User Endzone: Willkommen im 500er-Klub, Joe Burrow

User Endzone: Willkommen im 500er-Klub, Joe Burrow Foto: © getty
 

Da sind wir wieder!

Auch nach Week 16 in der NFL gibt es viel zu besprechen. Gut also, dass es die "User Endzone" gibt - das NFL-Format von EUCH für EUCH.

Zwei User geben in verschiedenen Kategorien ihre Expertisen, Meinungen und Ansichten zum besten.

Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen und gerne auch Anregungen, schließlich will auch dieses Format weiterentwickelt werden.

Die Hosts in Week 16: "Floreich11" und "kloisg11".

USER KLOISG11

Cleveland Browns (7-8) vs. Green Bay Packers (12-3) 22:24

Man könnte meinen, dass der Sieger bei einem Packers-Heimspiel ohnehin bereits fixiert ist, immerhin hat Green Bay die letzten elf Spiele vor heimischem Publikum für sich entschieden. Diese Rechnung darf allerdings nie ohne die Auswärtsmannschaft gemacht werden, so startete Cleveland mit einem sehr effizienten Scoring-Drive in die Partie. 7:0 nach einem TD-Lauf von Chubb. Es benötigte erst eine INT von Baker Mayfield, um Rodgers TD-Pass No. 443 zu ermöglichen. Warum ist diese Zahl so wichtig? Rodgers hat mit diesem TD HOF-QB und Packers-Legende Brett Favre (442 TDs) überholt. Gratulation!

„Copy und Paste“ sollte man zwar vermeiden, aber in Halbzeit eins wiederholte sich das Schema „INT Baker-TD Rodgers“ noch zwei Mal. Cleveland schaffte es zwar ebenfalls weiter anzuschreiben, doch mit einem 12-21 für Green Bay ging es in die Pause. Nach eben dieser hatte Green Bay das Ballrecht und mit einem Field Goal bauten sie ihren Vorsprung auf 24-12 aus. Was zu diesem Zeitpunkt niemand wusste, es sollten die letzten Punkte dieses Abends für Green Bay werden. Was natürlich auch niemand wusste, dass Baker mit seiner vierten INT beim Stand von 22-24 und noch 0:50 auf der Uhr die letzte Chance auf einen Game-Winning-Drive, im wahrsten Sinne des Wortes, wegwarf. Die Folge: Der 12. Heimsieg von Green Bay.

Fun Fact: Baker Mayfield ist der 12. QB, welcher 3+ INTs in einem Spiel im Lambeau Field, seit Aaron Rodgers Starter bei den Packers ist, geworfen hat. Rodgers ist es in keiner seiner 109 Spiele im Lambeau passiert.

Tampa Bay Buccaneers (32:6-Sieg gegen die Carolina Panthers)

Ja, es ist „nur“ Carolina. Doch nach der Zu-Null-Niederlage vom letzten Sonntag darf an dieser Stelle auch gelobt werden. 32 Punkte sind in der NFL nicht „einfach so“ zu erzielen. Noch weniger leicht fällt es ohne die – vermutlich – drei besten Offensive-Spieler nach Quarterback Tom Brady: WR Evans, WR Godwin und RB Fournette.

Umso besser trifft es sich, dass WR Antonio Brown von seiner Sperre zurückgekehrt ist. Zudem hat die letzte Woche doch ein wenig gescholtene „Zweite-Garde“ ordentlich ausgeholfen: WR Grayson mit fast 100-Scrimmage Yards und Running Back Ke'Shawn Vaughn (70 Yds, 1 TD) sind hier stellvertretend genannt. Als Lohn gab es den ersten NFC South Titel seit 2007 (!).

Dak Prescott (QB - Dallas Cowboys - 28/39, 330 Passing-Yards, 4 TD, 0 INT, 21 Rushing-Yards)

Eigentlich genügt die Statistik aus Hälfte eins: 322 Yards, 4 TDs und ein QB-Rating von 142,8. Natürlich ist Washington nicht DER Härtetest, aber – wie bereits bei Tampa Bay gesagt – in der NFL bekommt man nichts geschenkt. Auch wenn in Hälfte bei diesem 56:14-Sieg zwei keine nennenswerten Statistiken dazugekommen sind, ist mit Dak auch in den kommenden Wochen zu rechnen.

Generell scheinen die Cowboys heuer ihren Ansprüchen endlich gerecht zu werden. Wie sagt man so schön: „Den besten Football muss man im Dezember und Jänner spielen“. Dak scheint die Aussage zu kennen. Wirklich erfreulich zu sehen, dass die schwere Verletzung vom letzten Jahr keine bleibenden Spuren hinterlassen zu haben scheint.

Los Angeles Chargers (29:41-Niederlage gegen die Houston Texans)

Das – einzig – Positive vorweg: Die Chargers sind noch immer voll im Playoff-Rennen. Mit einer Niederlage gegen Houston hat aber trotzdem kaum jemand gerechnet. Es ist schwer die Niederlage an einem Ereignis fest zu machen, dass das Zusammenspiel aus unnötigen Turnovers – 2 INTs (davon ein Pick-6) und ein Lost Fumble – plus einer überraschend starken und konstanten Texans-Mannschaft – kein Giveaway und ein entfesselter Rex Burkhead (149 Yds, 2 TDs) – den Unterscheid ausgemacht hat.

Los Angeles hat mit Denver und Las Vegas zwei schwere Gegner vor sich. Solange es die Chargers schaffen, den Ball nicht aus den eigenen Händen zu geben, traue ich ihnen die Playoffs aber weiterhin zu.

Für die Nostalgiker unter uns sollte der Satz mit „San Diego hat mit Denver und Oakland…“ beginnen ;-)


USER FLOREICH11

Buffalo Bills (9-6) vs. New England Patriots (9-6) 33:21

In Woche 16 empfangen die Herren aus Foxborough die Bills und hoffen auf einen ähnlichen Ausgang wie in Woche 13. Nach einer Niederlage gegen die Colts in der Vorwoche haben die Patriots den „Number One Seed“ in der AFC endgültig an die Chiefs abgeben müssen. Die Bills benötigen auch einen Sieg, um auf den letzten Metern in der AFC East an den Patriots vorbeiziehen zu können.

Die Ausganglage ist klar. Die Patriots versuchen wie in Woche 13 das Spiel über den Lauf zu machen und die Bills rund um Josh Allen versuchen über die Luft zu kontern. Früh im Spiel gehen die Bills durch einen Touchdown-Pass von Allen auf McKenzie in Führung. Diese Führung können die Patriots zu Beginn des 2.Viertels schnell durch einen Touchdown-Lauf von Damien Harris egalisieren. Geprägt von unüblichen Strafen auf Seiten der Pats können die Bills bereits vor der Pause auf 17-7 (ein Field Goal & 1 Touchdown von Stefon Diggs) stellen.

Nach einem weiteren Field Goal der Bills versuchen die Patriots ihr Laufspiel in Gang zu bekommen. In Person von Damien Harris stellen die Patriots auf das zwischenzeitliche 20-14. Infolgedessen erhöht Devin Singletary zu Beginn von Quarter 4 auf 26:14 für die Bills, sodass ein weiterer Rushing Touchdown von Damien Harris nicht mehr für den Sieg reicht. Endstand 33-21 für die Bills.

Damit überholen die Bills die Pats und stehen auf der Nummer 1 der AFC East. Die Patriots fallen nach zwei Niederlagen in Serie auf 9-6 und müssen in den verbleibenden zwei Spielen wieder in die Erfolgsspur finden.

Cincinnati Bengals (41:21-Sieg gegen die Baltimore Ravens)

Die Ausgangslage in diesem Spiel ist selbstverständlich schwierig für die Ravens. Zum einen muss man auf der QB-Position auf die Nummer 3 zurückgreifen und zum anderen fallen auf Grund von Covid und Verletzungen einige Key-Player aus.

Trotzdem hat die Leistung der Bengals in diesem Spiel einige Superlative verdient. Bereits zur Hälfte der Partie führte man mit 31:14 und überzeugte auf beiden Seiten des Balles. Zu den Statistiken der Führungsspieler später mehr.

Durch diesen Sieg stellen die Bengals auf 9-6 und können den Traum der Playoff-Teilnahme sehr wahrscheinlich verwirklichen, obwohl in der nächsten Woche mit den Chiefs ein extrem schwieriger Gegner auf sie wartet.

Joe Burrow (QB, Cincinnati Bengals – 37/46, 525 Passing-Yards, 4 TD, 0 INT, 11 Rushing-Yards)

Eigentlich könnte man in dieser Kategorie die gesamte der Bengals-Offense anführen, jedoch sticht Burrow mit 525 Yards am meisten heraus. Burrow konnte die Bengals mit einer dominanten Leistung zum Sieg über die Ravens führen.

Mit seinen 525 Passing-Yards stellt er einen neuen Franchise Rekord auf und reiht sich als Vierter in die ewige Bestenliste der Quarterbacks ein. Dafür hat er sich die Bezeichnung „Player of the Week“ redlich verdient. Sein Teamkollege Tee Higgins mit 194Yds und 2 Touchdowns macht ihm jedoch ordentlich Konkurrenz.

Arizona Cardinals (16:22-Niederlage gegen die Indianapolis Colts)

In Woche 16 fiel mir die Entscheidung für den Loser of the Week sehr schwer, da es einige Teams und auch Einzelleistungen gab, die mich nicht überzeugen konnten. Der Auftritt der Cardinals schockiert mich jedoch neben den Chargers am meisten.

Man hat endlich Kyler Murray zurück und hat den Playoff-Platz so gut wie in der Tasche. Jedoch schwächelt das Team rund um Murray in den letzten Wochen gewaltig und wurde von einem Super-Bowl-Contender binnen weniger Wochen zu einem leicht schlagbaren Gegner.

Natürlich fehlen noch immer Key-Player aufgrund von Verletzungen. Jedoch kann und muss man von einer Mannschaft, die so fulminant in die Saison gestartet ist, mehr erwarten. Hier liegt es am Coaching-Staff und den Team-Leadern, das Ruder in den ausstehenden zwei Spielen herumzureißen, um in den Playoffs gegen Brady oder Rodgers bestehen zu können.

PETER ALTMANN:

SENF DER WOCHE:

1.) Norm Van Brocklin.

Immer wenn dieser Name in aller Munde ist, muss sich ein Quarterback nach allen Regeln der Passing-Kunst gegen eine Defense ausgetobt haben.

Joe Burrow wurde völlig zurecht bereits ausgiebig gewürdigt. Ich möchte dennoch noch ein paar Zahlen nachreichen, um zu unterstreichen, welchen Seltenheitswert das hatte, was wir am Sonntag von Cincinnatis Quarterbacks gegen Baltimore gesehen haben.

"Floreich11" hat schon erwähnt, dass Burrow mit seinen 525 Passing-Yards nun Vierter in der ewigen Bestenliste ist. 30 Yards mehr und er hätte einen so richtig langlebigen Rekord geknackt.

Für 554 Yards passte Van Brocklin im September 1951 (!) als Spielmacher der Los Angeles Rams gegen die New York Yanks (wer kennt sie nicht...).

Rang zwei teilen sich mit jeweils 527 Passing-Yards der großartige Warren Moon (1990 für die Houston Oilers gegen Kansas City) und der in dieser Partie fraglos großartige Matt Schaub (2012 für die Houston Texans gegen Jacksonville).

Soll heißen: In diesem gar nicht mal mehr so jungen Jahrhundert hat nur ein QB für mehr Yards in einem Spiel geworfen, und Burrow kam immerhin in Reichweite eines 70 Jahre alten Rekords.

Nun gilt es freilich festzuhalten, dass es die Bengals zur Freude aller Statistiker auch darauf angelegt haben, indem sie Burrow weiter werfen ließen. Denn dass Van Brocklin diesen Rekord noch hat, obwohl wir uns in der Pass-lastigsten und QB-freundlichsten Ära der NFL-Historie befinden, kann schon auch ein wenig daran liegen, dass man bereits entschiedene Partien als überlegenes Team gerne locker ausklingen lässt, ohne den Score weiter in die Höhe zu treiben.

Alleine in dieser User Endzone wurde erwähnt, was Dak Prescott in Halbzeit eins mit Washington aufgeführt hat. Was wäre an Statistiken möglich gewesen, hätte er mit durchgedrücktem Gaspedal weitermachen dürfen?

Trotzdem: Mitglied des 500er-Klubs zu sein, ist und bleibt eine elitäre Angelegenheit. Nur 24 Mal wurde diese Marke in der langen NFL-Geschichte in einem Regular-Season-Spiel geknackt. Dazu zwei Mal in den Playoffs, und wir waren beide Male dabei: Tom Brady bei der Super-Bowl-Pleite gegen Philly und Ben Roethlisberger letzten Jänner beim Playoff-Aus gegen Cleveland).

Ein Mal wurden die 500 Passing-Yards in den 50ern übertroffen, ein Mal in den 60ern, nie in den 70ern, drei Mal in den 80ern, zwei Mal in den 90ern, drei Mal in den Nuller-Jahren, satte zwölf Mal in den Zehner-Jahren, nun zum zweiten Mal in den 20ern (ausschließlich Regular Season) - die Tendenz ist eindeutig, also denke ich, dass wir es in den nächsten Jahren erleben werden, dass Van Brocklins Rekord geknackt wird.

Egal, wem es gelingt, auch sein Name wird nicht so schnell vergessen werden.

2.) Washington? Pittsburgh? Hallo, ist da jemand? Sich im Kampf um die Playoffs derart abschlachten zu lassen, grenzt an Arbeitsverweigerung.

3.) Spannende Diskussion letzte Woche bezüglich Lamar Jackson. Über die Jahre haben "04gruenp" und ich bisweilen auch schon unterschiedliche Standpunkte zu seinen Ravens vertreten. Wichtig ist, dass auch in harten Diskussionen der Respekt vor anderen Meinungen dominiert. Und so war es dann letztlich auch zwischen "Eperanza" und "04gruenp", und das zeichnet unser Forum hier auch aus. Danke dafür und weiter so!

Ich denke, man kann sich definitiv darauf einigen, dass Lamar unter den Erwartungen geblieben ist. Dass die Ravens jedoch weit davon entfernt sind, mit der "vollen Kapelle" anzutreten, sollte man wirklich nicht unterschätzen, und damit meine ich nicht nur die RB-Situation.

Jackson verfügt weiterhin über genügend Tools, um ihn nicht zum Gegner haben zu wollen. Man könnte in Baltimore aber ruhig darüber nachdenken, ob man in der Offseason nicht OC Greg Roman austauscht. Der hat einst in San Francisco bereits verabsäumt, Colin Kaepernick auf das nächste Level (bisserl zielsichereres Passen) weiterzuentwicklen.

Jacksons Potenzial ist weitaus besser als jenes von "Kap" damals, aber ein neuer Input von Coaching-Seite dürfte nicht schaden.

4.) Okay, okay, so richtig genial hat dieses QB-Wechselspielchen zwischen Sam Darnold und Cam Newton nicht funktioniert. Offen gesagt war es eher grausam. Gemeinsam brachten sie 22 von 45 Passversuchen an den Passempfänger. Pfui!

Schiebt man Carolinas QB-Drama in dieser Saison mal beiseite, ist dieses Zwei-QBs-Spielchen ja nicht uninteressant. Die Saints praktizierten das mit Taysom Hill situativ ja schon länger. In San Franciso dachte man lauter drüber nach, als man es Trey Lance schließlich zutraute (wobei die Garoppolo-Verletzung ihn nun wohl dazu zwingen könnte, zu zeigen, ob er weit genug ist).

Auf anderen Positionen ist es komplett normal, je nach Situation auf Spieler mit verschiedenen Skillsets zu setzen. Irgendein Team wird es einmal schaffen, dieses Rotationsprinzip vernünftig einzustudieren.

5.) Warum genau vertritt eigentlich der Tight-Ends-Coach bei den New York Jets Head Coach Robert Saleh? An den letzten spektakulären Jets-TE kann sich nicht mal Joe Namath erinnern :-)

Nein, ernsthaft, relevanter war bei Jets gegen Jacksonville natürlich das höchst seltene direkte Duell zwischen zwei an eins und zwei gezogenen Rookie-Quarterbacks, in diesem Fall also Trevor Lawrence und Zach Wilson.

Beide Jungstars haben aus den unterschiedlichsten Gründen eine schwere Saison hinter sich, beide Teams haben in ihrem Rebuild noch viele Meter vor sich.

Mit Wohlwollen nehme ich zur Kenntnis, dass in Jacksonville mit Byron Leftwich der OC der Bucs als Head Coach im Gespräch ist. Mal abgesehen davon, dass ich ihn generell für einen spannenden HC-Kandidaten halte, würde er als früherer Jaguars-QB und Erstrunden-Pick gut nach Jacksonville passen.

Auch Doug Pederson und Jim Caldwell, die ebenso auf der Shortlist stehen sollen, würden Sinn machen. Beide sind unaufgeregte Leader mit großer (Super-Bowl)-Erfahrung, die bereits bewiesen haben, dass sie Quarterbacks entwickeln können. Nichts anderes braucht es in Jacksonville gerade.

Schön anzusehen war Lawrence gegen Wilson nicht. Aber da die Jets in dieser Spielzeit ohnehin wenig zu lachen hatten, sollte vor allem dieser Spielzug dazu dienen, Glauben an Wilson aufzubauen (dass diesem 52-Yard-Lauf insgesamt nur 102 Passing-Yards gegenüberstanden, sei natürlich nur nebenbei erwähnt):

6.) 8-7 nach 1-7, siebenter Sieg in Serie der Miami Dolphins, diesmal gegen Quarterback-lose New Orleans Saints (wie der arme Ian Book gefühlte 314 Mal zu Boden genagelt wurde, verursacht beim Anschauen körperliche Schmerzen) und damit derzeit tatsächlich auf einem Playoff-Platz. Hut ab!

Neben Miami die aktuellen Wild-Card-Teams der AFC? New England und Indianapolis. Meinem Gefühl nach fliegen speziell die Colts noch zu weit unter dem Radar. In den letzten Wochen haben sie sowohl die Bills, als auch die Patriots und nun die Cardinals ziemlich schlecht aussehen lassen.

Mit dem besten Running Back der Liga (Jonathan Taylor), einer der besseren Defenses und einem durchaus annehmbaren Passspiel verfügt Indy sehr wohl über Zutaten, die im Playoff-Football praktisch sein könnten.

7.) 54 Prozent von euch geben Russell Wilson die Note 3 für seine bisherige Saison. Ich denke, gemessen an der Erwartungshaltung liegen auch jene 26 Prozent, die ihm einen Vierer gegeben haben, nicht ganz falsch. Amüsant finde ich, dass es nicht eine einzige Stimme für die Note 1 gab. Das ist inhaltlich natürlich megakorrekt, aber zumindest einen Spaßvogel, der völlig absurd abstimmt, gibt es doch bei jeder Wahl, oder :-) ?

Die dieswöchige Umfrage ist abermals nicht bestellt, aber inspiriert aus den letztwöchigen Diskussionen. Wir sollten mal die wenigen richtig guten Tight Ends ins Rampenlicht rücken. "mundafinga" schrieb folgendes:

"Aber eines gehört schon nochmal ganz deutlich klargestellt: Bester Tight End der Liga ist George Kittle und es ist nicht mal knapp meiner Meinung nach. Wenn der nicht so gut blocken könnte und mehr Routes laufen würde und vielleicht auch noch Mahomes als Quarterback hätte? Meine Herren, da würde keiner mehr an Kelce denken... ;)"

Sehr interessanter Gedanke. Ich denke auch, dass sich der 49ers-Rambo gemeinsam mit Travis Kelce beziehungsweise Mark Andrews (Baltimore) von der Konkurrenz abhebt. Da Rob Gronkowski ein gottähnliches Wesen ist, hat er sich verdient, ebenfalls Teil dieser Abstimmung zu sein.

Mit den beiden Rookies Kyle Pitts und Pat Freiermuth, den "Big Ben" bislang meistens "nur" in der Endzone sucht (sieben Touchdowns! Pitts bislang nur ein TD), wachsen auf dieser Position spannende und dringend benötigte Jungstars heran, denen die Zukunft gehört. Aber nun bin ich gespannt, wer in der Gegenwart als euer bester TE ins neue Jahr geht.

In diesem Sinne: Guten Rutsch!




Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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