NFL-Playoffs: Zeitplan der Divisional Playoffs

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Die Wildcard-Runde ist Geschichte und mit dem dramatischen Sieg der Philadelphia Eagles bei den Chicago Bears zu Ende gegangen.

Bereits am kommenden Wochenende geht es mit den "Divisional Playoffs" weiter. Mit den New Orleans Saints, Los Angeles Rams, Kansas City Chiefs und New England Patriots steigen nun auch die beiden jeweils besten Teams jeder Conference in die Postseason ein.

Das Quartett trifft jeweils in Heimspielen auf die vier Gewinner der Wildcard-Runde.

Das Programm der Divisional Playoffs im Überblick:

KANSAS CITY CHIEFS (1) - INDIANAPOLIS COLTS (6)

Samstag, 12 Jänner, 22:35 Uhr, LIVE auf DAZN

Die Vorzeichen: Die Chiefs qualifizierten sich als Nummer eins der AFC für die Playoffs, Indianapolis schaltete in den Wildcards die Houston Texans aus. Auf Seiten der Chiefs schnuppert der spektakuläre Quarterback-Jungstar Patrick Mahomes, der eine MVP-würdige Regular Season hingelegt hat, erstmals Playoff-Luft. Mit Colts-Spielmacher Andrew Luck steht ihm jedoch ein starker und vor allem wesentlich erfahrenerer Kontrahent gegenüber, die die Defense-Schwächen von Kansas City ausnützen könnte. Dieses Duell schrieb vor fünf Jahren schon einmal Playoff-Geschichte, als sich Indy zu Hause gegen Kansas City in einer unglaublichen Partie 45:44 durchsetzte. Gibt es wieder ein Shootout?

LOS ANGELES RAMS (2) - DALLAS COWBOYS (4)

Sonntag, 13. Jänner, 2:15 Uhr, LIVE auf DAZN

Die Vorzeichen: Die Dallas Cowboys feierten in den Wildcards gegen die Seattle Seahawks einen ihrer in der jüngeren Vergangenheit seltenen Playoff-Siege und wollen nun auswärts bei den Los Angeles Rams, die sich als Nummer 2 der NFC für die Postseason qualifizierten, nachlegen. Die schlagkräftige Rams-Offense um QB Jared Goff und RB Todd Gurley möchte das frühe Playoff-Aus der Vorsaison vergessen machen. Die Cowboys hoffen, dass sie mit RB Ezekiel Elliott auch die Rams-Defense in Grund und Boden laufen.

Wer gewinnt das Duell Kansas City - Indianapolis?

Wer gewinnt das Duell L.A. Rams-Dallas?


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NEW ENGLAND PATRIOTS (2) - LOS ANGELES CHARGERS (5)

Sonntag, 13. Jänner, 19:05 Uhr, LIVE auf DAZN

Die Vorzeichen: Es gibt wenige Quarterback-Duelle, in die Philip Rivers als "Jungspund" geht. Der 37-jährige Chargers-Spielmacher fordert nach dem Wildcard-Sieg bei Rookie Lamar Jackson und seinen Baltimore Ravens nun die 41-jährige Legende Tom Brady und seine New England Patriots, die als Nummer 2 der AFC Heimvorteil genießen. Rivers ist in sieben Duellen mit Brady noch sieglos, vor elf Jahren verhinderten die Patriots im Championship Game den Super-Bowl-Einzug der damaligen San Diego Chargers. Der sowohl offensiv wie defensiv ausgeglichen besetzte Chargers-Kader könnte eine späte Revanche ermöglichen. Die Patriots wirkten in der Regular Season nicht immer sattelfest. Alles andere als die nächsten Super-Bowl-Teilnahme und der sechste Titel der Brady-Belichick-Ära wäre jedoch wie gehabt eine Enttäuschung.

NEW ORLEANS SAINTS (1) - PHILADELPHIA EAGLES (6)

Sonntag, 13. Jänner, 22:40 Uhr, LIVE auf DAZN

Die Vorzeichen: Eagles-Notnagel Nick Foles hat es schon wieder getan! Der Wildcard-Sieg in Chicago fiel zwar unter die Kategorie extrem glücklich, war aber letztlich ein weiterer "Beweis" seiner Playoff-Magie. Im Vorjahr führte "Saint Nick" Philadelphia bekanntlich als Einspringer für Jungstar Carson Wentz zum Super-Bowl-Triumph, und auch in diesen Playoffs muss Wentz verletzungsbedingt passen. Ob es für Philly auch bei den New Orleans Saints reicht? Zwei Tage vor seinem 40. Geburtstag möchte Saints-Legende Drew Brees selbst das nächste Kapitel seines Märchens schreiben. Die Saints gehen als Nummer 1 der NFC in die Postseason und bauen dabei neben Brees und Running-Back-Star Alvin Kamara auf den gewaltigen Heimvorteil im Superdome. Dieses Duell gab es im Saison-Verlauf Mitte November schon einmal und New Orleans feierte einen 48:7-Kantersieg. Die Vorzeichen sind inzwischen vor allem deshalb andere, weil die Eagles damals den Tiefpunkt ihrer Krise erreicht und seither nur ein Spiel verloren haben.

Wer gewinnt das Duell New England - L.A. Chargers?

Wer gewinnt das Duell New Orleans - Philadelphia?


SO GEHT ES NACH DEN DIVISIONALS WEITER:

Nach den Divisional Playoffs stehen am 20. Jänner die beiden Championship Games, in denen es um den Einzug in die Super Bowl geht, auf dem Programm. Um 21:05 Uhr startet jenes der NFC, um 0:40 Uhr in der Nacht von Sonntag auf Montag jenes der AFC.

Das Spiel aller Spiele, Super Bowl LIII in Atlanta, geht am 3. Februar über die Bühne.

Wer triumphiert eurer Meinung nach diesmal in der Super Bowl? Hier könnt ihr abstimmen:

Wer gewinnt Super Bowl LIII?


Legenden, junge Wilde und einige etablierte Haudegen. Die Playoff-Quarterbacks dieser NFL-Saison bieten ein breites Spektrum. LAOLA1 mit einem Ranking der Spielmacher:

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Eines vorneweg: Der Generations-Wechsel unter den NFL-Quarterbacks ist in vollem Gange. Sechs der Playoff-QBs wurden in den letzten drei Jahren gedraftet, mit Carson Wentz muss ein weiterer Jungstar (abermals) passen. Da diese "Jungen Wilden" logischerweise noch nicht über die Lebensläufe eines Brady oder Brees verfügen können, besteht in solch einem Ranking die Gefahr, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wir legen daher diesmal eine Spur mehr Wert auf die Aktualität, ohne aber die gerade in der Postseason so wertvolle Erfahrung außer Acht zu lassen.

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12. LAMAR JACKSON (Baltimore Ravens)

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Leider muss es einen Letzten geben. In einem in diesem Jahr sehr sehenswerten Feld an Playoff-Quarterbacks ohne "echten" Notnagel (Nick Foles sollte diesen Status abgelegt haben) trifft es Jackson. Hat dieser das Potenzial, dies als Irrtum zu entlarven? Ja, ja und nochmals ja. Seit der Rookie als Starter übernommen hat, führte er die Ravens zu einer 6-1-Bilanz, auch wenn der Großteil der Siege gegen sehr schlagbare Konkurrenz eingefahren wurde (Ausnahme Chargers). Nun wartet die Liga-Elite. Auch diese wird mit der speziellen Mobilität des "werfenden Running Backs" Probleme haben. Was wir noch zu wenig wissen: Wie tut sich Jackson, wenn er mit seinen Händen einen Rückstand aufholen muss? Sofern die Monster-Defense der Ravens überhaupt einen großen Rückstand zulässt...

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11. MITCHELL TRUBISKY (Chicago Bears)

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Wie Jackson kann auch Trubisky auf eine hervorragende Defense aufbauen, was immer hilft. Zu je weniger Aufholjagden man verdammt ist, umso besser. Der 24-Jährige, der Nummer-2-Pick des Drafts 2017, hat in seiner zweiten Saison einen großen Sprung nach vorne gemacht. Zu konstanten Heldentaten wie mancher Kollege war er jedoch nicht gezwungen. Zur Seite steht ihm ein starkes Laufspiel, zu dem er durchaus einen Beitrag leisten kann - nicht auf Jackson-Niveau, aber allemal erwähnenswert. Die Playoffs sind für junge QBs oftmals Reifeprüfungen. Trubisky hat das Zeug zum nächsten Schritt.

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10. DAK PRESCOTT (Dallas Cowboys)

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Prescott ist vielleicht nicht der profilierteste Passer in diesem Playoff-Feld, aber durchaus ein Spielmacher, der weiß, wie man Spiele gewinnt. Im dritten Karriere-Jahr erreichte er mit den Cowboys zum zweiten Mal die Playoffs. Statistisch ist sein überraschendes Rookie-Jahr immer noch sein bestes, aber der 25-Jährige hat sich so weit eingependelt, dass man ungefähr weiß, was man bekommt. Funktioniert das Laufspiel um Ezekiel Elliott, ist er eine gute Ergänzung - sowohl in der Luft als auch am Boden. Dass ihm die Cowboys im Saison-Verlauf mit Amari Cooper einen Einser-Receiver "gecheckt" haben, schadet auch nicht.

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9. NICK FOLES (Philadelphia Eagles)

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Kleiner Fun Fact und Kritik in eigener Sache: Im Vorjahr haben wir "Notnagel" Foles in diesem Ranking der Playoff-Quarterbacks auf dem 12. und letzten Platz geführt. Die Moral der Geschichte ist bekannt. Der 29-Jährige hat uns und vermutlich so ziemlich jeden, der sich mit der NFL beschäftigt, eines Besseren belehrt und darf sich inzwischen Super-Bowl-MVP nennen. In Philadelphia gibt es mit Frühjahr, Sommer, Herbst, Winter und Foles inzwischen fünf Jahreszeiten. Auch diesmal muss der Routinier für das verletzte Franchise-Gesicht Carson Wentz einspringen und rettete die Eagles zumindest einmal in die Playoffs. Vom eigentlichen Potenzial her ist Foles wohl auch diesmal der schwächste Playoff-QB, aber wir wetten nicht mehr gegen "Saint Nick". Auch wenn er diesmal selbst lädiert ist und alle Spiele auswärts bestreiten muss.

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8. JARED GOFF (Los Angeles Rams)

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Wir kommen bereits relativ früh in jene Regionen des Rankings, wo man bei fast jedem QB eine bessere oder schlechtere Positionierung argumentieren kann. Letztlich ist es wohl eine Mischung aus Geschmacksfrage und Gefühl. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Goff hat eine starke Saison gespielt und ist Teil einer der besten NFL-Offenses, wenngleich man argumentieren kann, dass RB Todd Gurley deren Herzstück ist. Im Saison-Finish hat der Nummer-1-Pick des Drafts 2016 die eine oder andere schwache Partie eingestreut, mit Cooper Kupp fehlte ihm sein Sicherheitsnetz spürbar. Was ebenso fehlt: Der erste Playoff-Sieg. Im Vorjahr fehlte noch die Erfahrung, jetzt gilt es, auch in der Postseason zu liefern.

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7 DESHAUN WATSON (Houston Texans)

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In diesen Playoffs messen sich einige Super-Bowl-Champions. Diesbezüglich kann Watson, ähnlich wie Goff, nicht mithalten. Schließlich ist es für ihn das Playoff-Debüt. Nachdem die Premieren-Saison des Erstrunden-Picks 2017 mit einer schweren Knieverletzung viel zu früh endete, kehrte er diese Saison auf hohem Niveau zurück. Watson kann seine Gegner durch die Luft und am Boden besiegen und tat dies in der Regular-Season nach einem 0-3-Horror-Start auch mit beeindruckender Konstanz. Seine letzte Interception warf er Mitte November. Trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass mehr ginge, wenn Houstons O-Line nicht so katastrophal wäre und neben Ausnahmekönner DeAndre Hopkins weitere verlässliche Anspielstationen zur Verfügung stünden. Der 23-Jährige hat das Potenzial, einer der ganz Großen zu werden. Die Playoffs bieten dafür die adäquate Bühne.

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6. PHILIP RIVERS (Los Angeles Chargers)

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Zählt der letzte Eindruck, wäre Rivers hier überbewertet. Das letzte Saison-Viertel des bald neunfachen Familienvaters war nur bedingt schön anzuschauen, alleine in den letzten drei Partien warf er jeweils zwei Interceptions. Aber: Was Rivers bis dahin aufführte, ginge in manchen Saisonen als MVP-Kandidatur durch. Der 37-Jährige verfügt über jede Menge Erfahrung - und auf genau diese wird es ankommen, will er sich im Spätherbst seiner Karriere doch noch den Traum vom Super-Bowl-Triumph erfüllen. An seinem Können als Passer gibt es wenige Zweifel. Nun muss er es abrufen, wenn es darauf ankommt.

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5. ANDREW LUCK (Indianapolis Colts)

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Hut ab! Die Comeback-Saison von Andrew Luck nach seiner schweren Schulter-Verletzung war mehr als ansprechend, spätestens nachdem er zu Saison-Beginn den Rost abschüttelte. Nach dem Fehlstart in die Saison war es auch dem Star-QB zuzuschreiben, dass die Colts neun ihrer letzten zehn Spiele gewannen und so noch das Playoff-Ticket lösten - der Totalaussetzer in Jacksonville sei also nur am Rande erwähnt. Seine Tendenz, immer wieder Interceptions einzustreuen, hat Luck nicht abgelegt, sie machte ihm jedoch keinen Strich durch die Rechnung. Der 29-Jährige verfügt über Playoff-Erfahrung, auch wenn es nie zum ganz großen Wurf reichte. Dass mit Frank Reich nun ein QB-Guru sein Head Coach ist, könnte helfen.

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4. RUSSELL WILSON (Seattle Seahawks)

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Der erste von drei Super-Bowl-Siegern in diesen Playoffs. Die ganz große Yardage wird Wilson im Vergleich mit anderen QBs wohl nicht so schnell erwerfen, dafür sind die Seahawks zu lauflastig. Aber das macht nichts: Wenn es auf den entscheidenen Wurf zur richtigen Zeit ankommt, ist der 30-Jährige mit beeindruckender Konstanz zur Stelle. Seine Mobilität und Big-Play-Fahigkeiten sind gefürchtet. Fehler streut er kaum ein (nur 7 Interceptions), vom QB-Rating war dies gar seine beste Saison. Inzwischen verfügt er auch über reichlich Erfahrung, und das macht die Seahawks gefährlich, auch wenn der Roster aktuell vielleicht nicht über die Qualität vergangener Jahre verfügt. Denn Wilson weiß, wie man in den Playoffs gewinnt.

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3. TOM BRADY (New England Patriots)

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NIE hätten wir gedacht, dass Brady bis 2036 jemals nicht die Nummer eins in diesem Ranking sein würde. Und ja eh, ehrlich gesagt haben wir eh ein wenig Bauchweh - nach oben wie nach unten. Von seinen Verdiensten her wäre es keine Frage, dass der fünfmalige Super-Bowl-Champion die Nummer eins sein müsste. Er ist der beste Playoff-Quarterback aller Zeiten. Punkt. Seine immer noch gute, aber für seine Verhältnisse eher durchschnittliche Saison lässt sich allerdings nicht ganz ignorieren. Zuletzt waren sehr wohl einige Spiele dabei, welche die Frage aufkommen lassen, ob nun doch der Zahn der Zeit am 41-Jährigen nagt. In anderen Rankings ist er deshalb noch weiter nach unten gepurzelt. Wir halten Rang drei für angemessen. Erstens ist es Brady trotz allem jederzeit zuzutrauen, auf den Punkt da zu sein. Zweitens ist dies auch als Lob an die beiden Erstplatzierten zu verstehen.

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2. PATRICK MAHOMES (Kansas City Chiefs)

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WOW! WOW! WOW! Mahomes hat gleich in seiner ersten vollen Saison wie ein Blitz eingeschlagen. Würde es irgendjemanden wundern, wenn es hierzulande in einigen Jahren viele Kansas-City-Fans gibt? Seahawks- und Patriots-Fans sind in der jüngeren Vergangenheit ja auch wie die Schwammerl aus dem Boden geschossen. Mahomes steht für spektakulären Football fürs Auge, dank seiner überragenden Statistiken (5097 Passing-Yards, 50 TD-Pässe) ist er der Favorit auf die Auszeichnung zum MVP. Angesichts der eher wackligen Chiefs-Defense wird er auch in den Playoffs sein A-Game auspacken müssen. Für das größte Fragezeichen, nämlich seine Erfahrung, kann er wenig. Die Playoff-Bühne hat schon viele QBs nervös werden lassen. Aber dank seiner Qualität wird er wohl noch viel Playoff-Erfahrung sammeln.

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1. DREW BREES (New Orleans Saints)

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Die Saison von Mahomes war atemberaubend, als Gesamtpaket entscheiden wir uns aber doch für Können, Präzision und vor allem Erfahrung von Brees. Die Yardage und die Zahl der TD-Pässe war 2018 vielleicht nicht in jenen lichten Höhen von einst, aber das musste sie auch nicht. In Sachen Effizienz war es wohl die beste Saison des Altstars, der am 15. Jänner seinen 40er feiert. Er brachte die beinahe schon absurde Zahl von 74,4 Prozent seiner Pässe an den Mann, womit er seinen eigenen NFL-Rekord brach. Das QB-Rating von 115,7 war das beste dieser Saison und auch das beste seiner eindrucksvollen Karriere. Nur 5 Interceptions sprechen für sich. Brees muss auch nicht mehr so viel hasardieren wie in früheren Jahren. Das Laufspiel um Alvin Kamara und Mark Ingram ist mehr als eine wertvolle Stütze. Die lebende Legende darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen zweiten Super-Bowl-Ring machen.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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