NFL-Playoffs: Indianapolis dominiert in Houston

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Die NFL-Playoffs starten mit einem 21:7-Auswärtssieg der Indianapolis Colts bei den Houston Texans in der Wildcard-Runde der AFC.

Die Colts dominieren beim ersten Postseason-Duell zweier AFC-South-Rivalen überhaupt vor allem in der ersten Halbzeit.

Eric Ebron und Marlon Mack krönen die ersten beiden Drives von Indy mit Touchdowns, Dontrelle Inman erhöht im zweiten Quarter auf 21:0.

Die Hausherren wachen viel zu spät auf und scoren erst im Schlussviertel durch Keke Coutee erstmals.

Die Colts gastieren in den Divisional Playoffs nun bei der Nummer eins der AFC, den Kansas City Chiefs.

HOUSTON TEXANS (3) vs. INDIANAPOLIS COLTS (6) 7:21

SCORING:

Q1:

0:7: Eric Ebron - 6-Yard-Pass von Andrew Luck (10:35 Minuten)

0:14: Marlon Mack - 2-Yard-Lauf (4:03 Minuten)

Q2:

0:21: Dontrelle Inman - 18-Yard-Pass von Andrew Luck (6:24 Minuten)

Q3:

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Q4:

11:03: Keke Coutee - 6-Yard-Pass von Deshaun Watson (11:03 Minuten)

Blitzstart der Colts

Als Divisions-Rivalen ist es bereits das dritte Duell der beiden Teams in dieser Saison. Houston gewann das Gastpiel in Indianapolis 37:34, Indy revanchierte sich beim "Rückspiel" in Texas mit einem 24:21-Erfolg.

Auch diesmal durfte man ein enges Duell erwarten - eine Einschätzung, welche die Colts jedoch von Beginn an durchkreuzten, indem sie loslegten wie die Feuerwehr. Vor allem in Halbzeit eins war man den Texans in allen Phasen des Spiels haushoch überlegen.

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Die Offense brachte die notwendigen Punkte aufs Scoreboard. Quarterback Andrew Luck schloss gleich den ersten Ballbesitz mit einem 6-Yard-Touchdown-Pass auf Tight End Eric Ebron ab, das wahre Highlight des Drives war jedoch ein sensationelles Zuspiel auf seinen Lieblings-Receiver T.Y. Hilton.

Gleich beim nächsten Ballbesitz der Colts folgte das 14:0 - diesmal trug Marlon Mack den Ball über 2 Yards in die Endzone. Der Running Back war mit starken 148 Rushing Yards generell eine wertvolle Unterstützung für Luck, womit er der erste Colts-Rusher seit Dominic Rhodes in Super Bowl XLI im Februar 2007 wurde, der in einem Playoff-Spiel mehr als 100 Yards erlief. Außerdem ist es neuer Franchise-Rekord in der Postseason.

Ein 18-Yard-Touchdown-Pass von Luck auf Dontrelle Inman krönte im zweiten Quarter eine überlegene erste Halbzeit.

Houston und die Probleme

Und die Texans? Man kann sich das abgedroschene Wortspiel von "Houston" und "Problemen" nur mit Mühe verkneifen. Die Defense hatte große Mühe, die Drives von Indianapolis zu stoppen. Ein Ausrufezeichen konnte man aber doch setzen, als Superstar J.J. Watt einen Luck-Pass abfälschte und dieser in der Folge mit einer Interception endete.

Die noch größere Enttäuschung war jedoch die offensive Darbietung. Quarterback Deshaun Watson konnte kaum beweisen, dass er einer der hoffnungsvollsten Jungstars auf dieser Position ist.

HOUSTON TEXANS:

Name

Passing Yards Rushing Yards Receiving Yards
Deshaun Watson 235 (1 TD, 1 INT) 76
Lamar Miller 18 63
Alfred Blue 8 11
D'Onta Foreman 3
Keke Coutee 110 (1 TD)
DeAndre Hopkins 37
Jordan Akins 8
Ryan Griffin 6

Diverse Pässe waren viel zu unpräzise. Zudem gelang es den Colts recht gut, mit DeAndre Hopkins Watsons Lieblings-Anspielstation und den tendenziell derzeit besten Receiver der NFL zu isolieren.

Bereits gegen Ende des ersten Viertels spielten die Texans knapp über der Feldmitte einen vierten Versuch aus, der Pass endete mit einer Interception. Auch ein guter Drive kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit endete mit einem vermurksten vierten Versuch - diesmal fand Watson Hopkins in der Endzone nicht, ein sinnbildlicher Spielzug für eine ganz schwache Leistung.

Die Buhrufe der Texans-Fans, die ihre Lieblinge in die Kabine begleiteten, waren durchaus verständlich. Erstmals überhaupt standen die Texans bei einem Start von Watson nach Halbzeit eins ohne Punkte da.

Watson, Hopkins und das Laufspiel enttäuschen - Lichtblick Coutee

Im dritten Viertel wachte zumindest Houstons Defense auf. Luck konnte seine Offense nicht mehr nach Belieben übers Feld dirigieren. Offensiv ging jedoch weiterhin zu wenig.

Dies lag jedoch nicht nur an Watson. Sieht man vom mobilen Quarterback, der immerhin 76 Yards erlief, ab, war das Laufspiel der Texans quasi nicht existent. Lamar Miller, Alfred Blue und D'Onta Foreman kamen gemeinsam auf mickrige 29 Yards.

INDIANAPOLIS COLTS:

Name

Passing Yards Rushing Yards Receiving Yards
Andrew Luck 222 (2 TD, 1 INT) 29
Marlon Mack 148 (1 TD) 6
Zach Pascal 14 6
Jordan Wilkins 9
T.Y. Hilton 85
Dontrelle Inman 53 (1 TD)
Chester Rogers 46
Eric Ebron 26 (1 TD)

Durch die Luft wiederum beendete Hopkins die Partie mit fünf gefangenen Pässen für lediglich 37 Yards - viel zu weng für seine Ansprüche. Praktisch für Watson war so gesehen, dass Rookie Keke Coutee sein Comeback feiern konnte und zum Sicherheitsnetz des Spielmachers wurde.

Coutee fing elf Pässe für 110 Yards und so war es kein Zufall, dass darunter 11:03 Minuten vor Schluss auch der einzige Touchdown der Texans war. Eine ernst zu nehmende Aufholjagd startete dieser Score jedoch nicht, die Colts spielten die Partie gekont nach Hause.

Wieder ein Shootout gegen die Chiefs?

Luck verpasste die komplette vergangene Spielzeit wegen einer schweren Schulterverletzung. Seine eindrucksvolle Comeback-Saison dauert damit zumindest eine weitere Woche an.

In Kansas City wartet gegen die Super-Offense um Jungstar Patrick Mahomes eine schwierige Aufgabe, allerdings für einen Könner wie den Colts-QB auch eine knackbare Defense.

Wer weiß, vielleicht gibt es ja wieder eine derart legendäre Partie wie beim Playoff-Duell im Jänner 2014, als Indy die Chiefs in einer denkwürdigen Offense-Schlacht mit 45:44 niederringen konnte.

Legenden, junge Wilde und einige etablierte Haudegen. Die Playoff-Quarterbacks dieser NFL-Saison bieten ein breites Spektrum. LAOLA1 mit einem Ranking der Spielmacher:

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Eines vorneweg: Der Generations-Wechsel unter den NFL-Quarterbacks ist in vollem Gange. Sechs der Playoff-QBs wurden in den letzten drei Jahren gedraftet, mit Carson Wentz muss ein weiterer Jungstar (abermals) passen. Da diese "Jungen Wilden" logischerweise noch nicht über die Lebensläufe eines Brady oder Brees verfügen können, besteht in solch einem Ranking die Gefahr, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wir legen daher diesmal eine Spur mehr Wert auf die Aktualität, ohne aber die gerade in der Postseason so wertvolle Erfahrung außer Acht zu lassen.

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12. LAMAR JACKSON (Baltimore Ravens)

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Leider muss es einen Letzten geben. In einem in diesem Jahr sehr sehenswerten Feld an Playoff-Quarterbacks ohne "echten" Notnagel (Nick Foles sollte diesen Status abgelegt haben) trifft es Jackson. Hat dieser das Potenzial, dies als Irrtum zu entlarven? Ja, ja und nochmals ja. Seit der Rookie als Starter übernommen hat, führte er die Ravens zu einer 6-1-Bilanz, auch wenn der Großteil der Siege gegen sehr schlagbare Konkurrenz eingefahren wurde (Ausnahme Chargers). Nun wartet die Liga-Elite. Auch diese wird mit der speziellen Mobilität des "werfenden Running Backs" Probleme haben. Was wir noch zu wenig wissen: Wie tut sich Jackson, wenn er mit seinen Händen einen Rückstand aufholen muss? Sofern die Monster-Defense der Ravens überhaupt einen großen Rückstand zulässt...

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11. MITCHELL TRUBISKY (Chicago Bears)

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Wie Jackson kann auch Trubisky auf eine hervorragende Defense aufbauen, was immer hilft. Zu je weniger Aufholjagden man verdammt ist, umso besser. Der 24-Jährige, der Nummer-2-Pick des Drafts 2017, hat in seiner zweiten Saison einen großen Sprung nach vorne gemacht. Zu konstanten Heldentaten wie mancher Kollege war er jedoch nicht gezwungen. Zur Seite steht ihm ein starkes Laufspiel, zu dem er durchaus einen Beitrag leisten kann - nicht auf Jackson-Niveau, aber allemal erwähnenswert. Die Playoffs sind für junge QBs oftmals Reifeprüfungen. Trubisky hat das Zeug zum nächsten Schritt.

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10. DAK PRESCOTT (Dallas Cowboys)

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Prescott ist vielleicht nicht der profilierteste Passer in diesem Playoff-Feld, aber durchaus ein Spielmacher, der weiß, wie man Spiele gewinnt. Im dritten Karriere-Jahr erreichte er mit den Cowboys zum zweiten Mal die Playoffs. Statistisch ist sein überraschendes Rookie-Jahr immer noch sein bestes, aber der 25-Jährige hat sich so weit eingependelt, dass man ungefähr weiß, was man bekommt. Funktioniert das Laufspiel um Ezekiel Elliott, ist er eine gute Ergänzung - sowohl in der Luft als auch am Boden. Dass ihm die Cowboys im Saison-Verlauf mit Amari Cooper einen Einser-Receiver "gecheckt" haben, schadet auch nicht.

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9. NICK FOLES (Philadelphia Eagles)

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Kleiner Fun Fact und Kritik in eigener Sache: Im Vorjahr haben wir "Notnagel" Foles in diesem Ranking der Playoff-Quarterbacks auf dem 12. und letzten Platz geführt. Die Moral der Geschichte ist bekannt. Der 29-Jährige hat uns und vermutlich so ziemlich jeden, der sich mit der NFL beschäftigt, eines Besseren belehrt und darf sich inzwischen Super-Bowl-MVP nennen. In Philadelphia gibt es mit Frühjahr, Sommer, Herbst, Winter und Foles inzwischen fünf Jahreszeiten. Auch diesmal muss der Routinier für das verletzte Franchise-Gesicht Carson Wentz einspringen und rettete die Eagles zumindest einmal in die Playoffs. Vom eigentlichen Potenzial her ist Foles wohl auch diesmal der schwächste Playoff-QB, aber wir wetten nicht mehr gegen "Saint Nick". Auch wenn er diesmal selbst lädiert ist und alle Spiele auswärts bestreiten muss.

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8. JARED GOFF (Los Angeles Rams)

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Wir kommen bereits relativ früh in jene Regionen des Rankings, wo man bei fast jedem QB eine bessere oder schlechtere Positionierung argumentieren kann. Letztlich ist es wohl eine Mischung aus Geschmacksfrage und Gefühl. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Goff hat eine starke Saison gespielt und ist Teil einer der besten NFL-Offenses, wenngleich man argumentieren kann, dass RB Todd Gurley deren Herzstück ist. Im Saison-Finish hat der Nummer-1-Pick des Drafts 2016 die eine oder andere schwache Partie eingestreut, mit Cooper Kupp fehlte ihm sein Sicherheitsnetz spürbar. Was ebenso fehlt: Der erste Playoff-Sieg. Im Vorjahr fehlte noch die Erfahrung, jetzt gilt es, auch in der Postseason zu liefern.

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7 DESHAUN WATSON (Houston Texans)

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In diesen Playoffs messen sich einige Super-Bowl-Champions. Diesbezüglich kann Watson, ähnlich wie Goff, nicht mithalten. Schließlich ist es für ihn das Playoff-Debüt. Nachdem die Premieren-Saison des Erstrunden-Picks 2017 mit einer schweren Knieverletzung viel zu früh endete, kehrte er diese Saison auf hohem Niveau zurück. Watson kann seine Gegner durch die Luft und am Boden besiegen und tat dies in der Regular-Season nach einem 0-3-Horror-Start auch mit beeindruckender Konstanz. Seine letzte Interception warf er Mitte November. Trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass mehr ginge, wenn Houstons O-Line nicht so katastrophal wäre und neben Ausnahmekönner DeAndre Hopkins weitere verlässliche Anspielstationen zur Verfügung stünden. Der 23-Jährige hat das Potenzial, einer der ganz Großen zu werden. Die Playoffs bieten dafür die adäquate Bühne.

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6. PHILIP RIVERS (Los Angeles Chargers)

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Zählt der letzte Eindruck, wäre Rivers hier überbewertet. Das letzte Saison-Viertel des bald neunfachen Familienvaters war nur bedingt schön anzuschauen, alleine in den letzten drei Partien warf er jeweils zwei Interceptions. Aber: Was Rivers bis dahin aufführte, ginge in manchen Saisonen als MVP-Kandidatur durch. Der 37-Jährige verfügt über jede Menge Erfahrung - und auf genau diese wird es ankommen, will er sich im Spätherbst seiner Karriere doch noch den Traum vom Super-Bowl-Triumph erfüllen. An seinem Können als Passer gibt es wenige Zweifel. Nun muss er es abrufen, wenn es darauf ankommt.

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5. ANDREW LUCK (Indianapolis Colts)

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Hut ab! Die Comeback-Saison von Andrew Luck nach seiner schweren Schulter-Verletzung war mehr als ansprechend, spätestens nachdem er zu Saison-Beginn den Rost abschüttelte. Nach dem Fehlstart in die Saison war es auch dem Star-QB zuzuschreiben, dass die Colts neun ihrer letzten zehn Spiele gewannen und so noch das Playoff-Ticket lösten - der Totalaussetzer in Jacksonville sei also nur am Rande erwähnt. Seine Tendenz, immer wieder Interceptions einzustreuen, hat Luck nicht abgelegt, sie machte ihm jedoch keinen Strich durch die Rechnung. Der 29-Jährige verfügt über Playoff-Erfahrung, auch wenn es nie zum ganz großen Wurf reichte. Dass mit Frank Reich nun ein QB-Guru sein Head Coach ist, könnte helfen.

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4. RUSSELL WILSON (Seattle Seahawks)

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Der erste von drei Super-Bowl-Siegern in diesen Playoffs. Die ganz große Yardage wird Wilson im Vergleich mit anderen QBs wohl nicht so schnell erwerfen, dafür sind die Seahawks zu lauflastig. Aber das macht nichts: Wenn es auf den entscheidenen Wurf zur richtigen Zeit ankommt, ist der 30-Jährige mit beeindruckender Konstanz zur Stelle. Seine Mobilität und Big-Play-Fahigkeiten sind gefürchtet. Fehler streut er kaum ein (nur 7 Interceptions), vom QB-Rating war dies gar seine beste Saison. Inzwischen verfügt er auch über reichlich Erfahrung, und das macht die Seahawks gefährlich, auch wenn der Roster aktuell vielleicht nicht über die Qualität vergangener Jahre verfügt. Denn Wilson weiß, wie man in den Playoffs gewinnt.

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3. TOM BRADY (New England Patriots)

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NIE hätten wir gedacht, dass Brady bis 2036 jemals nicht die Nummer eins in diesem Ranking sein würde. Und ja eh, ehrlich gesagt haben wir eh ein wenig Bauchweh - nach oben wie nach unten. Von seinen Verdiensten her wäre es keine Frage, dass der fünfmalige Super-Bowl-Champion die Nummer eins sein müsste. Er ist der beste Playoff-Quarterback aller Zeiten. Punkt. Seine immer noch gute, aber für seine Verhältnisse eher durchschnittliche Saison lässt sich allerdings nicht ganz ignorieren. Zuletzt waren sehr wohl einige Spiele dabei, welche die Frage aufkommen lassen, ob nun doch der Zahn der Zeit am 41-Jährigen nagt. In anderen Rankings ist er deshalb noch weiter nach unten gepurzelt. Wir halten Rang drei für angemessen. Erstens ist es Brady trotz allem jederzeit zuzutrauen, auf den Punkt da zu sein. Zweitens ist dies auch als Lob an die beiden Erstplatzierten zu verstehen.

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2. PATRICK MAHOMES (Kansas City Chiefs)

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WOW! WOW! WOW! Mahomes hat gleich in seiner ersten vollen Saison wie ein Blitz eingeschlagen. Würde es irgendjemanden wundern, wenn es hierzulande in einigen Jahren viele Kansas-City-Fans gibt? Seahawks- und Patriots-Fans sind in der jüngeren Vergangenheit ja auch wie die Schwammerl aus dem Boden geschossen. Mahomes steht für spektakulären Football fürs Auge, dank seiner überragenden Statistiken (5097 Passing-Yards, 50 TD-Pässe) ist er der Favorit auf die Auszeichnung zum MVP. Angesichts der eher wackligen Chiefs-Defense wird er auch in den Playoffs sein A-Game auspacken müssen. Für das größte Fragezeichen, nämlich seine Erfahrung, kann er wenig. Die Playoff-Bühne hat schon viele QBs nervös werden lassen. Aber dank seiner Qualität wird er wohl noch viel Playoff-Erfahrung sammeln.

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1. DREW BREES (New Orleans Saints)

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Die Saison von Mahomes war atemberaubend, als Gesamtpaket entscheiden wir uns aber doch für Können, Präzision und vor allem Erfahrung von Brees. Die Yardage und die Zahl der TD-Pässe war 2018 vielleicht nicht in jenen lichten Höhen von einst, aber das musste sie auch nicht. In Sachen Effizienz war es wohl die beste Saison des Altstars, der am 15. Jänner seinen 40er feiert. Er brachte die beinahe schon absurde Zahl von 74,4 Prozent seiner Pässe an den Mann, womit er seinen eigenen NFL-Rekord brach. Das QB-Rating von 115,7 war das beste dieser Saison und auch das beste seiner eindrucksvollen Karriere. Nur 5 Interceptions sprechen für sich. Brees muss auch nicht mehr so viel hasardieren wie in früheren Jahren. Das Laufspiel um Alvin Kamara und Mark Ingram ist mehr als eine wertvolle Stütze. Die lebende Legende darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen zweiten Super-Bowl-Ring machen.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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