota Vikings gedraftet und kam dort gegen Ende der 90er auch regelmäßig zu Einsätzen. Doch sein größter Erfolg kam definitiv im Jahr 2003, als er die Tampa Bay Buccaneers zum SB-Triumph über die Oakland Raiders führte - freilich auch dank der Hilfe seiner tollen Defense und des Bucs-Head-Coaches Jon Gruden. Johnson konnte diesen Erfolg allerdings nie wiederholen.

Bild 18 von 62

44. Billy Kilmer - Washington Redskins

Kilmer reifte Anfang der 1960er Jahre bei den San Francisco 49ers und den New Orleans Saints zu einem NFL-Starter, ehe er im Jahr 1973 als Quarterback der Washington Redskins seine beste Zeit in der Liga erlebte. Allerdings musste man sich im Super Bowl den ungeschlagenen Miami Dolphins beugen. Kilmer blieb daraufhin noch eine Weile in Washington, agierte zum Schluss jedoch nur mehr als Backup für Joe Theismann.

Bild 19 von 62

43. Chris Chandler - Atlanta Falcons

Chandler spielte in seiner NFL-Karriere für acht verschiedene Teams, ist aber bestimmt am ehesten dafür bekannt, die Atlanta Falcons im Jahr 1999 in ihre erste Super Bowl geführt zu haben. John Elway und die Denver Broncos erwiesen sich allerdings als eine Nummer zu groß. In seinen fünf Jahren in Atlanta durfte Chandler auch über zwei Pro-Bowl-Teilnahmen jubeln.

Bild 20 von 62

42. Jim Plunkett - Oakland/Los Angeles Raiders

Lange Zeit sah es danach aus, als könnte Jim Plunkett dem Druck der NFL nicht Stand halten. An Nummer eins von den Patriots gedraftet, zerbrach er unter jenem Druck. Erst ganze zehn Jahre später drängt ihn eine Verletzung bei den Raiders in die Position des Starters - dieses Mal konnte er sein Talent unter Beweis stellen (1981). Und nicht nur das, denn Plunkett sollte dieses Kunststück als Backup wiederholen und sogar zwei Super-Bowl-Titel holen (1984).

Bild 21 von 62

41. Jared Goff - Los Angeles Rams

Der aktuelle Quarterback der Los Angeles Rams steht kurz vor seiner ersten Super-Bowl-Teilnahme. Der erst 24-jährige Goff, der im NFL-Draft des Jahres 2016 an erster Stelle gedraftet wurde, konnte in seinen ersten drei NFL-Spielzeiten bereits auf sich aufmerksam machen und erreichte auch zweimal die Pro Bowl. Auf alle Fälle ein vielversprechender Start, bleibt abzuwarten wo seine Reise hingeht ...

Bild 22 von 62

40. Kerry Collins - New York Giants

Collins hat in seiner 17 Jahre langen NFL-Karriere einige relativ erfolgreiche Stationen in seiner Vita stehen. So schaffte er es u.a. mit den Carolina Panthers und den Tennessee Titans in die Playoffs, doch sein größter Erfolg war definitiv mit den New York Giants, mit denen er im Jahr 2001 die Super Bowl erreichte. Diese ging allerdings gegen die bärenstarke Defense der Baltimore Ravens verloren.

Bild 23 von 62

39. Craig Morton - Dallas Cowboys/Denver Broncos

Morton ist neben Kurt Warner und Peyton Manning der einzige Quarterback, der das Privileg hatte, zwei Franchises in der Super Bowl zu vertreten. Doch im Vergleich zu seinen jüngeren Kollegen verlor Morton sowohl als Cowboys-QB (1971), als auch als QB der Broncos (1978). Pikantes Detail: Im Jahr 1978 unterlag er im Spiel des Jahres seinen ehemaligen Mitstreitern: dem Team der Dallas Cowboys.

Bild 24 von 62

38. Matt Hasselbeck - Seattle Seahawks

Hasselbeck agierte am Beginn seiner Karriere als Backup für Brett Favre bei den Green Bay Packers, ehe er 2001 zu den Seattle Seahawks wechselte, um dort durchzustarten. In seinen zehn Jahren mit den Seahawks führte er sein Team sechsmal in die Playoffs, wobei er einmal in die Super Bowl (2006) einzog. Dort musste man allerdings eine Niederlage gegen die Pittsburgh Steelers einstecken.

Bild 25 von 62

37. Drew Bledsoe - New England Patriots

Drew Bledsoe ist heutzutage eher dafür bekannt, der Typ zu sein, den Tom Brady Anfang der 2000er ersetzt hat. Doch Bledsoe war in den 1990ern ein sehr angesehener Quarterback, der die Patriots im Jahr 1997 sogar in eine Super Bowl führte. Diese ging gegen Brett Favres Packers allerdings klar verloren. Bledsoe sollte die Super Bowl im Jahr 2002 sogar noch gewinnen - doch als Backup für Tom Brady.

Bild 26 von 62

36. Ron Jaworski - Philadelphia Eagles

Jaworski wechselte nach eher erfolgslosen Jahren bei den LA Rams nach Philadelphia, um den Starting-Job bei den Eagles im Sturm zu erobern. Jaworski erreichte mit den Eagles einige Male die Playoffs, doch sein größtes Jahr sollte 1981 sein. Der Eagles-QB führte sein Team in die Super Bowl, musste sich dort allerdings den Oakland Raiders geschlagen geben.

Bild 27 von 62 | © getty

35. Phil Simms - New York Giants

Simms verbrachte seine gesamte Karriere bei den New York Giants. Der Spielmacher darf sich zweifacher Super-Bowl-Champion nennen. 1987 war er mit seinem perfekten Spiel gegen die Broncos maßgeblich am Erfolg beteiligt. 1991 setzte Simms eine Fußverletzung außer Gefecht - doch Jeff Hostetler brachte die Trophäe nach Hause. 1986 durfte sich Simms zudem über die Auszeichnung zum NFL-MVP freuen.

Bild 28 von 62

34. Joe Theismann - Washington Redskins

Theismann erreichte in den Jahren 1983 und 84 Back-to-Back Super Bowls mit den Washington Redskins. Gewinnen konnte er allerdings nur die erste gegen die Miami Dolphins. Im Jahr darauf musste man sich den Raiders beugen. Der League-MVP von 1983 spielte zwölf Jahre für die Redskins, ehe der legendäre Giants-Linebacker Lawrence Taylor Theismanns Karriere mit einem brutalen Tackle beendete.

Bild 29 von 62

33. Cam Newton - Carolina Panthers

Cam Newton wurde von den Carolina Panthers an der ersten Stelle des NFL-Drafts 2011 ausgewählt. In seinen acht Jahren als Starter erreichte er dreimal die Pro Bowl. Sein bis heute bestes Jahr erlebte Newton 2015, als er mit 35 Passing-TDs und 10 Rushings-TDs zum NFL-MVP gewählt wurde und die Panthers souverän in die Super Bowl führte. Dort musste sich die beste Offense der Liga allerdings der besten Defense, den Denver Broncos, geschlagen geben.

Bild 30 von 62

32. Rich Gannon - Oakland Raiders

Rich Gannon wurde in seiner 17 Jahre langen NFL-Karriere als Quarterback der Minnesota Vikings, Kansas City Chiefs und Oakland Raiders viermal in die Pro Bowl gewählt. Diese erreichte er allerdings erst im Spät-Herbst seiner Karriere - als QB der Raiders. Seine Karriere gipfelte im Jahr 2003, als er die Raiders in die Super Bowl führte und zum NFL-MVP ausgezeichnet wurde. In der Super Bowl setzte es allerdings eine Blow-Out-Niederlage gegen Tampa Bay.

Bild 31 von 62

31. Eli Manning - New York Giants

Eli Manning ist ein zweimaliger Super-Bowl-Champion und das kann ihm niemand mehr nehmen. Der 1st-Overall-Pick der Giants im Jahr 2004 schaffte gleich zweimal das Unfassbare und bezwang die New England Patriots sowohl 2008 als auch 2012 in der Super Bowl. Manning wird wohl eines Tages in die Hall of Fame einziehen, doch seine Konstanz lässt oft zu wünschen übrig - eine Playoff-Teilnahme in den letzten sieben Jahren ist aus Giants-Sicht deutlich zu wenig.

Bild 32 von 62

30. Steve McNair - Tennessee Titans

Steve McNair verpasste den Triumph in seiner einzigen Super Bowl (2000) um ein lächerliches Yard. Die Titans bekamen es nicht gebacken, den Ball in die Endzone zu befördern und mussten sich den St. Louis Rams geschlagen geben. Der dreimalige Pro Bowler und NFL-MVP des Jahres 2003 konnte jedoch auf eine solide Karriere zurückblicken. McNair verstarb im jungen Alter von 36 Jahren an Schussverletzungen.

Bild 33 von 62

29. Russell Wilson - Seattle Seahawks

Der aktuelle Quarterback der Seattle Seahawks kann trotz seiner relativ jungen 30 Jahre bereits auf eine tolle Karriere zurückblicken. Wilson erreichte mit den Seahawks in seinen sieben Jahren als Starter sechsmal die Playoffs - zweimal davon die Super Bowl. 2014 blieb der sechsmalige Pro Bowler gegen Peyton Mannings Broncos noch siegreich, doch im Jahr darauf musste er sich Tom Bradys Patriots, nach einem herzzerreißenden Finale, geschlagen geben.

Bild 34 von 62

28. Earl Morrall - Baltimore Colts

Morrall spielte in seiner 20 Jahre langen Karriere für sechs verschiedene Teams, doch seine erfolgreichsten Karriere-Stationen waren komischerweise die, die er als Backup verbrachte. 1969 führte er die Colts, nachdem Unitas verletzt passen musste, in die Super Bowl, unterlag dort allerdings den New York Jets. 1973 ersetzte Morrall Dolphins-Legende Bob Griese und führte auch diese in die Super Bowl, wo dann allerdings wieder Griese übernahm.

Bild 35 von 62 | © getty

27. Matt Ryan - Atlanta Falcons

Der aktuelle Quarterback der Atlanta Falcons spielt bereits seit 2008 in der NFL. Der Falcons-Star schaffte es fünfmal in die Pro Bowl und wurde 2016 sogar zum NFL-MVP gewählt. In dieser Saison sollte er seine Franchise sogar in die Super Bowl führen. Obwohl man Mitte des dritten Viertels gegen die Patriots bereits 28:3 in Führung lag, gab man diese im letzten Viertel noch aus der Hand und musste sich letzten Endes in der Overtime geschlagen geben.

Bild 36 von 62 | © getty

26. Daryle Lamonica - Oakland Raiders

Lamonica spielte in einer Zeit, als die NFL einen Wandel vollzog. Der langjährige Quarterback der Buffalo Bills und der Oakland Raiders war einer der erfolgreichsten Spielmacher der damaligen AFL, ehe man die NFL und die AFL zusammenschloss. Im Jahr 1968, der zweiten Super Bowl überhaupt, spielte Lamonica sein einziges großes Endspiel. Dieses ging letztlich gegen die Green Bay Packers verloren.

Bild 37 von 62 | © getty

25. Boomer Esiason - Cincinnati Bengals

Esiason spielte 14 Jahre in der NFL, den größten Teil davon für die Cincinnati Bengals. In seiner Zeit mit den Bengals erreichte er im Jahr 1989 die Super Bowl. Im selben Jahr wurde Esiason übrigens zum League-MVP ausgezeichnet. In der Super Bowl mussten die Bengals allerdings eine Niederlage gegen Joe Montanas 49ers einstecken. Nach seiner Zeit in Cincinnati spielte Esiason noch einige Jahre für die Jets und Cardinals.

Bild 38 von 62 | © getty

24. Donovan McNabb - Philadelphia Eagles

Der sechsmalige Pro Bowler Donovan McNabb spielte zwischen 1999 und 2011 in der NFL. Elf dieser Jahre verbrachte er bei den Philadelphia Eagles. McNabb ist der vierte Quarterback nach Fran Tarkenton, John Elway und Steve Young, der mehr als 30.000 Passing-Yards, 200 TD-Pässe, 3.000 Rushing-Yards und 20 Rushing-TD's in seiner Karriere verbuchen konnte. McNabb verlor seine einzige Super Bowl im Jahr 2005 gegen New England.

Bild 39 von 62 | © getty

23. Ken Stabler - Oakland Raiders

Der Hall-of-Fame-Quarterback, der den größten Teil seiner Karriere bei den Oakland Raiders verbracht hatte, durfte sich neben zahlreichen Auszeichnungen, wie den Gewinn des League-MVPs im Jahr 1974, oder vier Pro-Bowl-Teilnahmen, auch über den Sieg einer Super Bowl (1977) freuen. Stabler setzte sich im Duell der Hall of Famer gegen Fran Tarkentons Vikings durch und gewann seine erste und einizige Championship.

Bild 40 von 62 | © getty

22. Ken Anderson - Cincinnati Bengals

Der viermalige Pro Bowler Ken Anderson verbrachte seine gesamte Karriere zwischen 1971 und 1986 bei den Cincinnati Bengals. Sein bestes Jahr war, ohne jeden Zweifel, 1981, als er auch zum MVP der NFL gewählt wurde. Anderson sollte die Bengals in diesem Jahr sogar in ihre erste Super Bowl führen. Im Endspiel setzte es jedoch eine Niederlage gegen Joe Montanas San Francisco 49ers.

Bild 41 von 62 | © getty

21. Joe Namath -  New York Jets

"Broadway Joe" wurde im Jahr 1965 von den Jets an erster Stelle gedraftet und mutierte zu einer echten Franchise-Ikone. Namath, der auch dafür bekannt war hin und wieder einen Pick zu werfen, war dennoch ein toller Leader, der sein Team 1969 in die Super Bowl führen sollte, um dort den Sieg über den haushohen Favoriten Baltimore zu garantieren - und wie jeder heute weiß, hielt Namath sein Versprechen.

Bild 42 von 62 | © getty

20. Jim Kelly - Buffalo Bills

Jim Kelly war zweifelsohne einer der feinsten Quarterbacks der 1980er und 1990er Jahre - deshalb ist Kelly auch ein verdienter Hall of Famer. Doch wenn es um Super Bowls geht, ist Kelly wahrlich nicht vom Glück verfolgt. Der fünfmalige Pro Bowler zog zwischen 1991 und 1994 gleich viermal hintereinander in die Super Bowl ein und verlor alle vier! Am denkbar knappsten ging es noch in der ersten Super Bowl zu, als Kicker Scott Norwood das entscheidende Field Goal Sekunden vor Schluss neben den rechten Außenpfosten setzte.

Bild 43 von 62 | © getty

19. Len Dawson - Kansas City Chiefs

Len Dawson ist ein weiterer Football-Veteran der 1950er und 1960er Jahre. Der Hall of Famer verbrachte seinen erfolgreichsten Teil davon mit den Kansas City Chiefs. Dawson bestritt sogar die allererste Super Bowl im Jahr 1967, verlor jedoch gegen die Green Bay Packers. 1970 allerdings gewann der dreifache AFL-Champion seine erste und auch einzige Super Bowl gegen die Minnesota Vikings.

Bild 44 von 62 | © getty

18. Bob Griese - Miami Dolphins

Hall-of-Fame-Quarterback Bob Griese erreichte in seiner 14 Jahre andauernden Karriere mit den Miami Dolphins dreimal die Super Bowl. Nur eines der drei Endspiele zwischen 1972 und 1974 ging verloren. Griese war der Quarterback des bis heute einzigen Teams, dass eine ganze Reguläre Saison (1972) ohne Niederlage durchgehalten hat, um dann auch noch die Super Bowl nachzulegen. Griese wurde im Jahr 1971 zudem NFL-MVP.

Bild 45 von 62 | © getty

17. Kurt Warner - St. Louis Rams/Arizona Cardinals

Die Geschichte des Kurt Warner ist legendär. Innerhalb kürzester Zeit kämpfte sich Kurt Warner vom Supermarkt-Kassierer zum NFL-MVP und Super-Bowl-Champion. Der ultimative American-Dream. Warner kam wie ein Phönix aus der Asche und versetzte die Liga, gemeinsam mit "The Greatest Show on Thurf" ins Staunen. Nach seinem ersten SB-Triumph (2000) folgten allerdings zwei Niederlagen: 2002 gegen den jungen Tom Brady und 2009 als QB der Arizona Cardinals.

Bild 46 von 62

16. Terry Bradshaw - Pittsburgh Steelers

Wenn man sich die reinen Zahlen an Super-Bowl-Siegen der Pittsburgh Steelers in den 1970ern zu Gemüte führt, sollte man meinen, dass Terry Bradshaw in dieser Liste höher zu stehen hat. Immerhin gewann Bradshaw alle vier Super Bowls, in denen er auf dem Feld stand und wurde im Jahr 1978 NFL-MVP, doch Bradshaw besaß eine Menge Hilfe von einer Armada an Hall-of-Fame-Spielern in Pittsburgh. Bradshaw war zweifelsohne toll, doch nicht der beste Spieler seines Teams.

Bild 47 von 62

15. Troy Aikman - Dallas Cowboys

Aikman war der Strippenzieher der erfolgreichen Dallas-Cowboys-Dynastie Mitte der 1990er Jahre. Der Hall-of-Fame-Quarterback führte "America's Team" zwischen 1993 und 1996 in drei Super Bowls, wovon Dallas alle drei Endspiele gewinnen konnte. Aikman bildete gemeinsam mit seinem Hall-of-Fame-Wide-Receiver Michael Irvin und seinem Hall-of-Fame-Running-Back Emmitt Smith eines der gefährlichsten Offensiv-Trios der NFL-Geschichte.

Bild 48 von 62

14. Ben Roethlisberger - Pittsburgh Steelers

"Big Ben" schlug bereits in seinem Rookie-Jahr mit den Steelers (2004) ein wie eine Bombe. In seinem zweiten NFL-Jahr holte sich der sechsmalige Pro Bowler bereits eine erste Super Bowl gegen die Seattle Seahawks. Im Jahr 2009 konnte Roethlisberger die Vince-Lombardi-Trophy bereits zum zweiten Mal in den Nachthimmel stemmen. Der Steelers-QB, der 2011 auch eine SB-Niederlage verdauen musste, gilt als einer der besten Spielmacher, die die Liga zurzeit zu bieten hat.

Bild 49 von 62

13. Fran Tarkenton - Minnesota Vikings

Der neunmalige Pro Bowler und NFL-MVP des Jahres 1975 war einer der besten Quarterbacks seiner Ära. Der Hall of Famer war vor allem für seine gute Beinarbeit bekannt. Zwischen 1974 und 1977 erreichte Tarkenton mit seinen Minnesota Vikings gleich dreimal die Super Bowl, verpasste es allerdings sich seinen Ring abzuholen. Tarkenton trat im Jahr 1978 nach 18 Jahren in der NFL zurück.

Bild 50 von 62

12. Steve Young - San Francisco 49ers

Young musste Jahre lang hinter Joe Montana aushalten, um zuzusehen wie die 49ers das erfolgreichste Team der 80er waren. Youngs große Stunde schlug jedoch im Jahr 1991, nachdem Montana mit einer Ellenbogen-Verletzung passen musste. Von nun an war Young der Job als Starter nicht mehr zu nehmen. Der Hall of Famer wurde zweimal NFL-MVP und gewann im Jahr 1995 die Super Bowl mit einem klaren Sieg über San Diego.

Bild 51 von 62

11. Bart Starr - Green Bay Packers

Der legendäre Packers-Quarterback Bart Starr wurde als erster Spieler überhaupt Super-Bowl-MVP. Starr durfte sich nämlich bei beiden Super-Bowl-Siegen in den Jahren 1967 und 1968 über diese Auszeichnung freuen. Starrs Stern wäre ohnehin noch viel leuchtender, denkt man an die vielen Titel der Green Bay Packers unter der Führung von Vince Lombardi, die man vor der Super-Bowl-Ära einheimsen konnte.

Bild 52 von 62

10. Roger Staubach - Dallas Cowboys

Der legendäre Cowboys-Quarterback der 70er Jahre hielt sich verhältnismäßig kurz in der NFL auf. In gerade einmal zehn Jahren mit den Cowboys durfte Staubach gleich viermal in die Super Bowl einziehen. Zwei dieser Super Bowls konnte der sechsmalige Pro Bowler auch gewinnen. Sowohl 1972 gegen Miami, als auch 1978 gegen die Broncos blieben die von Tom Landry gecoachten Cowboys siegreich.

Bild 53 von 62

9. Brett Favre - Green Bay Packers

Brett Favre hat die NFL im hohen Alter von 41 Jahren verlassen und ist mit den bedeutendsten Rekorden (All-Time Passing Yards & TDs) abgetreten. Auch wenn diese Rekorde mittlerweile gebrochen wurden, hat der dreifache NFL-MVP ein großes Vermächtnis hinterlassen. Favre erreichte in den 90ern zwei Super Bowls, wovon er einen (1997) für sich und Green Bay entscheiden konnte.

Bild 54 von 62

8. Dan Marino - Miami Dolphins

Kein anderer Quarterback, der in seiner gesamten Karriere keine einzige Super Bowl gewinnen konnte, steht in dieser Liste höher als Dan Marino. Eigentlich ist es fast tragisch, dass sich der wohl beste Passgeber der NFL-Geschichte nie zum Champion krönen konnte. Seine einzige Super Bowl erreichte der Hall of Famer bereits in seinem zweiten Jahr (1985) als NFL-Profi, musste sich allerdings den 49ers geschlagen geben.

Bild 55 von 62

7. Aaron Rodgers - Green Bay Packers

Aaron Rodgers musste lange warten, um seine Chance in der NFL zu kriegen. Lange Zeit musste er hinter Brett Favre aushalten, um dann zu explodieren. Rodgers ist ein Modell-Athlet und einer der talentiertesten Passgeber aller Zeiten. Der zweifache NFL-MVP führte seine Green Bay Packers in eine Super Bowl (2011), die man letzten Endes auch verdient gegen die Pittsburgh Steelers gewinnen konnte.

Bild 56 von 62

6. Drew Brees - New Orleans Saints

Drew Brees stand lange im Schatten der beiden NFL-Größen Peyton Manning und Tom Brady. Dennoch schaffte es Brees sich still und heimlich sein eigenes Denkmal zu setzen. Mittlerweile ist Brees der erfolgreichte Passgeber der Liga-Geschichte - niemand hat für so viele Yards geworfen wie er. Doch sein größter Erfolg bleibt zweifelsohne der Super-Bowl-Triumph im Jahr 2010, als die Saints unter der Führung ihres MVPs den Sieg davontragen konnten.

Bild 57 von 62

5. John Elway - Denver Broncos

Die Broncos-Legende John Elway schaffte es gegen Ende seiner Karriere noch einmal das Ruder rumzureißen. John Elway erreichte zwar fünf Super Bowls, ging in seinen ersten drei allerdings als Verlierer vom Platz. In den Jahren 1998 und 1999 gelang ihm allerdings der große Befreiungsschlag. Der NFL-MVP des Jahres 1987 verabschiedete sich mit zwei Super-Bowl-Ringen in die verdiente Football-Pension.

Bild 58 von 62

4. Johnny Unitas - Baltimore Colts

Der langjährige Spielmacher der Colts hat die Position des Quarterbacks in den 1950ern revolutioniert. Unitas' größte Erfolge liegen in einer Zeit, in der die Super Bowl noch nicht existierte. Als die Super Bowl im Jahr 1967 das erste Mal ausgetragen wurde, war Unitas schon in den letzten Jahren seiner erfolgreichen Karriere. Dennoch gelang es ihm, die begehrte Trophäe in seiner einzigen Super Bowl (1971) erfolgreich davonzutragen.

Bild 59 von 62

3. Peyton Manning - Indianapolis Colts/Denver Broncos

Der ältere Bruder von Eli Manning ist so ziemlich der beste Regular-Season-Quarterback, den es je gab. Fünfmal den League-MVP gewonnen zu haben oder die Liga heute noch mit den meisten Touchdown-Pässen aller Zeiten anzuführen - das spricht eine deutliche Sprache. Manning stand viermal in der Super Bowl, gewann zwei - einmal mit den Indianapolis Colts und einmal mit den Denver Broncos.

Bild 60 von 62

2. Joe Montana - San Francisco 49ers

"Joe Cool" hat eine perfekte Super-Bowl-Bilanz vorzuweisen. In seinen 14 Jahren mit den San Francisco 49ers erreichte Montana viermal das Spiel des Jahres und ging viermal als Sieger vom Platz. Der zweimalige NFL-MVP und dreimalige Super-Bowl-MVP ist ohne jeden Zweifel einer der besten Clutch-Perfomer aller Zeiten. Lange Zeit galt er auch als der vielleicht beste Quarterback, den es je gab, doch dann kam ...

Bild 61 von 62

1. Tom Brady - New England Patriots

Wer hätte es sonst sein sollen? Den langjährigen Patriots-Quarterback prägt eine tolle Geschichte: Vom 199. Pick des NFL-Drafts im Jahr 2000 zum erfolgreichten Quarterback aller Zeiten. Brady spielt dieses Jahr bereits seine neunte Super Bowl, fünf konnte er bereits gewinnen. Zu seinen größten Erfolgen zählt u.a. der dreimalige Gewinn des League-MVP sowie vier Auszeichungen zum Super-Bowl-MVP. Und wer Tom Brady kennt, der weiß, er hat noch lange nicht genug ...

Bild 62 von 62

Textquelle: © LAOLA1.at

Super Bowl LIII: Das sind die Stars von Rams und Patriots

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare