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New England Patriots starten rekordverdächtig

Der Super-Bowl-Champ kann es auch ohne Skandal-Nudel Brown.

New England Patriots starten rekordverdächtig Foto: © getty

Die New England Patriots (3-0) sorgen dank Skandal-Nudel Antonio Brown und seiner Entlassung (HIER nachlesen>>>) abseits des Rasens für Schlagzeilen, die Performance zum Start der NFL-Saison spricht allerdings auch für sich.

Der amtierende Super-Bowl-Champion rauscht auch über die New York Jets (0-3) hinweg und gewinnt 30:14 - die insgesamt 89 Punkte Differenz zwischen sich und den drei bisherigen Gegnern (106:17) ist die zweithöchste der 100-jährigen NFL-Geschichte nach Week 3.

Freilich sind die Jets auch deswegen wie erwartet kein Gegner, weil sie durch die Verletzungen von Sam Darnold und Trevor Siemian auf Dritt-Quarterback Luke Falk setzen müssen. Als Nummer 199 im Jahr 2018 an exakt gleicher Stelle gepickt wie anno 2000 Tom Brady, muss der Ersatzmann Lehrgeld zahlen und bleibt mit nur 98 Yards und einer Interception ein Non-Faktor.

Brady beweist mit 306 Yards und zwei Touchdowns auch, dass seine Offensive keineswegs auf Brown angewiesen ist. Bitter jedoch: Receiver Julian Edelman, letzter Super-Bowl-MVP, verletzt sich in der ersten Hälfte.

Mahomes gewinnt Powerhouse-Kräftemessen

Neben den Patriots bleiben auch die Green Bay Packers, die Dallas Cowboys, die Kansas City Chiefs und - etwas überraschend - die Buffalo Bills nach ihren dritten Spielen der Saison noch ungeschlagen.

Die Packers setzen sich daheim gegen die Denver Broncos (0-3) 27:16 durch. Running Back Aaron Jones kommt zwar nur zu 19 Yards, aber zu zwei Touchdowns. Auch die Defense zeigt mit drei Turnovers auf, die erste Fumble Recovery zu einem wichtigen Zeitpunkt beim Stand von 10:10 sorgt in weiterer Folge für einen TD.

Die Dallas Cowboys haben mit dem momentan hoffnungslosesten Team der NFL, den Miami Dolphins (0-3), ihren Spaß und gewinnen 31:6. Ezekiel Elliott läuft für 125 Yards, Amari Cooper fängt zwei Touchdowns von Dak Prescott, der einen weiteren selbst erläuft.

Die Chiefs gewinnen das Kräftemessen zweier Power-Offenses mit den Baltimore Ravens (2-1) 33:28, Schlüssel dazu ist allerdings die Tatsache, dass Lamar Jackson ohne Pass-Touchdown und bei einer Completion Rate von nur knapp über 50 Prozent gehalten wird. Drei Baltimore-Touchdowns gehen auf das Konto von Running Back Mark Ingram, einen erläuft Jackson.

Auf der Sieger-Seite glänzt der amtierende NFL-MVP Patrick Mahomes einmal mehr mit 374 Yards und drei Touchdowns.

Ein überraschendes 3-0-Team

Die Bills bleiben gegen die Cincinnati Bengals (0-3) 21:17 obenauf und profitieren von einer späten Interception von Andy Dalton, der im letzten Drive noch die Chance zur Wende gehabt hätte.

Die Philadelphia Eagles (1-2) vergeben einen späten Turnaround gegen die Detroit Lions (2-0-1) und unterliegen daheim 24:27, nachdem ein geblocktes Field Goal Detroits in die gegnerische Hälfte retourniert wird, allerdings nicht weit genug für ein ausgleichendes Field Goal. Dass mit DeSean Jackson und Alshon Jeffery die zwei wichtigsten Receiver fehlen, macht sich bei den Eagles in sieben gedroppten Pässen ersichtlich.

Die Indianapolis Colts (2-1) bleiben mit dem gleichen Score gegen die Atlanta Falcons (1-2) siegreich, da helfen den Gästen auch drei Touchdown-Pässe von Matt Ryan nicht. Tight End Austin Hooper ist Empfänger zweier davon. Bei den Colts scheidet Star-Receiver T.Y. Hilton verletzt aus.

Die Minnesota Vikings (2-1) präsentieren sich gegen die Oakland Raiders (1-2) als Rushing-Spezialisten, beim 34:14-Sieg laufen drei verschiedene Spieler in die Endzone, während nur ein Touchdown und 174 Yards von Kirk Cousins über den Luftweg produziert werden.

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