Mit zwei Comebackern: Vienna will ersten World-Tour-Saisonsieg
Nach dem enttäuschenden Auftakt in Utsunomiya soll in Kroatien der erste Sieg her. Dabei kann das Team Vienna auf zwei Comebacker setzen.
Das Team Vienna möchte auf der FIBA 3x3 World Tour das erste Erfolgserlebnis!
Im kroatischen Zadar steigt am Freitag und Samstag das nächste Mastersturnier auf der FIBA 3x3 World Tour. Drei Wochen nach dem sieglosen Erstauftritt in Utsunomiya und Platz zehn soll nun der erste Sieg im Jahr 2026 folgen.
Bereits in der Gruppenphase bekommen es die Wiener am Samstag mit US-Top-Team Miami (16:55 Uhr) und mit dem spanischen Vertreter Fuengirola (19:10 Uhr) zu tun.
Österreichs einziges Profi-Team kann dafür erstmals auf Neuzugang Stefan Stojacic bauen und auch wieder auf Toni Blazan, der sich von seiner Knieverletzung erholt hat. Fabio Söhnel und Quincy Diggs komplettieren in Zadar das ÖBV-Quartett.
"Neue Struktur eingekehrt"
"Die Ausgangslage ist gut, unsere Erwartungen wie immer hoch", unterstreicht Söhnel sein Selbstvertrauen – trotz zuletzt zwei Niederlagen beim World-Tour-Opener. "Das Team funktioniert sehr gut, es ist eine neue Struktur eingekehrt", so der Vorarlberger.
"Mit der Rückkehr von Stefan und Toni ist die offensive Schlagkraft höher, wir müssen aber defensiv diszipliniert sein, um Teams wie Miami schlagen zu können", gibt Söhnel die Marschroute vor.
Gegen die Weltranglisten-Dritten aus den USA, die in Gruppe B in der Favoritenrolle sind, und die Spanier aus Fuengirola haben die Österreicher gute Chancen auf den Aufstieg ins Viertelfinale. Dazu braucht es zumindest einen Sieg.
"Team hat eine Menge drauf"
Ein Garant für den Sieg soll 3x3-Legende Stefan Stojacic sein. Der 37-jährige Serbe, der kürzlich verpflichtet wurde und zuletzt für Ub spielte, spielte bereits 2022 für Vienna. Damals führte "Mr. Robot" die Wiener sensationell ins Endspiel der FIBA 3x3 World Tour.
Vier Jahre später ist der ehemalige MVP motiviert, an alte Zeiten anzuschließen. "Das Team hat eine Menge drauf. Wir werden ein bisschen Zeit – und sicher auch ein bisschen Glück – brauchen, bis sich alles wieder einspielt. Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam wieder auf die Siegerstraße zurückkehren", so der Routinier.